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Schwul Sein Ist Eine Krankheit


Schwul Sein Ist Eine Krankheit

Okay, Leute, mal ehrlich. Wer von euch hat schon mal gehört, dass schwul sein eine Krankheit ist? Hebt mal die Hände! Niemand? Na gut, vielleicht ein paar, die gerade so tun, als würden sie sich am Ohr kratzen. Aber Spaß beiseite, lasst uns mal über dieses absolut verrückte Konzept quatschen.

Also, die kurze Antwort: Nein! Schwulsein ist definitiv keine Krankheit. Punkt. Aus. Mickey Mouse. Aber warum halten sich manche Leute trotzdem noch an diesem veralteten und schlichtweg dummen Glauben fest? Das ist eine Frage für die Geschichtsbücher und die Couch des Therapeuten gleichermaßen.

Woher kommt dieser Blödsinn überhaupt?

Früher, und damit meine ich so richtig früher, da dachten die Leute, alles, was sie nicht verstanden, wäre entweder das Werk des Teufels oder ein Fall für den Arzt. Und weil Homosexualität nicht in die heteronormative Schublade passte, die sie sich so liebevoll gezimmert hatten, wurde sie als "Abweichung" abgestempelt. Stellt euch vor, ihr mögt kein Nutella. Verrückt, ich weiß! Aber früher wäre das vielleicht auch als Krankheit diagnostiziert worden. "Akute Nutella-Aversion! Wir müssen diesen armen Kerl therapieren!"

Zum Glück sind wir (meistens) weiter. Aber diese alten Vorstellungen haben sich hartnäckig gehalten. Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde Homosexualität in vielen medizinischen Handbüchern als psychische Störung gelistet. Klingt unglaublich, ist aber wahr. Das war so, als würde man versuchen, einen Regenbogen in Schwarz-Weiß zu malen – völlig sinnlos und irgendwie traurig.

Was sagen die Experten? (Spoiler: Sie sind nicht dumm)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Homosexualität bereits 1990 von ihrer Liste der psychischen Krankheiten gestrichen. Die amerikanische Psychologische Vereinigung (APA) und andere führende medizinische Organisationen sind schon viel früher zu dem Schluss gekommen, dass sexuelle Orientierung ein ganz normaler Bestandteil der menschlichen Vielfalt ist. Sie sagen sogar, dass Versuche, die sexuelle Orientierung zu "ändern" (sogenannte Konversionstherapien), schädlich und unwirksam sind. Stellt euch vor, ihr versucht, einem Löwen das Brüllen abzugewöhnen! Es ist grausam und am Ende brüllt er trotzdem. Vielleicht lauter als vorher!

Homosexualität im Bildungsplan: Schwul zu sein ist noch lange nicht
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Diese "Therapien" sind nicht nur sinnlos, sie können auch zu Depressionen, Angstzuständen und sogar Selbstmordgedanken führen. Es ist, als würde man versuchen, einen gebrochenen Arm mit Pflaster zu heilen. Es macht die Sache nur noch schlimmer.

Warum ist es wichtig, das zu wissen?

Weil Worte Macht haben! Wenn Leute weiterhin behaupten, dass Schwulsein eine Krankheit ist, trägt das zur Stigmatisierung und Diskriminierung von LGBTQ+-Personen bei. Es kann dazu führen, dass junge Menschen sich schämen, wer sie sind, und sich isoliert fühlen. Und das ist einfach nicht okay!

"LGBT-freie Zonen" in Polen: "Man kann hier einfach nicht offen schwul
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Wir sollten stattdessen Vielfalt feiern und Menschen für das lieben, was sie sind, nicht für das, was wir von ihnen erwarten. Stellt euch vor, wie langweilig die Welt wäre, wenn jeder gleich wäre! Kein Regenbogen, nur Beige. Kein Samba, nur Walzer. Kein Sushi, nur Kartoffeln. (Okay, ich mag Kartoffeln, aber ihr versteht, was ich meine.)

Also, was können wir tun?

Seid aufgeklärt! Informiert euch über LGBTQ+-Themen und sprecht mit anderen darüber. Korrigiert Falschinformationen, wenn ihr sie hört. Und vor allem: Seid ein Verbündeter! Unterstützt eure LGBTQ+-Freunde, Familie und Kollegen. Zeigt ihnen, dass ihr sie liebt und akzeptiert, so wie sie sind.

20 Jahre nach § 175: Schwul leben, als es noch verboten war | STERN.de
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Und wenn jemand euch immer noch erzählt, dass Schwulsein eine Krankheit ist, dann lächelt freundlich, erklärt ihm, dass er sich im Mittelalter verirrt hat, und bietet ihm eine Tasse Kaffee an. Vielleicht hilft das ja. Oder auch nicht. Aber es ist einen Versuch wert.

Denkt dran: Liebe ist Liebe. Und die Welt ist ein besserer Ort, wenn wir alle so sein können, wie wir wirklich sind. Also, lasst uns die Welt ein bisschen bunter machen!

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