Sorry Das Ich Mich Erst Jetzt Melde

Na, wer kennt das nicht? Man will sich unbedingt bei jemandem melden, schiebt es aber immer wieder auf. Irgendwie kommt immer was dazwischen. Ein unerwarteter Anruf, eine spontane Verabredung, oder einfach nur die unbändige Lust, stundenlang Katzenvideos auf YouTube anzuschauen. Plötzlich ist eine Woche, ein Monat, vielleicht sogar ein ganzes Jahr vergangen! Und dann kommt dieser Moment, in dem man sich denkt: „Ohje, ich sollte mich wirklich mal wieder melden. Aber wie fange ich das am besten an?“
Die klassische Entschuldigung: „Sorry, dass ich mich erst jetzt melde!“. Ein Satz, der so abgedroschen ist, dass er schon fast wieder Kultstatus hat. Aber hey, warum auch nicht? Er ist ehrlich, er ist simpel, und er ist universell verständlich. Stell dir vor, du triffst einen alten Schulfreund nach Jahren wieder. Ihr redet und lacht, und irgendwann kommt der Moment der Wahrheit: „Mensch, wir sollten echt mal wieder was zusammen machen. Sorry, dass ich mich erst jetzt melde!“. Zack, Eis gebrochen, Vergangenheit vergessen, Zukunft im Blick!
Die Kunst der Entschuldigung – oder auch nicht!
Manchmal ist es gar nicht so wichtig, sich ewig lang zu entschuldigen. Die meisten Leute verstehen, dass das Leben stressig ist und dass man nicht immer sofort auf alles reagieren kann. Viel wichtiger ist, dass man sich überhaupt meldet und zeigt, dass man an die Person denkt. Ein kurzes „Hey, wie geht’s dir? Mir ist aufgefallen, dass wir uns schon ewig nicht mehr gesprochen haben!“ kann Wunder wirken.
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Denk doch mal an deine Oma. Sie freut sich doch schon über ein kurzes Lebenszeichen, oder? Ein schneller Anruf, eine kurze Nachricht per WhatsApp. Und wenn du dann noch sagst: „Oma, sorry dass ich mich erst jetzt melde, aber ich hab dich ganz doll lieb!“, dann hat sie dich wieder für ein ganzes Jahr in ihr Herz geschlossen (obwohl sie das ja sowieso schon immer tut!).
Kreativität ist gefragt!
Wenn du das Gefühl hast, dass eine Standard-Entschuldigung nicht reicht, dann werde doch einfach kreativ! Hier ein paar Ideen:

„Ich wollte mich schon viel früher melden, aber ich war gerade auf einer geheimen Mission für den Bundesnachrichtendienst. Streng geheim, darf ich eigentlich gar nicht drüber reden… aber sorry, dass ich mich erst jetzt melde!“
Oder:

„Entschuldige bitte die lange Funkstille. Mein Handy wurde von einem Rudel wildgewordener Eichhörnchen entführt und erst letzte Woche wiedergefunden. Sorry, dass ich mich erst jetzt melde!“
Je absurder, desto besser! Hauptsache, du bringst dein Gegenüber zum Lachen. Denn Lachen verbindet und lässt vergessen, dass du dich so lange nicht gemeldet hast. Und ganz ehrlich: Wer kann schon einem Menschen böse sein, der so kreativ und witzig ist?

Vermeide aber bitte Ausreden wie: „Ich hatte so viel zu tun!“ oder „Ich war im Stress!“. Das klingt nach 08/15 und wenig einfallsreich. Und es suggeriert, dass die andere Person in deinem Leben keine Priorität hat. Autsch! Besser ist es, einfach ehrlich zu sein und zu sagen: „Sorry, ich war ein bisschen verpeilt!“
Fazit: Einfach machen!
Egal, wie lange du dich nicht gemeldet hast, es ist nie zu spät, den Kontakt wieder aufzunehmen. Also, schnapp dir dein Handy, wähle die Nummer, tippe eine Nachricht, schick eine E-Mail, schreibe einen Brief… was auch immer. Und wenn du dann noch sagst: „Sorry, dass ich mich erst jetzt melde!“, dann ist der erste Schritt schon getan. Der Rest ergibt sich von selbst.
Also, worauf wartest du noch? Geh raus und vernetze dich! Die Welt ist voller toller Menschen, die darauf warten, von dir zu hören. Und denk dran: Eine kleine Entschuldigung kann manchmal Wunder wirken. In diesem Sinne: Tschüss und bis bald – hoffentlich nicht erst in einem Jahr!
