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Sehr Geehrte Damen Und Herren Sehr Geehrter Herr Müller Reihenfolge


Sehr Geehrte Damen Und Herren Sehr Geehrter Herr Müller Reihenfolge

Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle kennen diese Situation. Eine E-Mail öffnet sich. Und da steht sie, diese formelle Begrüßung. Sehr geehrte Damen und Herren. Oder, wenn man Glück hat, der persönliche Favorit: Sehr geehrter Herr Müller.

Aber mal Hand aufs Herz. Hat sich jemals jemand wirklich geehrt gefühlt dadurch? Ich meine, wirklich?

Die Qual der Wahl: Damen und Herren oder Herr Müller?

Die große Frage: Wann benutzt man was? Und, noch wichtiger, wann darf man sich trauen, etwas... Kreativeres zu wählen? Ist es wirklich so schlimm, mit einem einfachen "Hallo" anzufangen?

Sehr geehrte Damen und Herren. Die Allzweckwaffe. Für Massenmails. Für Behördenkram. Für alles, wo man absolut keine Ahnung hat, wer da eigentlich am anderen Ende sitzt. Klingt praktisch, ist es auch. Aber eben auch... unpersönlich. Wie ein liebloser Kuss von der Tante, die immer nach Mottenkugeln riecht.

Sehr geehrter Herr Müller. Schon besser. Man kennt zumindest den Namen. Aber hey, was, wenn Herr Müller eine überraschend lockere Socke ist? Was, wenn er eigentlich viel lieber "Müller-Man" genannt wird (nur so als Beispiel)? Verschenktes Potenzial, sage ich!

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Und dann kommt der Moment, in dem man sich fragt: Wie ist eigentlich die korrekte Reihenfolge? Ist es Sehr geehrte Damen und Herren? Oder Sehr geehrte Herren und Damen? Spielt das überhaupt eine Rolle? Vermutlich nicht. Aber irgendjemand da draußen wird sich trotzdem beschweren, wenn man es falsch macht. Das ist Deutschland.

Ich sage: Wir brauchen mehr Optionen! Mehr Mut! Mehr... Anarchie in der Anrede!

Ein Hoch auf die Unangepassten!

Ja, ich weiß. Das ist jetzt vielleicht eine unpopuläre Meinung. Aber ich stehe dazu. Ich plädiere für mehr "Guten Tag, liebes Team" und weniger "Sehr geehrte Verwaltungsangestellte".

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Oder, noch besser: Direkt zur Sache kommen! Kein langes Vorgeplänkel. Einfach das Anliegen auf den Tisch knallen. "Hallo Herr Müller, hier ist die Rechnung!". Effizient. Direkt. Fast schon... revolutionär.

Klar, es gibt Situationen, in denen die förmliche Anrede angebracht ist. Beim Bewerbungsschreiben. Bei Beschwerden an die Bahn (die hören einem eh nicht zu, egal wie höflich man ist). Oder, wenn man dem Chef so richtig einen einschleimen will. Aber im Alltag? Darf's ein bisschen lockerer sein?

Denken wir doch mal an die armen Praktikanten. Sie sitzen da, Tag ein, Tag aus, und tippen diese endlos langen E-Mails. Sehr geehrte Damen und Herren, im Folgenden... blablabla... mit freundlichen Grüßen.... Ich wette, die meisten von denen träumen davon, einfach mal "Hey Leute!" schreiben zu dürfen. Lasst uns ihnen diesen Traum erfüllen!

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Ich bin bereit, den ersten Schritt zu machen. Ab sofort begrüße ich meine E-Mail-Kontakte nur noch mit kreativen, persönlichen Anreden. Vielleicht sowas wie "Hallo Lieblingsmenschen!" oder "Servus ihr Helden der Arbeit!". Oder, wenn ich wirklich mutig bin: Gar keine Anrede. Einfach direkt loslegen.

Wer ist dabei? Lasst uns gemeinsam die deutsche E-Mail-Etikette auf den Kopf stellen! Für mehr Spaß, für mehr Menschlichkeit, für mehr... Müller-Man!

PS: Falls ich Sie jetzt mit meiner Meinung vor den Kopf gestoßen habe, Sehr geehrte Damen und Herren, bitte ich um Verzeihung. Ich bin nur ein Mensch. Und ich mag es eben lieber unkompliziert.

Sehr geehrter Herr Werner
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Oder, um es mit den Worten eines großen Denkers zu sagen: "Sei du selbst. Alle anderen gibt es schon." (Oscar Wilde hätte es vermutlich auch so formuliert).

PPS: Die Reihenfolge ist übrigens wirklich egal. Hauptsache, man ist sich bewusst, dass es auch anders geht. Und dass Humor eine wunderbare Waffe gegen die deutsche Bürokratie ist.

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