Speedport W723v Als Repeater Für Fritzbox 7390

Hey, na? Stell dir vor, ich hab' da so ein kleines Heimnetzwerk-Abenteuer hinter mir. Und rate mal, wer die Hauptdarsteller waren? Genau, ein Speedport W723v und eine Fritzbox 7390. Klingt erstmal nach 'ner gewöhnlichen WG, aber weit gefehlt!
Das Problem? Du kennst das ja: WLAN. Überall WLAN, aber immer genau da, wo du's brauchst, ist es entweder zu schwach oder einfach... nicht da. Grrr! Ich brauchte also mehr Reichweite. Und da fiel mein Blick auf den alten Speedport. Kann man den nicht irgendwie... recyclen? Als Repeater vielleicht? Die Antwort, mein Freund, ist: Ja, aber... (es kommt immer ein "aber", oder?)
Also, der Plan war simpel: Den Speedport W723v als WLAN-Verstärker für meine Fritzbox 7390 missbrauchen. Äh, ich meine, nutzen. Klingt doch gut, oder? Theorie top, Praxis... naja, du weißt schon.
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Die Herausforderung: Ein bisschen Gehirnjogging
Die Krux an der ganzen Sache ist nämlich, dass der Speedport von Hause aus nicht so richtig Bock hat, einfach nur Repeater zu sein. Der ist ja schließlich von der Telekom! Aber keine Sorge, dafür gibt's ja uns, die Meister der Umwege und Workarounds, stimmt's?
Schritt 1: Den Speedport in den Wartungsmodus bringen. Klingt gefährlich, ist es aber nicht wirklich. Einfach beim Starten des Speedports die Taste gedrückt halten, bis die LED anfängt zu blinken. Ich glaub, das waren so 10 Sekunden. Oder waren's 20? Egal, irgendwann blinkt's! Ganz wichtig: Geduld ist eine Tugend!

Schritt 2: Die magische Firmware flashen. Es gibt da nämlich eine spezielle Firmware, die den Speedport dazu überredet, ein bisschen offener zu sein. Die findest du im Netz, einfach mal googeln ("Speedport W723v Repeater Firmware"). Aber Vorsicht, sei dir sicher, dass du die richtige Version für dein Modell hast. Sonst... boom (Achtung, Übertreibung!).
Schritt 3: Die Konfiguration. Jetzt wird's spannend! Dem Speedport muss man nämlich noch beibringen, wo er das WLAN herbekommt. SSID (also der Name deines Fritzbox-WLANs) und Passwort eingeben, Kanal einstellen (am besten den gleichen wie die Fritzbox oder einen, der nicht überlappt) und... Daumen drücken!

Wichtig: Stell sicher, dass der Speedport eine feste IP-Adresse bekommt, die nicht im DHCP-Bereich deiner Fritzbox liegt. Sonst gibt's Streit im Netzwerk! Stell dir vor, zwei Router streiten sich um die gleiche Adresse... Chaos!
Der Triumph (hoffentlich!)
Und dann? Wenn alles gut geht, hast du jetzt ein funktionierendes Repeater-System. Dein WLAN ist stärker, die Reichweite größer und du kannst endlich im Garten Netflix schauen, ohne dass ständig das Bild einfriert. Hurra!
Aber mal ehrlich, so ganz reibungslos lief's bei mir natürlich nicht. Ich hab' bestimmt drei Anläufe gebraucht, bis alles so funktioniert hat, wie ich mir das vorgestellt hatte. Irgendwas war immer: falsche Firmware, falsche IP-Adresse, falscher Kaffee (okay, der Kaffee war nicht wirklich schuld...).

Tipp: Wenn's nicht klappt, nicht verzweifeln! Einfach nochmal alles von vorne durchgehen. Und wenn's dann immer noch nicht geht: Google ist dein Freund! Oder frag mich, vielleicht erinnere ich mich ja noch an irgendwelche obskuren Einstellungen, die bei mir geholfen haben.
Ach ja, und noch was: Der Speedport ist jetzt zwar ein Repeater, aber er ist immer noch ein Speedport. Das bedeutet, er ist vielleicht nicht der schnellste und stabilste Repeater der Welt. Aber hey, für lau ist das doch schon mal was, oder? Und mal ehrlich, wer von uns ist schon perfekt?

Fazit: Es geht, aber...
Also, kann man einen Speedport W723v als Repeater für eine Fritzbox 7390 nutzen? Ja, absolut! Ist es einfach? Naja, sagen wir mal so: Es ist ein kleines Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Aber hey, wo bleibt denn der Spaß, wenn alles immer glatt läuft?
Und wenn gar nichts hilft? Dann kauf dir halt 'nen richtigen Repeater. Aber wo bleibt denn dann die Genugtuung, wenn man ein altes Gerät vor dem Elektroschrott gerettet und zu neuem Leben erweckt hat?
In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Basteln und möge die Macht des WLAN mit dir sein!
