Stream Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes Teil 1

Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Wir alle lieben Harry Potter. Aber... hust... ich muss etwas gestehen. Etwas, das vielleicht nicht jeder hören will.
Ich rede von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1. Ja, genau der. Ich weiß, ich weiß. Steine werfen erlaubt. Aber hört mir kurz zu!
Erinnern wir uns kurz: Voldemort ist quasi am Drücker. Dumbledore... nun, der ist weg. Und unsere drei Helden? Die sind auf der Flucht. Kein Hogwarts, keine Quidditch-Spiele, keine leckeren Kürbispasteten. Nur Wald. Viel Wald.
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Der Wald, der Wald und noch mehr Wald
Fühlt es sich nicht manchmal so an, als ob 70% des Films darin bestehen, dass Harry, Ron und Hermine ziellos durch irgendeinen englischen Wald stolpern? Ich meine, ich liebe Natur, aber nach einer Stunde Waldspaziergang fange ich auch an, mich zu fragen, wann es endlich wieder Kekse gibt.
Und die Stimmung! Boah, ist die gedrückt. Klar, ist Krieg. Alles doof. Aber irgendwie ist es so, als ob der Film sich extra viel Mühe gibt, uns runterzuziehen. Fast so, als ob die Regisseure dachten: "Lasst uns den traurigsten Film aller Zeiten machen!" Mission erfüllt, würde ich sagen.

Dann ist da noch Ron. Oh, armer Ron. Der Gute hat echt zu kämpfen. Und ich verstehe das ja. Der Horkrux ist eine fiese Sache. Aber seine Laune... meine Güte. Manchmal wünscht man sich fast, er würde einfach mal kurz lachen oder so. Irgendwas. Hauptsache nicht noch mehr Trübsal.
Und dann der Tanz! Oh, der berühmt-berüchtigte Tanz im Zelt. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau da passieren sollte. War das ein verzweifelter Versuch, die Stimmung aufzulockern? Ein Ausdruck tiefer Verzweiflung? Oder einfach nur... komisch? Ich tendiere zu Letzterem.

Die Sache mit den Horkruxen
Die Horkruxe sind ja ein wichtiges Element. Aber die Suche danach... irgendwie zieht sie sich. Und zieht sich. Und zieht sich noch ein bisschen mehr. Manchmal fragt man sich, ob die drei nicht einfach mal eine Karte hätten kaufen können. Oder Google Maps benutzen. (Okay, ich weiß, dass es das in der Zaubererwelt nicht gibt. Aber träumen darf man ja wohl!)
Ich will ja nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Er ist wichtig für die Geschichte. Er ist düster. Er ist... eben der erste Teil des großen Finales. Aber vielleicht bin ich einfach nur zu ungeduldig. Ich wollte Action, Zauberei und Voldemort, der böse Dinge tut. Stattdessen bekam ich Wald. Und Lagerfeuer. Und noch mehr Wald.

Versteht mich nicht falsch. Ich liebe die Charaktere. Ich liebe die Welt. Ich liebe die Bücher. Aber Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 ist für mich persönlich einfach... der zäheste Teil der ganzen Reihe.
Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Banause, der die subtile Genialität nicht erkennt. Vielleicht sollte ich ihn mir noch mal ansehen. Vielleicht werde ich meine Meinung ändern. Vielleicht auch nicht.

Aber eines ist sicher: Wenn ich das nächste Mal Harry Potter gucke, werde ich mir vorher eine große Packung Kekse besorgen. Nur für den Fall, dass es wieder so düster wird. Und einen Kompass. Falls jemand im Wald verloren geht.
Was denkt ihr? Bin ich allein mit meiner Meinung? Oder gibt es da draußen noch jemanden, der den ersten Teil der Heiligtümer des Todes auch ein bisschen... langweilig fand? Sagt es mir!
Ich weiß, eine sehr ketzerische Meinung. Bitte verzeiht mir, Potterheads!