The Big Bang Theory Mutter Von Howard
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Okay, Leute, lasst uns mal ehrlich sein. Wir alle lieben The Big Bang Theory, oder? Sheldon, Leonard, Penny – alles super. Aber da ist diese eine Figur, die irgendwie...anders ist. Ich rede von Howard Wolowitz' Mutter. Oder besser gesagt, von ihrer Stimme.
Klar, sie war nie im Bild. Das war ja der Witz! Aber war es ein guter Witz? Ich habe da so meine Zweifel. Ist das eine unpopuläre Meinung? Vielleicht. Aber ich stehe dazu.
Erinnern wir uns kurz: Sobald Howard mit seiner Mutter redete, kam dieses ohrenbetäubende Geschrei. Eine Mischung aus "HOWARD!" und irgendeiner unverständlichen Frage über seine Wäsche. Es war...viel. Sehr viel.
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Und ja, ich verstehe den Gag. Die überfürsorgliche, jüdische Mutter, die ihren erwachsenen Sohn immer noch wie ein Baby behandelt. Klassiker! Aber irgendwann war es einfach nur noch nervig, oder?
Es gab Episoden, in denen Howard kaum im Bild war, aber ihre Stimme trotzdem den ganzen Raum erfüllte. Stell dir vor, du versuchst, eine witzige Szene zwischen Sheldon und Amy zu genießen, und BAM! "HOWARD! HAST DU DEINE SOCKEN GEWASCHEN?!" Autsch.

War es wirklich so witzig?
Ich weiß, ich weiß. Humor ist subjektiv. Aber ich frage mich, ob die Autoren nicht irgendwann gemerkt haben, dass sie es übertrieben hatten. War da wirklich noch Platz für Nuancen? Konnte man da noch was Neues rausholen?
Ich meine, klar, es gab Momente, in denen es funktioniert hat. Wenn Howard sich über sie lustig machte, oder wenn sie ihn versehentlich bloßstellte. Aber meistens war es einfach nur laut. Und manchmal, liebe Freunde, ist laut nicht gleich witzig.

Versteht mich nicht falsch. Ich mag die Idee einer unsichtbaren Figur. Denkt an Norm Peterson's Frau Vera in Cheers! Die war auch nie zu sehen, aber die Witze über sie waren subtiler, cleverer. Bei Howards Mutter war es, als ob man mit einem Vorschlaghammer auf eine Nuss schlägt.
"Howard, hast du genug gegessen? Du siehst so dünn aus!"
Sehen wir es mal so: Die anderen Charaktere in The Big Bang Theory hatten alle eine gewisse Entwicklung. Sheldon lernte, mit anderen Menschen umzugehen (ein bisschen). Penny wurde intelligenter (ein bisschen). Howard wurde...naja, er wurde Vater. Aber seine Mutter? Sie blieb immer gleich. Eine wandelnde, schreiende Karikatur.
Vielleicht ist es das, was mich am meisten stört. Sie hatte kein Innenleben. Keine Tiefe. Sie war einfach nur ein Gag. Ein lauter, nerviger Gag.

Was wäre, wenn...
Ich frage mich, was passiert wäre, wenn sie ihr mal gezeigt hätten. Nicht unbedingt als wunderschöne Hollywood-Diva. Aber einfach als ein Mensch. Mit Fehlern und Stärken. Mit Ängsten und Träumen.
Hätte das der Serie geschadet? Ich glaube nicht. Ich glaube, es hätte Howard sogar noch mehr Tiefe gegeben. Wir hätten verstanden, warum er so ist, wie er ist. Und vielleicht hätten wir sie sogar ein bisschen ins Herz geschlossen.

Aber so bleibt sie eben das: Eine laute, unsichtbare Stimme, die Howard's Leben zur Hölle macht. Und mich ein bisschen auch.
Also, was meint ihr? Bin ich komplett verrückt? Oder gibt es da draußen noch andere, die heimlich genervt waren von Howard's Mutter? Lasst es mich wissen!
Vielleicht sollten wir eine Petition starten. "Gebt Mrs. Wolowitz eine Persönlichkeit!" Okay, vielleicht nicht. Aber der Gedanke ist verlockend.
