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The Absolutely True Diary Of A Part Time


The Absolutely True Diary Of A Part Time

Kennt ihr das? Du sitzt da, eigentlich völlig okay mit deinem Netflix-Marathon, und plötzlich kommt diese eine E-Mail. "Dringend Mitarbeiter gesucht! Flexible Arbeitszeiten! Attraktive Vergütung!" Klingt ja erstmal wie Musik in den Ohren, oder? Ich war damals so naiv. Ich dachte mir: "Ey, ein bisschen Kohle nebenbei schadet nie!" Tja, berühmte letzte Worte.

Und genau da fängt meine Geschichte mit dem "Absolut Wahrheitsgemäßen Tagebuch eines Teilzeit-Chaoskönigs" an. Oder eher: Chaoskönigin. Weil, spoiler alert, es wurde chaotisch. So richtig chaotisch.

Der Lockruf des Teilzeitjobs

Ich habe mich also beworben. Auf was genau, ist eigentlich fast egal. Es war irgendwas mit "Kundenservice" und "innovativer Teamarbeit". (Ich glaube, das steht in jeder zweiten Stellenanzeige, oder? Einfach mal kurz drüber nachdenken.) Beim Vorstellungsgespräch wurde dann alles noch rosiger dargestellt. "Super lockere Atmosphäre", "flache Hierarchien", "Raum für eigene Ideen". Klingt doch fast zu schön, um wahr zu sein, nicht?

War es auch.

Ich bekam den Job. Und ab da ging's bergab. Nicht sofort, aber schleichend. So wie wenn man merkt, dass der Kaffee komisch schmeckt, aber erst nach dem dritten Schluck checkt, dass die Milch sauer ist.

The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian | Hachette Book Group
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Realität vs. Stellenanzeige

Die "lockere Atmosphäre" entpuppte sich als chronischer Mangel an Struktur. Die "flachen Hierarchien" bedeuteten, dass niemand so richtig zuständig war. Und der "Raum für eigene Ideen"? Der wurde ignoriert, sobald er nicht zu 100% mit den Vorstellungen des Chefs übereinstimmte. (Der übrigens gefühlt 24/7 gestresst war. Ich glaube, der hat von Kaffee und Sorgen gelebt.)

Und der Kundenservice? Lass uns sagen, die Kunden waren... kreativ. Ich habe Dinge gehört, die ich niemals hätte hören wollen. Beschwerden über Produkte, die es gar nicht gab. Beleidigungen, die meine Großmutter erröten lassen würden. Und das alles für einen Hungerlohn.

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(Kleiner Tipp: Immer zuerst nach dem Gehalt fragen. Immer!)

Die Herausforderungen des Teilzeit-Daseins

Das Schwierigste war aber nicht der Job selbst, sondern die Doppelbelastung. Uni/Ausbildung/Hauptjob plus Teilzeitjob? Klingt machbar, ist aber die Hölle. Freizeit? Schlaf? Soziale Kontakte? Fehlanzeige. Ich habe mich gefühlt wie ein Hamster im Rad. Nur dass das Rad immer schneller wurde.

The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian eNotes Lesson Plan
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Und dann diese ständigen Rechtfertigungen. "Warum bist du so müde?" "Warum hast du keine Zeit?" "Warum bist du so unfreundlich?" Ähm, vielleicht weil ich seit Wochen nicht mehr als fünf Stunden am Stück geschlafen habe und meine Freizeit im Kundenservice verbracht habe? Nur eine Vermutung.

Irgendwann habe ich dann die Reißleine gezogen. Ich habe gekündigt. Und es war das befreiendste Gefühl überhaupt. Als ob ich eine tonnenschwere Last von meinen Schultern genommen hätte.

The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian Buch - Weltbild.ch
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Fazit: Die Wahrheit über Teilzeitjobs

Was habe ich gelernt? Teilzeitjobs können eine tolle Sache sein. Wenn man die richtigen Erwartungen hat. Und wenn man sich nicht von den rosaroten Versprechungen blenden lässt. Seid kritisch! Fragt nach! Und lasst euch nicht unter Wert verkaufen!

Und das Wichtigste: Achtet auf euch selbst. Eure Gesundheit. Eure Freizeit. Eure mentale Balance. Denn am Ende des Tages ist kein Job der Welt wert, dass ihr euch dafür kaputt macht. Merkt euch das!

P.S.: Ich suche übrigens gerade einen neuen Netflix-Marathon-Partner. Flexible Arbeitszeiten! Attraktive Vergütung (in Form von Pizza und guter Gesellschaft)! Bewerbungen bitte an meine E-Mail-Adresse.

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