Trauer Zitate Der Kleine Prinz

Ach, der kleine Prinz! Wer hat ihn nicht gelesen? Und wer hat dabei nicht mindestens ein kleines Tränchen verdrückt? Dieses dünne Büchlein von Antoine de Saint-Exupéry ist voll von Weisheit, Freundschaft und… genau, Trauer! Aber keine Sorge, wir reden hier nicht von Depri-Stimmung pur, sondern von der Art Trauer, die einen reifen lässt wie eine gute Banane (die man dann am besten gleich isst, bevor sie ganz braun wird).
Trauer-Zitate, die ans Herz gehen (aber auf eine gute Art!)
Der kleine Prinz ist ein Meister darin, komplizierte Gefühle in einfachen Worten auszudrücken. Hier ein paar Beispiele, die uns zeigen, dass Trauer nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss:
"Man darf nicht die Rosen nachweinen, wenn man Freude an den Disteln hat."
Okay, zugegeben, das klingt erstmal ein bisschen komisch. Rosen und Disteln? Was soll das denn? Aber denk mal drüber nach: Das bedeutet, dass wir nicht immer nur dem hinterhertrauern sollten, was wir verloren haben (die Rosen), sondern auch die positiven Dinge wertschätzen sollten, die wir noch haben (die Disteln). Vielleicht sind die Disteln ja auch viel cooler als die Rosen, wer weiß? Vielleicht sind sie widerstandsfähiger, haben eine interessante Textur und... äh... nun gut, vielleicht sind Rosen doch ein bisschen schöner. Aber der Punkt ist: Schau nicht nur zurück, sondern auch nach vorne!
Must Read
"Es ist die Zeit, die du für deine Rose verwendet hast, die deine Rose so wichtig macht."
Awww, ist das nicht süß? Hier geht es darum, dass die Dinge, die uns am Herzen liegen, nicht automatisch wertvoll sind, sondern durch die Zeit und Mühe, die wir in sie investieren. Wenn du also jemanden oder etwas verlierst, ist die Trauer okay, weil du eben viel Zeit und Energie reingesteckt hast. Das zeigt ja nur, dass es dir wichtig war! Stell dir vor, du verlierst ein altes Sockenpaar, in das du noch nie reingeschlüpft bist – da würdest du wahrscheinlich nicht weinen, oder? (Es sei denn, du bist Socken-Fetischist, dann ist das natürlich was anderes…)
"Die Wüste ist schön - obwohl sie nirgends Brunnen birgt."
Das klingt erstmal ziemlich deprimierend. Eine Wüste ohne Brunnen? Da verdurstet man doch! Aber der kleine Prinz sieht die Schönheit im Unerwarteten, im Herausfordernden. Trauer kann auch so sein: Sie ist nicht unbedingt angenehm, aber sie kann uns helfen, zu wachsen und die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen. Vielleicht entdecken wir in der Wüste ja auch wunderschöne Kakteenblüten oder lernen, wie man aus Tautropfen überlebt. Wer weiß?

"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Das ist vielleicht das berühmteste Zitat aus dem ganzen Buch! Und es passt perfekt zum Thema Trauer. Oft trauern wir um Dinge, die wir mit den Augen nicht mehr sehen können: eine verlorene Liebe, einen verstorbenen Freund, eine vergangene Zeit. Aber die Liebe, die Freundschaft, die Erinnerungen – all das bleibt in unserem Herzen. Und genau das ist das, was zählt! Stell dir vor, du hast deinen Schlüsselbund verloren. Du suchst und suchst, aber findest ihn nicht. Dann schließt du die Augen, erinnerst dich an den letzten Ort, wo du ihn hattest, und… bingo! Da ist er ja! (Okay, vielleicht funktioniert das nicht immer, aber die Idee zählt!).
Trauer als Freund, nicht als Feind
Der kleine Prinz lehrt uns, dass Trauer ein Teil des Lebens ist. Sie ist nicht etwas, das wir vermeiden oder verdrängen sollten, sondern etwas, das wir annehmen und durchleben müssen. Sie kann uns stärker, weiser und mitfühlender machen. Also, wenn du das nächste Mal traurig bist, denk an den kleinen Prinzen und seine Rosen und Disteln. Und vergiss nicht: Auch nach dem größten Sturm scheint irgendwann wieder die Sonne. Und wenn nicht, dann zünden wir einfach eine Kerze an und lesen ein gutes Buch! (Am besten natürlich "Der kleine Prinz").

"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."
Und manchmal bedeutet das eben auch, für die Trauer verantwortlich zu sein, die daraus entsteht.
Also, Kopf hoch, liebe Leser! Die Welt ist voller kleiner Prinzen und Prinzessinnen (und Disteln!), die darauf warten, von uns entdeckt zu werden!
