The Big Bang Theory Staffel 2 Folge 19

Erinnert ihr euch an die Folge, in der Sheldon Cooper plötzlich total verändert war? Die Episode 19 der zweiten Staffel von The Big Bang Theory, auch bekannt als "Die Mitbewohnervereinbarung", ist ein echter Knaller, weil sie uns einen Sheldon zeigt, den wir so gar nicht kennen!
Sheldon ohne Struktur? Chaos pur!
Normalerweise ist Sheldon ja der König der Regeln und Routinen. Sein Leben ist durchgetaktet wie ein Schweizer Uhrwerk. Aber in dieser Folge passiert etwas Unerwartetes. Sein geliebter Computer, der all seine wichtigen Daten speichert, wird durch einen Blitzeinschlag zerstört. Und damit auch die komplette Struktur, die sein Leben zusammenhält! Plötzlich ist Sheldon völlig orientierungslos. Er hat keine Ahnung, was er tun soll, wenn er nicht seinem perfekt organisierten Zeitplan folgen kann.
Stellt euch vor, euer Wecker klingelt nicht und ihr müsst selbst entscheiden, wann ihr aufsteht, was ihr anzieht und was ihr frühstückt. Für die meisten von uns wäre das ein Traum. Für Sheldon ist es der blanke Horror!
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"Meine Routine! Sie ist weg! Einfach weg!"
Dieser Satz beschreibt seinen Zustand ziemlich gut. Der arme Kerl ist völlig von der Rolle.
Von der Spontaneität überfordert
Was dann passiert, ist einfach nur urkomisch. Sheldon versucht, spontan zu sein. Er geht mit Leonard und Penny in einen Billardsalon. Und das, obwohl Billard überhaupt nicht in seinen Tagesplan passt! Das Ergebnis ist... sagen wir mal, nicht gerade professionell. Er versteht die Regeln nicht, versucht, die Physik hinter dem Spiel zu analysieren (was natürlich scheitert) und sorgt insgesamt für Chaos. Penny, die eigentlich nur ein entspanntes Spiel wollte, ist sichtlich genervt, aber gleichzeitig auch amüsiert.

Aber das ist noch nicht alles. Sheldon versucht auch, sich für andere Dinge zu begeistern, die er normalerweise ablehnen würde. Er isst Burger (mit Pommes!) und versucht, Witze zu erzählen, die absolut nicht zünden. Es ist ein bisschen wie ein Roboter, der versucht, menschliche Emotionen nachzuahmen, aber kläglich scheitert. Aber genau das macht es so lustig!
Leonard als Babysitter
Leonard, der ja sowieso schon immer eine Art Babysitter für Sheldon ist, hat in dieser Folge alle Hände voll zu tun. Er versucht, Sheldon zu beruhigen und ihm zu helfen, mit dem Verlust seiner Routine umzugehen. Es ist fast so, als wäre Sheldon ein kleines Kind, das sein Lieblingskuscheltier verloren hat.

Und während Leonard versucht, Sheldon zu trösten, erkennen wir, wie wichtig ihre Freundschaft ist. Trotz all der Macken und Eigenheiten, die Sheldon hat, hält Leonard zu ihm. Er versteht, dass Sheldon einfach anders ist und dass er seine Routine braucht, um sich sicher und geborgen zu fühlen.
Die Rückkehr zur Ordnung
Natürlich findet Sheldon am Ende der Folge wieder zu seiner Ordnung zurück. Er bekommt einen neuen Computer und kann seine Daten wiederherstellen. Und damit kehrt auch die Struktur in sein Leben zurück. Erleichtert atmet er auf und kehrt zu seinen gewohnten Gewohnheiten zurück. Für uns Zuschauer ist es ein bisschen schade, weil wir den chaotischen Sheldon ja eigentlich ganz unterhaltsam fanden. Aber für Sheldon selbst ist es die Rettung.

Was diese Folge so besonders macht, ist, dass sie uns eine verletzliche Seite von Sheldon zeigt. Wir sehen, dass er nicht nur ein genialer Physiker ist, sondern auch ein Mensch mit Ängsten und Unsicherheiten. Und dass er, trotz seiner vielen Macken, liebenswert ist. Und die Folge erinnert uns daran, dass es manchmal in Ordnung ist, aus der Reihe zu tanzen und spontan zu sein. Aber eben nur manchmal. Vor allem, wenn man Sheldon Cooper heißt!
Also, das nächste Mal, wenn ihr euch nach einem Lacher sehnt, schaut euch diese Folge an. Ihr werdet es nicht bereuen. Und vielleicht erinnert sie euch daran, dass selbst die organisiertesten Menschen manchmal ein bisschen Chaos in ihrem Leben brauchen.
