Selbstbewusstsein Stärken Kind 8 Jahre

Ach du liebe Zeit, das Thema Selbstbewusstsein bei Kindern! Kennen wir das nicht alle? Unser kleiner Schatz, der sonst die ganze Bude auf den Kopf stellt, steht plötzlich da wie ein begossener Pudel, wenn’s drauf ankommt. So als hätte jemand den Stecker gezogen. Besonders im Alter von 8 Jahren ist das so eine Sache. Da fängt das große Vergleichen ja erst richtig an. “Der Max kann schon viel besser Fußball spielen” oder “Die Sophie hat die tollsten Glitzerstifte” – Aaaaaah! Da möchte man am liebsten die Ohren zuhalten!
Aber keine Panik! Wir sind ja schließlich nicht allein. Und Selbstbewusstsein ist zum Glück auch keine fixe Zutat, die man entweder hat oder eben nicht. Es ist eher wie ein Muskel, den man trainieren kann. Und mit ein paar einfachen Tricks und ganz viel Geduld können wir unseren kleinen Rackern dabei helfen, diesen Muskel ordentlich zu stärken.
Kleine Erfolge feiern, wie Weltmeister
Stell dir vor, du hast einen Kuchen gebacken. Er ist vielleicht nicht perfekt, aber er schmeckt. Würdest du dich dann hinstellen und sagen: “Boah, der ist ja total schief und die Streusel sind doof verteilt”? Hoffentlich nicht! Du würdest dich freuen, dass er überhaupt essbar ist, oder? Genauso ist das bei Kindern. Kleine Erfolge sind riesig! Und sie sollten gefeiert werden, als hätte dein Kind gerade den Nobelpreis gewonnen. Hat es die Matheaufgabe richtig gelöst? Super! Hat es seinen Teller leer gegessen? Weltklasse! Hat es sich getraut, die Nachbarskatze zu streicheln? Olympiareif!
Must Read
Lob ist wichtig! Aber bitte nicht inflationär. Ein pauschales “Super gemacht!” ist zwar nett, aber verpufft schnell. Viel besser ist es, konkret zu sein. Sag zum Beispiel: “Ich finde es toll, dass du so lange an der Aufgabe dran geblieben bist, obwohl sie schwierig war!” Das zeigt, dass du wirklich hingeschaut hast und dass du die Anstrengung deines Kindes wertschätzt.
Fehler sind Freunde, keine Feinde
Kinder haben oft Angst, Fehler zu machen. Weil sie denken, dann sind sie schlecht. Aber hey, Fehler sind doch das Salz in der Suppe des Lernens! Wer nie hinfällt, lernt auch nie, wieder aufzustehen. Erkläre deinem Kind, dass Fehler ganz normal sind und dass man daraus lernen kann. Das ist leichter gesagt als getan, ich weiß. Aber versuche, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Fehler erlaubt sind.

Wenn dein Kind also mal wieder eine Fünf in der Klassenarbeit mitbringt, dann schimpf nicht gleich los. Frag lieber: “Was hast du daraus gelernt? Was kannst du nächstes Mal besser machen?” Und vielleicht, ganz vielleicht, kannst du sogar eine kleine Feier für den Mut veranstalten, sich überhaupt der Prüfung gestellt zu haben. Okay, vielleicht keine riesige Party, aber eine extra Portion Eis geht immer, oder?
Ermutigung ist wie Dünger für die Seele
Kinder brauchen Ermutigung wie Pflanzen Wasser. Wenn du sie immer wieder darin bestärkst, an sich selbst zu glauben und ihre eigenen Stärken zu entdecken, dann wachsen sie und gedeihen sie prächtig. Das bedeutet nicht, dass du ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen musst. Aber es bedeutet, dass du ihnen zeigst, dass du an sie glaubst. Auch wenn sie mal nicht so erfolgreich sind.

Lass dein Kind Dinge ausprobieren. Neue Hobbys, neue Sportarten, neue Freundschaften. Auch wenn es am Anfang vielleicht holprig ist. Unterstütze es dabei, seine eigenen Interessen zu finden und seinen eigenen Weg zu gehen. Denn das ist es, was Selbstbewusstsein wirklich ausmacht: zu wissen, wer man ist und was man kann – auch wenn die anderen vielleicht etwas anderes sagen.
Vorbild sein, bitte lächeln!
Kinder lernen durch Nachahmung. Das ist so. Wenn du selbst unsicher bist und dich ständig schlecht machst, dann wird dein Kind das auch tun. Versuche also, selbstbewusst aufzutreten – auch wenn dir innerlich die Knie schlottern. Lächle, sei positiv und zeige deinem Kind, dass du dich selbst akzeptierst, so wie du bist.

Und hey, wenn du mal einen Fehler machst, dann steh dazu! Zeige deinem Kind, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein. Denn das ist doch das Schöne am Leben: dass wir alle unvollkommen sind und dass wir trotzdem liebenswert sind. Und dass dein Kind liebenswert ist – mit all seinen Stärken und Schwächen. Das ist die wichtigste Botschaft, die du ihm mitgeben kannst.
Also, auf geht’s! Ran an den Selbstbewusstseins-Muskel. Mit viel Liebe, Geduld und einer ordentlichen Portion Humor wird das schon!
