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Tiere Die Sich Tot Stellen


Tiere Die Sich Tot Stellen

Kennst du das? Du stehst an der Kasse im Supermarkt, suchst verzweifelt nach deinem Portemonnaie und plötzlich – totale Leere im Kopf. Blackout! Einfach so. Dein Gehirn hat beschlossen, sich tot zu stellen. So wie... naja, bestimmte Tiere eben.

Opossums und die Kunst des Theatralischen

Das berühmteste Beispiel ist wohl das Opossum. Wenn's brenzlig wird, und ein Raubtier in Sicht ist, fallen die einfach um und spielen leblos. Mit Schaum vorm Mund und allem Pipapo! Das ist so überzeugend, dass selbst der hungrigste Fuchs denkt: "Nee, lass mal, das ist mir zu eklig." Clever, oder?

Wir Menschen machen das natürlich nicht genau so. Aber mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal vor einer unangenehmen Aufgabe oder einem peinlichen Gespräch "totgestellt"? So nach dem Motto: "Wenn ich die E-Mail einfach ignoriere, verschwindet das Problem vielleicht von selbst."

Der Star unter den Schauspielern: Der Totstellreflex im Alltag

Es gibt da diesen Begriff: Totstellreflex. Klingt dramatisch, ist aber total alltagstauglich. Denk an deinen Computer, der mal wieder spinnt. Du klickst wie wild, aber nichts passiert. Er hat sich, bildlich gesprochen, totgestellt. Oder an deinen Wecker am Montagmorgen. Klingelt und klingelt, aber du bist einfach nicht existent. Totgestellt deluxe!

Ich erinnere mich an eine Situation auf einer Familienfeier. Meine Tante wollte unbedingt wissen, wie es mit der Jobsuche läuft. Ich hatte noch nicht mal angefangen zu suchen! Panik! Mein erster Impuls: mich unter den Tisch fallen lassen und so tun, als hätte ich das Bewusstsein verloren. Habe ich natürlich nicht gemacht, aber der Gedanke war da! Reiner Totstellreflex.

20 Tiere, die sich tot stellen (Thanatose) und warum | Kuriositäten
20 Tiere, die sich tot stellen (Thanatose) und warum | Kuriositäten

Wenn die Spinne den Kopf in den Sand steckt...Ähm...die Beine anzieht

Nicht nur Säugetiere beherrschen diese Kunst. Es gibt auch Insekten und Spinnen, die sich bei Gefahr zusammenrollen und wie ein kleiner, lebloser Knäuel aussehen. Fast so, als ob sie sagen würden: "Ich bin nur ein Steinchen, geh weiter!". Wir machen das mit unseren Problemen manchmal auch so. Wir schieben sie unter den Teppich, hoffen, dass sie irgendwann von selbst verschwinden. Nur leider tauchen sie meistens wieder auf, größer und haariger als vorher.

Warum machen die das überhaupt?

Ganz einfach: Es ist eine Überlebensstrategie. Viele Raubtiere bevorzugen frische Beute. Ein totes, möglicherweise schon angefaultes Tier ist nicht so appetitlich. Und manchmal reicht es schon, den Angreifer kurz zu verwirren, um zu entkommen. Im menschlichen Kontext: Manchmal reicht es, eine unangenehme Frage zu umgehen, um eine Eskalation zu vermeiden.

Diese Tiere können sich tot stellen - PETBOOK
Diese Tiere können sich tot stellen - PETBOOK

Also, das nächste Mal, wenn du dich vor irgendetwas drücken willst, denk an das Opossum. Oder an deinen störrischen Computer. Oder an mich, auf der Familienfeier. Es ist okay, sich mal kurz "totzustellen". Aber vergiss nicht: Irgendwann musst du wieder aufwachen und dich deinen Herausforderungen stellen. Sonst verpasst du das Leben! Und das wäre doch wirklich schade, oder?

Und jetzt mal ehrlich: Wer hat sich noch nie vor einem Anruf beim Finanzamt totgestellt? 😉

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