Silber Das Erste Buch Der Träume Henry

Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben dieses eine Buch, von dem jeder schwärmt. Aber wir... nun ja, wir sind nicht ganz so begeistert. Bei mir ist es Silber: Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier. Ja, ich weiß. Steinigt mich. Aber hört mir zu!
Die Traumwelt: Ein bisschen zu...traumhaft?
Die Idee ist ja cool. In die Träume anderer Leute einzusteigen? Klingt nach 'nem Trip. Stell dir vor, du könntest in den Träumen deines Chefs rumschnüffeln! Oder noch besser, in denen deines Schwarms! Aber bei Silber war's mir manchmal zu viel. Diese ganzen Korridore und Türen und geheimen Welten... Mein Gehirn brauchte eine Aspirin.
Ich meine, wer hat denn bitte so komplizierte Träume? Meine sind meistens einfach nur... peinlich. Und beinhalten viel zu oft Nacktheit in der Öffentlichkeit.
Versteht mich nicht falsch. Die Autorin hat eine fantastische Vorstellungskraft. Aber ich, der gemeine Leser, bin manchmal einfach nur verwirrt zurückgeblieben. Brauchte ich eine Landkarte für die Traumwelt? Wahrscheinlich.
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Henry: Der ultimative Book Boyfriend...oder?
Und dann ist da Henry. Der angeblich perfekte Book Boyfriend. Intelligent, witzig, charmant... Klingt gut, oder? Aber irgendwie hat er mich nicht so richtig überzeugt. Vielleicht lag es daran, dass er so perfekt sein sollte. Ich mag's, wenn Charaktere Ecken und Kanten haben. Fehler machen. Stolpern und sich die Knie aufschlagen. Henry war mir zu glattgebügelt.
Ich meine, wir alle kennen doch diese Typen, die einfach zu nett sind, oder? Wo man sich fragt: "Was steckt dahinter?" War Henry ein Chamäleon? Ein Alien? Ein Roboter aus der Zukunft? Ich weiß es nicht! Aber irgendwas hat mich an ihm gestört.

Die Familie: Ein bisschen zu... Patchwork?
Die Familienkonstellation in Silber ist... sagen wir mal... interessant. Patchwork hoch zehn. Stiefgeschwister, Ex-Frauen, neue Partner... Da blickt ja keiner mehr durch! Ich liebe ja chaotische Familien, aber hier war's mir ein bisschen zu viel. Ich hatte das Gefühl, ich bräuchte einen Stammbaum, um den Überblick zu behalten.
Und diese ganzen Geheimnisse! Jeder hat irgendwas zu verbergen. Das ist ja an sich nicht schlecht für eine Geschichte, aber hier war's mir einfach zu überladen. Ich brauchte eine Pause von den Intrigen und dem Drama. Ich wollte einfach nur, dass jemand mal 'ne Runde Tee kocht und alle sich zusammensetzen und ehrlich miteinander reden! Aber das wäre ja langweilig, oder?

Das Fazit: Bin ich die Einzige?
Also, bin ich die Einzige, die Silber nicht so umwerfend fand? Wahrscheinlich nicht. Ich weiß, viele lieben dieses Buch. Und das ist auch okay! Geschmäcker sind verschieden. Aber ich wollte meine ehrliche Meinung teilen. Vielleicht habe ich ja ein paar Gleichgesinnte gefunden. Oder vielleicht werde ich jetzt von allen Silber-Fans verstoßen. Wir werden sehen.
Trotzdem muss ich sagen: Die Idee mit der Traumwelt ist wirklich faszinierend. Vielleicht sollte ich einfach meine eigenen Träume aufschreiben. Wer weiß, vielleicht wird das ja der nächste Bestseller. Oder einfach nur ein peinliches Tagebuch, das ich später vergrabe. Die Zeit wird es zeigen.
Aber eines ist sicher: Ich werde weiterhin Bücher lesen. Und weiterhin meine unpopulären Meinungen teilen. Denn was wäre das Leben ohne ein bisschen Kontroverse?
