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Sie Wollen Aus Einem Grundstück über Den Gehweg


Sie Wollen Aus Einem Grundstück über Den Gehweg

Kennst du das? Du stehst vor deinem Haus, voller Tatendrang. Dein Blick schweift über den Garten, der dringend eine Frischzellenkur braucht. Du hast Pläne! Große Pläne! Ein neuer Carport? Eine schicke Einfahrt? Oder vielleicht sogar eine monumentale Statue von dir selbst, die du stolz der Welt präsentieren willst?

Aber dann kommt sie: die Ernüchterung. Denn zwischen deinem Grundstück und der Straße lauert ein tückischer, oft unterschätzter Gegner: der Gehweg. Und der macht nicht immer, was du willst.

Der Gehweg – Mehr als nur ein grauer Streifen

Der Gehweg. Er ist mehr als nur ein grauer Streifen Beton. Er ist die Hauptschlagader der Nachbarschaft. Hier schlurfen Rentner mit ihren Dackeln, hier sausen Kinder auf Rollern vorbei, hier trifft sich die Klatschbase zum neuesten Tratsch. Kurz gesagt: Der Gehweg ist Leben pur.

Und jetzt kommst du. Du willst ihn kreuzen. Du willst ihn verändern. Du willst ihn... benutzen, um zu deinem Grundstück zu gelangen, ohne jedes Mal einen gefährlichen Slalomkurs um die parkenden Autos fahren zu müssen. Der Gedanke ist verlockend, oder?

Aber Achtung! Bevor du jetzt den Presslufthammer auspackst und dich wie ein Wildgewordener an den Gehweg machst, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Es ist nämlich nicht ganz so einfach, wie du dir vielleicht vorstellst.

Ich gehe den Gehweg entlang und werde plötzlich von einem.. - DEBESTE.de
Ich gehe den Gehweg entlang und werde plötzlich von einem.. - DEBESTE.de

Die Bürokratie – Dein neuer bester Freund (oder Feind?)

Denn sobald du in den heiligen Bereich des öffentlichen Raumes eingreifst, betrittst du das Reich der Bürokratie. Und die kann manchmal so zäh sein wie ein altes Kaugummi unter der Schuhsohle.

Das bedeutet: Anträge, Genehmigungen, Baupläne. Papierkram in Hülle und Fülle. Und Gespräche mit Menschen, die wahrscheinlich genauso wenig Lust auf dieses Thema haben wie du. Stell dir vor: Du erklärst der Dame vom Bauamt, dass du unbedingt eine beheizte Einfahrt brauchst, damit dein Oldtimer im Winter nicht kalte Füße bekommt. Ihre Reaktion? Wahrscheinlich eher skeptisch.

Die Nachbarn – Das Salz in der Suppe (oder der Sand im Getriebe?)

Und dann wären da noch die Nachbarn. Die sind ja grundsätzlich eine tolle Sache. Aber wehe, du veränderst etwas, das ihnen nicht passt! Plötzlich werden aus freundlichen Nachbarn erbitterte Gegner.

Sie wollen aus einem Grundstück über den Gehweg auf die Fahrbahn
Sie wollen aus einem Grundstück über den Gehweg auf die Fahrbahn

Vielleicht hat Frau Müller immer schon ihren geliebten Rosenstock genau an der Stelle gepflanzt, wo du deine Einfahrt geplant hast. Oder Herr Schmidt ist der Meinung, dass deine neue Einfahrt die Ästhetik der gesamten Straße zerstört. Ohje!

Denk dran: Ein freundliches Gespräch im Vorfeld kann Wunder wirken. Biete Frau Müller an, ihren Rosenstock eigenhändig umzupflanzen. Und erkläre Herrn Schmidt, dass deine Einfahrt in Wirklichkeit ein Meisterwerk moderner Architektur ist, das die Straße nur aufwerten wird.

Sie wollen aus einem Grundstück über den Gehweg auf die Fahrbahn
Sie wollen aus einem Grundstück über den Gehweg auf die Fahrbahn

Was du wirklich brauchst: Geduld und einen guten Plan

Also, was lernen wir daraus? Wenn du aus deinem Grundstück über den Gehweg willst, brauchst du vor allem eines: Geduld. Und einen guten Plan. Informiere dich gründlich, hole dir alle notwendigen Genehmigungen ein, sprich mit deinen Nachbarn.

Und wenn dann alles in trockenen Tüchern ist, kannst du endlich loslegen. Und dann steht deiner eigenen, wunderschönen Einfahrt nichts mehr im Wege.

Viel Erfolg! Und denk dran: Immer schön lächeln, auch wenn der Papierkram dir die Nerven raubt. Denn am Ende lohnt es sich. Versprochen!

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