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Two Kinds Amy Tan Full Text


Two Kinds Amy Tan Full Text

Okay, Freunde, setzt euch hin, bestellt einen Kaffee (oder zwei, wenn wir ehrlich sind) und lasst mich euch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte über Mütter, Töchter, und... Trommelwirbel... verpatzte Klavierauftritte! Wir reden über Amy Tans Kurzgeschichte "Two Kinds". Ja, genau, die, die ihr vielleicht in der Schule gelesen habt und dachtet, "Oh Gott, ist das mein Leben?"

Die Geschichte spielt in San Francisco in den 1960er Jahren. Unsere Protagonistin, Jing-mei Woo, wächst mit einer Mutter auf, die von dem amerikanischen Traum besessen ist. Eine Mutter, die glaubt, dass in Amerika jeder alles werden kann. Astronaut, Börsenmakler, Katzenfriseur... die Möglichkeiten sind endlos! Klingt toll, oder? Naja, nicht so sehr für Jing-mei.

Die Mutter, frisch aus China angekommen, hat so ein bisschen ein Trauma hinter sich. Sie hat alles verloren, als sie ihr Zuhause verlassen musste. Verständlich, dass sie jetzt ein bisschen... sagen wir mal... übereifrig ist. Sie will, dass Jing-mei all die Chancen nutzt, die sie selbst nie hatte. Das Problem? Jing-mei will eigentlich nur fernsehen und mit ihren Freundinnen rumhängen, so wie jeder normale Teenager. Und vielleicht ein bisschen heimlich Bonbons essen, während ihre Mutter denkt, sie wäre Einstein auf dem Weg zur Pianistin.

Die Suche nach dem Wunderkind

Also beginnt die Mutter mit einer gnadenlosen Suche nach dem Talent ihrer Tochter. Sie testet Jing-mei in allen möglichen Bereichen. Gedächtnisspiele? Check! Schauspielunterricht? Check! Was ist mit Jing-meis Gedächtnis? Nun, sie kann sich angeblich nicht einmal merken, wo sie ihre Schuhe hingelegt hat, geschweige denn 20 zufällige Gegenstände. Schauspielerei? Ihre Interpretation von "sterbender Schwan" sieht eher aus wie ein Huhn, das versucht, einen Regenschirm zu öffnen. Das ist... sagen wir mal... nicht die Oscar-reife Leistung, die sich ihre Mutter erhofft hatte.

Dann kommt der Klavierunterricht. Hier wird's richtig episch. Ihre Mutter sieht ein lokales chinesisches Wunderkind im Fernsehen Klavier spielen und zack!, Jing-mei wird zur nächsten Clara Schumann. Sie meldet sie bei einem pensionierten Klavierlehrer an, Mr. Chong, der... naja... freundlich ausgedrückt... nicht der Schärfste ist. Der Mann ist taub, kann Jing-meis Fehler kaum hören, und Jing-mei, oh Wunder, nutzt das voll aus. Sie spielt absichtlich schlecht und trotzdem geht es weiter, Woche für Woche.

(DOC) Amy Tan Two kinds Worksheet
(DOC) Amy Tan Two kinds Worksheet

Kleiner Fun Fact: Amy Tan selbst hat als Kind Klavier gelernt, aber (kein Witz!) nur, weil ihre Mutter das wollte. Die Parallelen sind, sagen wir mal, deutlich.

Also übt Jing-mei nicht. Sie träumt. Sie kritzelt in ihre Noten. Sie tut alles, außer tatsächlich Klavier spielen. Und Mr. Chong? Der nickt einfach weiter und lobt sie, wahrscheinlich weil er denkt, sie spielt Beethoven, während sie in Wirklichkeit "Hänschen Klein ging allein" in einer sehr, sehr schiefen Version klimpert.

Der Talentwettbewerb - Oh, die Demütigung!

Dann kommt der große Tag: Der Talentwettbewerb. Jing-mei, überzeugt davon, dass sie eine musikalische Katastrophe sein wird (was sie auch ist), will nicht. Aber ihre Mutter... oh, ihre Mutter... die lässt nicht locker. Sie hat diesen Wettbewerb so fest im Blick, wie andere Leute ihren nächsten Urlaub planen. Und Jing-mei muss da durch!

Two Kinds by Amy Tan - YouTube
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Und die Performance? Autsch. Es ist so schlecht, dass es schon fast wieder gut ist. Sie spielt ein Stück namens "Pleading Child". Klingt traurig, oder? Aber ihre Interpretation? Die ist so falsch, so holprig, so... überraschend, dass sie eher wie ein betrunkenes Faultier auf einem Klavier klingt. Das Publikum ist... sagen wir mal... still. Sehr, sehr still. Wahrscheinlich fragen sie sich, ob das eine versteckte Performance-Kunst-Aktion ist. Ist es aber nicht. Es ist einfach nur schlecht gespieltes Klavier.

Noch ein Fun Fact: "Pleading Child" und "Perfectly Contented" sind tatsächlich Klavierstücke, die von Robert Schumann komponiert wurden. Amy Tan hat sich da also nicht einfach irgendwas ausgedacht.

Two Kinds By Amy Tan Theme Free Essay Example
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Der Zusammenbruch

Nach dem Fiasko kommt es zum Showdown zwischen Mutter und Tochter. Jing-mei, gedemütigt und wütend, schreit ihre Mutter an und sagt, dass sie nicht wie sie sein will. Dass sie ihre eigenen Wünsche und Träume hat. Sie schreit sogar so was Gemeines wie: "Ich wünschte, ich wäre tot! Dann wärst du zufrieden!" Ouch. Das ist natürlich mega gemein und es kommt zu einem Bruch zwischen den beiden Frauen.

Die Mutter, verletzt und enttäuscht, gibt den Klavierunterricht auf. Das Klavier steht jahrelang unberührt im Wohnzimmer, ein stummes Zeugnis ihrer gescheiterten Träume. Erst nach dem Tod der Mutter findet Jing-mei die Noten wieder und erkennt, dass die beiden Stücke, "Pleading Child" und "Perfectly Contented", zusammengehören. Sie sind wie zwei Seiten derselben Medaille, wie Mutter und Tochter. Plötzlich wird ihr klar, dass ihre Mutter sie vielleicht gar nicht verändern wollte, sondern sie einfach nur kennenlernen wollte. Oder zumindest verstehen wollte, warum sie so ganz anders war. Oder beides.

Also, Leute, was lernen wir daraus? Mütter und Töchter sind kompliziert. Der amerikanische Traum kann ein Alptraum sein. Und Klavierunterricht sollte man vielleicht doch ernst nehmen. Aber vor allem: Versucht, eure Mütter zu verstehen (auch wenn sie euch zwingen, Dinge zu tun, auf die ihr keinen Bock habt). Und Mütter, versucht, eure Töchter so sein zu lassen, wie sie sind. Es könnte euch beiden eine Menge Kopfschmerzen ersparen. Und vielleicht sogar den einen oder anderen verpatzten Klavierauftritt!

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