Toi Toi Toi Für Morgen

Also, mal ehrlich, dieses "Toi Toi Toi Für Morgen"? Können wir das vielleicht... ein bisschen hinter uns lassen?
Ich weiß, ich weiß. Jetzt werden einige die Augenbrauen hochziehen. "Das bringt doch Glück!", höre ich sie schon rufen. Aber ist das wirklich so?
Der Mythos vom Glückspups
Für alle, die jetzt Fragezeichen über dem Kopf haben: "Toi Toi Toi" ist ja quasi unser deutsches "Break a Leg!". Man wünscht jemandem Glück. Aber warum so... komisch? Angeblich kommt es vom Gackern der Hühner, und das sollte Glück bringen. Jaja, Hühner. Sehr überzeugend.
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Ich meine, wenn ich jemandem Glück wünschen will, sage ich "Viel Erfolg!" oder "Ich drück dir die Daumen!". Klingt doch viel netter, oder?
Dieses "Toi Toi Toi" klingt für mich irgendwie... naja, nach einem leicht verstopften Abfluss. Nicht gerade das, was ich vor einer wichtigen Präsentation hören möchte.
Klar, Tradition ist wichtig. Aber manche Traditionen sind halt einfach... komisch. Und sorry, aber ich finde, dieses "Toi Toi Toi" gehört dazu. Es klingt wie ein geheimes Passwort für einen exklusiven Club der leicht Verdrehten.

Ich behaupte ja nicht, dass es kein Glück bringt. Aber ich behaupte, dass es auch nicht mehr Glück bringt als ein herzliches "Viel Glück!". Vielleicht sogar weniger. Wer weiß?
Die Psychologie des Aberglabens
Ich bin ja kein Wissenschaftler, aber ich vermute, dass der ganze Aberglaube nur eine Art Placebo-Effekt ist. Wir glauben, dass es hilft, also hilft es irgendwie. Aber was ist, wenn wir einfach an etwas Besseres glauben könnten?
Stellt euch vor, wir würden uns vor wichtigen Ereignissen nicht "Toi Toi Toi" wünschen, sondern... "Brilliante Leistung!". Oder "Rock das Ding!". Klingt doch viel motivierender, oder?

Ich meine, ich hab's ja auch probiert. Vor einem wichtigen Vorstellungsgespräch habe ich mir selbst geflüstert: "Toi Toi Toi...". Hat's geholfen? Keine Ahnung. Ich war trotzdem nervös wie ein Eichhörnchen auf Speed. Vielleicht hätte ein "Du schaffst das, du bist super!" besser gewirkt.
Und was ist eigentlich mit der Variante "Toi Toi Toi Für Morgen"? Ist das dann ein Glückspups auf Raten? Heißt das, dass heute alles schiefgehen darf, solange morgen alles super wird? Fragen über Fragen!
Ich finde ja, wir sollten unsere eigene Glückssprache erfinden. Jeder kann sich seinen eigenen Glücksbringer-Spruch ausdenken. Hauptsache, er fühlt sich gut an und klingt nicht nach einer medizinischen Diagnose.

Vielleicht ein lautes "BÄM!" oder ein selbstbewusstes "Ich bin der/die Beste!". Oder einfach ein tiefes Durchatmen und sich sagen: "Ich kann das!".
Ein Plädoyer für die Kreativität
Also, liebe Leute, lasst uns kreativ sein! Lasst uns neue Wege finden, um uns und anderen Glück zu wünschen. Lasst uns das "Toi Toi Toi" in die Mottenkiste der Sprachgeschichte verbannen. (Oder zumindest ein bisschen entstauben).
Ich weiß, das ist vielleicht eine radikale Meinung. Aber ich bin überzeugt: Die Welt braucht mehr positive Energie und weniger komische Glückspups-Rituale.

Und wenn ihr mir jetzt "Toi Toi Toi" wünscht, weil ihr denkt, ich brauche Glück für diesen Artikel... dann bedanke ich mich herzlich. Aber vielleicht könnt ihr stattdessen einfach sagen: "Ich hoffe, dein Artikel wird gut ankommen!" oder "Ich drücke dir die Daumen!". Das wäre mir ehrlich gesagt lieber.
In diesem Sinne: Viel Erfolg euch allen! Und mögen eure Glückswünsche immer von Herzen kommen - und nicht aus der Gackerabteilung des Hühnerstalls.
Und jetzt bin ich gespannt: Was ist eure Meinung dazu? Seid ihr Team "Toi Toi Toi" oder Team "Viel Glück!"? Verratet es mir in den Kommentaren!
P.S.: Falls jemand eine wirklich gute Erklärung für die Herkunft und Bedeutung von Toi Toi Toi hat... immer her damit! Vielleicht ändert das ja meine Meinung. Aber versprechen kann ich nichts. 😉
