Synopsis Of Lord Of The Flies

Okay, Leute, mal ehrlich. "Herr der Fliegen," oder? Super berühmt, alle haben es in der Schule gelesen. Aber lasst uns kurz darüber reden, worum es eigentlich geht. Und vielleicht habe ich eine etwas... kontroverse Meinung.
Also, da sind diese Jungs. Britische Schuljungen. Flugzeugabsturz. Einsame Insel. Keine Erwachsenen. Klingt erstmal nach dem besten Schulausflug aller Zeiten, oder?
Am Anfang ist alles noch ganz zivilisiert. Sie wählen einen Anführer, Ralph. Er ist der Typ, der "vernünftig" sein will. Er will Regeln, ein Feuer, und gerettet werden. Langweilig, sage ich! (Nein, nur ein Scherz, Ralph. Irgendwie.)
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Dann haben wir Piggy. Der kluge Kerl. Der Dicke. Der, den niemand wirklich ernst nimmt. Armer Piggy. Er hat die Brille, die als Feuerstarter dient, also ist er kurzzeitig wichtig. Aber leider... Piggy.
Und dann ist da noch Jack. Oh, Jack. Der Chorknabe, der zum kleinen Tyrannen wird. Er will jagen, malen sich das Gesicht an, und...nun ja, ausrasten. Er repräsentiert das Tierische im Menschen, blablabla. Ihr kennt den Kram.
Die Jungs versuchen, eine Gesellschaft aufzubauen. Regeln! Aufgaben! Das Feuer am Brennen halten! Aber hey, wer will schon arbeiten, wenn man auch Schweine jagen und rumschreien kann? Jack und seine Crew finden das jedenfalls viel cooler.

Spoiler-Alarm! Es wird... hässlich. Das Feuer geht aus. Sie verpassen ein Rettungsschiff. Die Angst vor einem "Biest" treibt sie in den Wahnsinn. Und dann... Mord. Piggy stirbt. Und das ganze Ding gerät komplett außer Kontrolle.
Die Jagd beginnt
Jack wird zum Anführer der "Jäger". Sie schmieren sich Farbe ins Gesicht, tanzen um ein Feuer und vergöttern ein Schweinekopf auf einem Stock. (Der titelgebende "Herr der Fliegen", falls ihr es vergessen habt.) Es ist alles sehr... primitiv. Und beängstigend.
Ralph versucht verzweifelt, die Zivilisation aufrechtzuerhalten. Aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Die Jungs wollen Spaß! Sie wollen jagen! Sie wollen... jemanden töten? Ups.

Am Ende jagt Jack Ralph. Die Insel brennt. Alles ist ein Chaos. Dann taucht ein Marineoffizier auf. "Gott sei Dank! Wir sind gerettet!" Die Jungs weinen. Aber nicht vor Freude, sondern vor... Scham? Reue?
Meine (etwas unpopuläre) Meinung
Hier ist der Punkt, an dem ich wahrscheinlich Ärger bekomme. Ich finde, "Herr der Fliegen" ist ein bisschen... übertrieben. Okay, ich weiß, das ist Ketzerei! Aber hört mich an!
Klar, die Geschichte ist eine Allegorie auf die dunkle Seite der menschlichen Natur. Und ja, sie zeigt, wie schnell Zivilisation zerfallen kann. Aber... waren diese Jungs wirklich so brav und unschuldig, bevor sie auf der Insel gelandet sind? Ich meine, es sind britische Schuljungen! Haben die nicht schon vorher heimlich Käfer gequält und einander gehänselt?

Ich glaube, die Insel hat nur das zum Vorschein gebracht, was sowieso schon da war. Jack war wahrscheinlich schon immer ein kleiner Sadist. Ralph war wahrscheinlich schon immer ein bisschen ein Besserwisser. Und Piggy... naja, Piggy hat einfach Pech gehabt.
Vielleicht wäre es realistischer gewesen, wenn sie versucht hätten, eine rudimentäre Regierung zu gründen, sich aber dann über Steuern und Brexit gestritten hätten. Das wäre viel britischer gewesen!
Und das "Biest"? War das wirklich nur Einbildung? Oder war es einfach nur ein Symbol für die Angst und Unsicherheit, die sie ohnehin schon in sich trugen? Ich tendiere zu Letzterem. Angst ist ansteckend.

Das Fazit?
Also, "Herr der Fliegen" ist ein Klassiker. Es ist düster. Es ist beunruhigend. Und es ist definitiv eine interessante Lektüre. Aber nehmt es nicht zu ernst. Es ist nur eine Geschichte über ein paar Jungs, die auf einer Insel durchdrehen. Und vielleicht, nur vielleicht, wäre das Ganze mit ein paar Handys und gutem WLAN etwas anders verlaufen.
Oder auch nicht. Wer weiß?
