The Legend Of Zelda Breath Of The Wild Plateau

Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal stundenlang auf einer einzigen Anhöhe in Breath of the Wild verbracht, nur um nach dem perfekten Aussichtspunkt für ein episches Selfie zu suchen? Ich meine, die Sonnenuntergänge da oben sind ja auch wirklich Instagram-würdig, oder?
Und genau darum geht’s ja auch im Kern: Der Vergessene Plateau ist mehr als nur das Tutorial-Gebiet in The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Es ist quasi ein Mikrokosmos der gesamten Spielwelt, komprimiert auf eine überschaubare Fläche. Es ist der Ort, an dem wir das Laufen lernen, bevor wir dann in die riesige, offene Welt entlassen werden. Aber ist es nicht auch faszinierend, wie viel da auf so kleinem Raum steckt?
Die Anfänge einer Legende
Denkt mal drüber nach: Ihr erwacht als Link in einem Schrein, habt keine Ahnung wer ihr seid (typisch Link, oder?) und werdet direkt auf eine Quest geschickt. Sammle vier Geisterkugeln! Klingt simpel, ist aber der perfekte Einstieg in die Mechaniken des Spiels. Ihr lernt klettern, schleichen, kämpfen, craften… alles auf diesem einen Plateau. Fast wie ein Crashkurs in Überleben für Hyrule-Anfänger.
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Und das Beste: Kein Zeitdruck! Okay, der Alte Mann (Spoiler: ist ja in Wirklichkeit der Geist des Königs) drängelt ein bisschen, aber im Grunde könnt ihr euch so viel Zeit lassen, wie ihr wollt. Ihr könnt in aller Ruhe die Umgebung erkunden, die ersten Gegner besiegen (die Bokoblins da sind ja wirklich putzig, findet ihr nicht?), und euch an die Steuerung gewöhnen. Das Plateau ist eine sichere Blase, bevor es dann so richtig losgeht.
Mehr als nur ein Tutorial
Aber das Vergessene Plateau ist eben nicht nur ein Tutorial-Gebiet. Es ist auch eine faszinierende Ruine einer einst blühenden Zivilisation. Überall findet man die Überreste alter Tempel und Schreine, Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Man fragt sich unweigerlich, was hier wohl passiert ist. Und das ist es ja auch, was Breath of the Wild so besonders macht: Die Welt erzählt ihre Geschichte durch ihre Umgebung.

Und die Schreine! Jeder Schrein ist eine kleine, in sich geschlossene Rätselkammer, die euch neue Fähigkeiten beibringt und eure grauen Zellen anregt. Und mal ehrlich, wer hat nicht schon mal geflucht, weil er einfach nicht auf die Lösung gekommen ist? (Ich hebe meine Hand!). Aber genau das macht es ja auch so befriedigend, wenn man es dann endlich geschafft hat.
Das Plateau als Spielplatz
Was ich besonders am Vergessenen Plateau liebe, ist die Tatsache, dass es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, es zu erkunden. Ihr könnt einfach draufloslaufen und alles auf eigene Faust entdecken, oder ihr könnt euch an die Anweisungen des Alten Mannes halten. Ihr könnt euch durch die Gegner schleichen oder sie frontal angreifen. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, das Plateau zu erkunden. Das ist ja das Schöne an Open-World-Spielen, oder?

Und dann natürlich die verschiedenen Biome! Es gibt Wälder, schneebedeckte Berge, Ruinen… alles auf einem relativ kleinen Gebiet. Das Plateau ist wie ein Mini-Hyrule, in dem man die verschiedenen Facetten der Spielwelt kennenlernen kann, ohne sich gleich in der riesigen, offenen Welt zu verlieren.
Ein Ort der Erinnerung
Wenn ich heute wieder auf das Vergessene Plateau zurückkehre (ja, ich spiele das Spiel immer noch regelmäßig!), dann ist es jedes Mal wie eine kleine Zeitreise. Ich erinnere mich an meine ersten Schritte in Hyrule, an die anfängliche Verwirrung und die wachsende Begeisterung für diese fantastische Welt. Das Plateau ist nicht nur ein Ort im Spiel, sondern auch ein Ort der Erinnerung.
Also, das nächste Mal, wenn ihr Breath of the Wild startet, nehmt euch doch einfach mal wieder die Zeit, das Vergessene Plateau in aller Ruhe zu erkunden. Es lohnt sich! Versprochen!
