Sehr Schlechte Kritik Eines Buches

Stell dir vor, du steckst all deine Liebe, deine Zeit, deine Tränen und deinen Schweiss in ein Projekt. Ein Buch, zum Beispiel. Ein Werk, von dem du glaubst, dass es die Welt verändern wird, zumindest aber ein paar Leute zum Schmunzeln bringen kann. Und dann… peng! Eine vernichtende Kritik. Eine sehr schlechte Kritik.
Autsch. Das tut weh. Aber lass uns mal ehrlich sein, manchmal sind diese Kritiken so schlecht, dass sie schon wieder lustig sind. Oder zumindest eine gute Geschichte abgeben.
Die Kunst der vernichtenden Kritik
Es gibt Kritiken, die sind konstruktiv. Die zeigen dir, wo du noch besser werden kannst. Und dann gibt es Kritiken, die sind… anders. Die sind so persönlich, so übertrieben, so unfassbar schlecht, dass man sich fragt, ob der Kritiker vielleicht gerade einen schlechten Tag hatte oder ob er das Buch einfach nur verwechselt hat.
Must Read
Ich erinnere mich an eine Rezension von Jane Austens Sense and Sensibility. Ein Kritiker schrieb, das Buch sei "geschmacklos" und die Charaktere "langweilig und uninteressant". Kann man sich das vorstellen? Jane Austen! Geschmacklos!
Und das ist ja noch harmlos. Manche Kritiken gehen wirklich unter die Gürtellinie. Sie zerpflücken nicht nur das Buch, sondern auch den Autor selbst. Sie insinuieren Inkompetenz, Dummheit, oder sogar schlechten Charakter.

"Dieses Buch ist so schlecht, dass es selbst als Toilettenpapier ungeeignet wäre."
Na, das ist doch mal eine Aussage, oder? Solche Zitate sind fast schon kleine Kunstwerke.

Wenn schlechte Kritiken gut sind…
Aber warte mal! Könnte es nicht sein, dass sehr schlechte Kritiken manchmal sogar gut sein können? Denk mal drüber nach. Sie erzeugen Aufmerksamkeit. Sie machen neugierig. Wer will denn nicht ein Buch lesen, das als "absoluter Schrott" bezeichnet wurde? Es ist fast schon ein Qualitätsmerkmal!
Es gibt einige berühmte Beispiele für Bücher, die von Kritikern zerrissen wurden und trotzdem zu Bestsellern wurden. J.K. Rowlings Harry Potter und der Stein der Weisen wurde von vielen Verlagen abgelehnt und die wenigen Kritiken, die es gab, waren gemischt. Und was ist passiert? Es wurde zu einem der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten.

Vielleicht liegt es daran, dass Kritiker eben auch nur Menschen sind und ihren eigenen Geschmack haben. Vielleicht liegt es daran, dass das, was für den einen "geschmacklos" ist, für den anderen "revolutionär" sein kann. Vielleicht liegt es einfach daran, dass sehr schlechte Kritiken ein Zeichen dafür sind, dass ein Buch etwas anders, etwas ungewöhnlich, etwas polarisierend ist.
Die Lehre aus dem Schlamassel
Was können wir also aus dieser Geschichte lernen? Erstens: Nimm Kritiken nicht zu ernst. Ja, es ist wichtig, Feedback zu bekommen, aber lass dich nicht von einer einzigen negativen Meinung entmutigen. Zweitens: Humor ist die beste Medizin. Wenn du eine sehr schlechte Kritik bekommst, lach darüber. Teile sie mit deinen Freunden. Mach ein Trinkspiel daraus.

Und drittens: Vergiss nicht, dass du nicht alleine bist. Jeder Autor, jeder Künstler, jeder Mensch, der jemals etwas geschaffen hat, hat auch schon schlechte Kritik einstecken müssen. Es gehört dazu. Es ist ein Teil des Prozesses.
Also, wenn du das nächste Mal ein Buch liest und es absolut schrecklich findest, denk an diese Geschichte. Vielleicht entdeckst du ja doch noch etwas Gutes daran. Oder zumindest etwas Lustiges.
Und wenn du selbst mal eine sehr schlechte Kritik bekommst, dann erinnere dich an Jane Austen und Harry Potter. Vielleicht bist du ja auf dem besten Weg, ein Star zu werden.
