Sie Möchten Außerorts Radfahrer überholen

Hey, du! Mal ehrlich, wer von uns ist noch nie hinter einem schnuckeligen kleinen Radfahrer auf der Landstraße gelandet? Ich meine, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, und… langsames Radeln. Kein Problem, oder? Denkste!
Aber was, wenn die Landstraße eng ist? Was, wenn der Gegenverkehr auch noch meint, heute Spazierfahrtag zu haben? Was, wenn man einfach nur dringend zum Bäcker muss, weil die Croissants rufen? Dann wird’s ein bisschen… kniffliger. Reden wir also mal über das Überholen von Radfahrern außerorts. Sicher und clever. Versprochen!
Abstand halten! Wirklich!
Das A und O? Abstand! Und zwar nicht so ein "ach, ich bin ja fast schon daneben"-Abstand. Nee, wir reden von mindestens 1,5 Metern. Anderthalb Meter! Das ist mehr, als du denkst. Stell dir vor, der Radfahrer kriegt plötzlich einen kleinen Schlenker. Oder ein Reh springt aus dem Wald. (Okay, das mit dem Reh ist vielleicht etwas übertrieben, aber sicher ist sicher, oder?)
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Dieser Abstand ist nicht nur nett gemeint, sondern gesetzlich vorgeschrieben. Und glaub mir, die Polizei findet's gar nicht witzig, wenn du's nicht einhältst. Bußgeld, Punkte, und im schlimmsten Fall… naja, reden wir lieber nicht drüber.
Augen auf im Straßenverkehr (duh!)
Ist der Gegenverkehr frei? Check! Liegen irgendwelche Hindernisse auf der Straße? Check! Ist da eine Kurve, die so eng ist, dass du nicht überblicken kannst, was dahinter kommt? Check! Check! Check! Bevor du überhaupt daran denkst, das Gaspedal durchzudrücken, mach einen gründlichen Sicherheitscheck. Ja, auch wenn die Croissants dich rufen!

Und denk dran: Ein Radfahrer kann auch mal plötzlich die Richtung wechseln. Schlaglöcher umfahren, einem Igel ausweichen (okay, das Reh war realistischer!), oder einfach nur, weil ihm danach ist. Sei also immer aufmerksam und bereit zu reagieren.
Blinker setzen! Ist doch klar, oder?
Ja, ich weiß, klingt selbstverständlich. Aber Hand aufs Herz: Wie oft hast du schon vergessen zu blinken, weil du gerade in deinen Lieblingssong vertieft warst? (Ich gestehe, mir ist das auch schon passiert… Schäm!). Also, blinken! Vor dem Ausscheren, damit der Radfahrer weiß, was deine glorreiche Absicht ist. Kommunikation ist alles, auch im Straßenverkehr!
Und natürlich, nach dem Überholen wieder einscheren und den Blinker zurücksetzen. Sonst denkt noch jemand, du willst direkt in den nächsten Graben fahren. Wäre ja peinlich.

Geschwindigkeit anpassen! No need for Speed!
Klar, du willst schnell vorbei sein. Aber denk dran: Du bist nicht bei "Need for Speed". Pass deine Geschwindigkeit der Situation an. Und das bedeutet oft: Weniger ist mehr. Wenn die Straße eng ist, oder der Radfahrer etwas unsicher wirkt, dann lieber etwas langsamer überholen. Lieber einmal zu vorsichtig als einmal zu… nun ja, du weißt schon.
Und ganz wichtig: Nicht hupen! Das erschreckt den Radfahrer nur unnötig. Lieber etwas Geduld. Die Croissants laufen dir ja nicht weg… oder?

Was, wenn’s einfach nicht geht?
Manchmal ist die Situation einfach ungünstig. Enge Straße, viel Gegenverkehr, unübersichtliche Kurven. Dann gilt: Finger weg! Auch wenn es schwerfällt. Lieber ein paar Minuten länger hinter dem Radfahrer fahren, als ein unnötiges Risiko eingehen.
Nutze die Zeit doch, um die Landschaft zu genießen. Oder um über das Leben nachzudenken. Oder um dich auf die leckeren Croissants zu freuen. Es gibt Schlimmeres, oder?
Also, merke dir: Abstand halten, Augen auf, blinken, Geschwindigkeit anpassen, und im Zweifel lieber warten. Dann klappt das mit dem Überholen auch außerorts ganz entspannt. Und wir alle kommen sicher ans Ziel. Und dann: Guten Appetit mit den Croissants!
