Unternehmerisches Denken Und Handeln

Kennst du das Gefühl, wenn du eine richtig geniale Idee hast? So eine, bei der du denkst: "Das muss doch einfach funktionieren!"? Das ist oft der erste Funke von unternehmerischem Denken. Aber es geht um mehr als nur die Idee. Es geht darum, diesen Funken am Leben zu erhalten und daraus ein Lagerfeuer zu machen. Stell dir vor, du bist auf einer Party und bringst selbstgemachte Muffins mit. Jeder liebt sie, und deine Freunde drängen dich, sie zu verkaufen. Hier beginnt’s!
Nicht nur der Kuchen, sondern die ganze Bäckerei im Kopf
Unternehmerisches Denken und Handeln bedeutet eben nicht nur, den besten Muffin zu backen. Es bedeutet, sich zu überlegen: Wie kann ich mehr Muffins backen? Wer kauft sie? Wie liefere ich sie aus? Was kostet das alles? Und wie sorge ich dafür, dass sie immer noch so lecker schmecken wie die ersten?
Manchmal scheitert man auch kläglich. Ich erinnere mich an einen Freund, Martin, der dachte, er erfindet das Rad neu mit einer speziellen Kräutermischung für Grillfleisch. Er war so überzeugt, dass er gleich 500 Päckchen abfüllen ließ. Leider schmeckte es den meisten Leuten eher nach altem Heu als nach Sommergrillen. Das war eine teure Lektion. Aber Martin hat nicht aufgegeben. Er analysierte, was schief gelaufen war, verfeinerte die Rezeptur und – siehe da – ein Jahr später waren seine Kräuter der Renner auf dem lokalen Wochenmarkt! Das ist Unternehmergeist: Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten und weitermachen!
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Mut zur Lücke – und zum Fehler
Das Schöne am unternehmerischen Denken ist, dass es überall angewendet werden kann. Im Job, im Ehrenamt, sogar im Privatleben. Es geht darum, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Um kreativ zu sein und unkonventionelle Lösungen zu finden. Und vor allem darum, keine Angst vor Fehlern zu haben. Denn Fehler sind die besten Lehrmeister. Sie zeigen dir, was nicht funktioniert und bringen dich so auf neue, vielleicht noch bessere Ideen.
Denk an Erika, die im Büro immer für gute Stimmung sorgte. Irgendwann merkte sie, dass viele ihrer Kollegen gestresst und unmotiviert waren. Sie begann, kleine Yoga-Übungen in der Mittagspause anzubieten. Erst nur für ein paar Kollegen, dann für das ganze Team. Und schließlich gründete sie ein kleines Unternehmen, das Yoga-Kurse für Firmen anbietet. Weil sie eine Lücke erkannt und den Mut hatte, sie zu füllen.

Die Welt ein bisschen besser machen (oder zumindest lustiger)
Unternehmerisches Handeln muss nicht immer mit dem großen Reichtum in Verbindung stehen. Es kann auch darum gehen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Oder zumindest lustiger. Es gibt unzählige Beispiele von Menschen, die mit ihren Ideen etwas bewirkt haben. Sei es der Nachbar, der einen Reparaturdienst für Fahrräder gründet, oder die Studentin, die eine App entwickelt, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Ein besonders schönes Beispiel ist Frau Schmidt, eine Rentnerin, die in ihrem Viertel einen kleinen Tauschring für gebrauchte Kleidung ins Leben gerufen hat. Anfangs belächelt, ist ihr Projekt mittlerweile eine feste Institution und trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Gemeinschaft zu stärken. Das ist unternehmerisches Denken in Reinform: Ein Problem erkennen, eine Lösung finden und andere daran teilhaben lassen.

Einfach mal machen!
Also, worauf wartest du noch? Schau dich um. Welche Probleme siehst du? Welche Bedürfnisse gibt es? Welche Lücke könntest du füllen? Vielleicht ist die nächste geniale Idee ja schon zum Greifen nah. Und selbst wenn es nicht klappt: Du hast auf jeden Fall etwas gelernt. Und vielleicht eine lustige Geschichte zu erzählen.
"Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie selbst zu gestalten." - Peter Drucker
Also, schnapp dir deine Muffins, deine Kräuter oder was auch immer dir einfällt – und leg los! Es gibt nichts Aufregenderes, als die Welt mit deinen eigenen Ideen ein bisschen bunter zu machen. Und wer weiß, vielleicht stehst du ja bald mit deinem eigenen Startup ganz oben auf der Karriereleiter.
