Shakespeare Sein Oder Nicht Sein

Hey, du! Stell dir vor, wir sitzen hier, dampfender Kaffee vor uns, und reden über... Shakespeare. Ja, genau, der Shakespeare. Und zwar über den Hamlet Monolog. "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage." Kennst du, oder? Klar kennst du den. Wer kennt den nicht?
Aber mal ehrlich, was bedeutet das eigentlich? Also, wirklich? Haben wir uns das jemals ernsthaft gefragt? Oder nicken wir nur brav, wenn irgendwer das rezitiert, und denken uns: "Ach ja, Shakespeare, tiefgründig, blablabla..." Ich gestehe, ich war da auch nicht immer schlauer.
Es geht ja nicht nur ums Leben und Sterben, oder? Sondern um... alles. Alles! Klingt dramatisch, ich weiß. Aber Hamlet steht da, vor der Entscheidung seines Lebens, und fragt sich: Ist es besser, alles einfach so hinzunehmen, die Ungerechtigkeit, den Verrat? Oder soll ich kämpfen? Soll ich Rache nehmen?
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Und kämpfen, das bedeutet ja auch leiden. Risiken eingehen. Scheitern vielleicht. Sterben womöglich. Also, ist es wirklich besser? Ist das "Sein" es wert?
Ist das nicht eine Frage, die wir uns alle irgendwann stellen? Okay, vielleicht nicht mit so viel Pathos wie Hamlet (Gott sei Dank!), aber im Kern schon. Sollen wir uns mit dem Status Quo abfinden? Oder für das kämpfen, was wir für richtig halten?

Moment mal, kurzer philosophischer Exkurs! Was ist überhaupt "richtig"? Wer bestimmt das? Ist das nicht total subjektiv? Oh je, jetzt wird's kompliziert. Aber genau das ist ja das Schöne an Shakespeare, oder? Er wirft diese Fragen auf, ohne uns die Antwort vorzukauen.
Die Qual der Wahl
Hamlet hat ja nicht nur das Problem mit seinem Onkel, der seinen Vater umgebracht und seine Mutter geheiratet hat (kleine Randnotiz: ziemlich unappetitlich, findest du nicht?). Er hat auch das Problem, dass er ein totaler Grübler ist. Ein Zauderer. Er analysiert alles bis zum Erbrechen. Und das kenn ich doch auch irgendwoher!

Kennst du das Gefühl, wenn du vor einer wichtigen Entscheidung stehst und einfach nicht weißt, was du tun sollst? Wenn du alle Optionen durchspielst, jeden möglichen Ausgang berechnest und am Ende einfach nur noch völlig verwirrt bist? Ja? Willkommen im Club der Hamlets!
Und dann kommt noch die Angst dazu. Die Angst vor dem Unbekannten. Was passiert, wenn ich mich für das "Sein" entscheide? Wenn ich kämpfe? Wenn ich scheitere? Was, wenn ich alles noch schlimmer mache?
Das "Nichtsein" klingt da irgendwie... verlockend. Einfach alles loslassen. Aufgeben. Sich treiben lassen. Aber ist das wirklich eine Option? Ist das nicht auch eine Art zu sterben? Innerlich?

Also, zurück zu Shakespeare. Was will er uns denn jetzt damit sagen? Gibt es eine richtige Antwort? Vermutlich nicht. Ich glaube, er will uns einfach nur zum Nachdenken anregen. Er will uns daran erinnern, dass das Leben voller Entscheidungen ist. Und dass jede Entscheidung Konsequenzen hat.
Also was tun?
Vielleicht ist die Lösung ja, nicht zu viel nachzudenken? Einfach mal machen? Einfach mal ins kalte Wasser springen? (Achtung, rhetorische Frage! Ich will hier keine überstürzten Handlungen provozieren!).

Vielleicht ist die Lösung aber auch, sich Zeit zu nehmen. Alles genau abzuwägen. Sich Rat zu holen. Und dann, wenn man bereit ist, eine Entscheidung zu treffen. Auch wenn sie schwerfällt. Auch wenn sie Angst macht.
Und vielleicht, ganz vielleicht, ist die Lösung ja auch, einfach mal Shakespeare zu lesen. Ihn zu verstehen. Ihn zu fühlen. Und sich von ihm inspirieren zu lassen. Denn eines ist sicher: Seine Fragen sind zeitlos. Und seine Antworten... die müssen wir uns schon selbst geben.
So, genug philosophiert für heute. Zeit für noch 'nen Kaffee, oder?
