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Schwanger Mit 42 Angst Vor Behinderung


Schwanger Mit 42 Angst Vor Behinderung

Okay, Leute, setzt euch hin, bestellt einen Kaffee (oder, falls schwanger, vielleicht besser einen entkoffeinierten Latte – man will ja nicht das kleine Wesen da drin auf Speed bringen!), und hört meine Geschichte. Es geht um das magische Alter von 42 und die dazugehörige Schwangerschafts-Lotterie.

Schwanger mit 42. Der Arzt guckt dich an, als hättest du gerade eine lebende Einhörner-Statue ausgekotzt. Es ist, als hättest du vergessen, dass der biologische Wecker schon vor gefühlt 10 Jahren geklingelt hat. Aber hey, besser spät als nie, oder?

Und natürlich kommt sofort die Angst um die Ecke getanzt, wie ein nerviger Clown auf einer Kindergeburtstagsparty. "Behinderung! Down-Syndrom! Genetische Anomalien! Oh mein Gott, mein Baby wird vielleicht ein Dreieck anstatt eines Kopfes haben!"

Die Wahrheit über Risiken (mit einem Augenzwinkern)

Klar, das Risiko für bestimmte Chromosomenstörungen, wie das Down-Syndrom, steigt mit dem Alter der Mutter. So viel ist wahr. Statistisch gesehen, ist die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, mit 25 geringer als mit 42. Logisch, die Eier sind halt auch schon etwas... älter. Sagen wir mal, sie haben mehr Lebenserfahrung.

Aber! ABER! Das bedeutet nicht, dass dein Baby zwangsläufig eine Behinderung haben wird. Es bedeutet nur, dass die Wahrscheinlichkeit etwas höher ist. Denk daran, dass die meisten Babys, die von älteren Müttern geboren werden, kerngesund sind. Stell dir vor, du gewinnst im Lotto. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber jemand gewinnt trotzdem immer!

Angst vor der Behinderung
Angst vor der Behinderung

Und mal ehrlich, wer will schon ein langweiliges, perfektes Baby? Ein bisschen Charakter schadet nie! (Das sage ich jetzt, weil ich noch kein Kind mit Charakter habe... fragt mich in ein paar Jahren nochmal.)

Tests, Tests, und noch mehr Tests!

Dank der modernen Medizin gibt es heutzutage eine ganze Batterie von Tests, die man machen kann, um das Risiko für bestimmte Behinderungen einzuschätzen. Es gibt den Ersttrimester-Screening, bei dem Ultraschall und Bluttests kombiniert werden. Dann gibt es den NIPT (Nicht-invasiver Pränataltest), der mit einer einfachen Blutprobe der Mutter das fetale Erbgut analysiert. Und wenn du ganz sicher gehen willst, gibt es noch die Chorionzottenbiopsie oder die Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung), die allerdings mit einem geringen Risiko für Komplikationen verbunden sind.

Angst vor der Behinderung
Angst vor der Behinderung

Es ist wie ein riesiges Quiz für werdende Eltern. Die Fragen sind super beängstigend, und die Antworten sind oft ungenau. Aber hey, wenigstens gibt es einen Haufen Experten, die einem dabei helfen, alles zu verstehen. Und denk daran: jede Zahl ist nur eine Wahrscheinlichkeit, keine definitive Diagnose.

Ich persönlich fand die ganzen Tests total stressig. Man fühlt sich wie auf einem Laufband der Angst. Aber letztendlich haben sie mir geholfen, mich etwas zu beruhigen. Etwas. Nicht ganz. Aber immerhin so viel, dass ich nachts wieder einschlafen konnte, ohne von Dreiecken zu träumen.

Ich habe schreckliche Angst vor der 30? (Alter, Kinderwunsch, Schwanger
Ich habe schreckliche Angst vor der 30? (Alter, Kinderwunsch, Schwanger

Die Vorteile des Alters (Ja, es gibt sie!)

Klar, die Schwangerschaft mit 42 ist vielleicht nicht so geschmeidig wie mit 20. Du bist wahrscheinlich müder, hast mehr Wehwehchen, und die Schwerkraft scheint auch stärker zu wirken. Aber es gibt auch Vorteile!

  • Mehr Lebenserfahrung: Du hast schon einiges erlebt, bist wahrscheinlich finanziell stabiler und hast ein stabileres soziales Umfeld.
  • Mehr Geduld: Du hast gelernt, dass nicht alles sofort passieren muss, und dass ein bisschen Chaos zum Leben dazugehört.
  • Du scheißt auf das, was andere denken: Mit 42 hast du wahrscheinlich schon genug gesellschaftliche Konventionen gebrochen, dass dich die Meinung anderer Leute nicht mehr so sehr interessiert.

Und ganz ehrlich, wer will schon mit 20 ein Kind haben? Da bin ich ja gerade erst aufgewacht aus meiner WG-Party-Phase. Mit 42 bin ich zumindest finanziell stabil genug, um das Kind mit Bio-Windeln zu verwöhnen! (Okay, vielleicht nicht nur Bio-Windeln, aber zumindest ab und zu!)

Angst Vor Behinderung: Was Tun Vor Der Geburt? | Hebamme FZ
Angst Vor Behinderung: Was Tun Vor Der Geburt? | Hebamme FZ

Entspann dich! (Versuch es zumindest)

Die wichtigste Botschaft ist: ENTSPANN DICH! (Ich weiß, leichter gesagt als getan.) Informier dich, sprich mit deinem Arzt, mach die Tests, die du für richtig hältst, aber lass dich nicht von der Angst auffressen. Genieß die Schwangerschaft (so gut es eben geht), und freu dich auf dein kleines Wunder. Egal, wie alt du bist, oder wie hoch die Wahrscheinlichkeit für irgendwelche Risiken ist.

Denn am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass du und dein Baby gesund und glücklich seid. Und wenn dein Baby dann doch einen dreieckigen Kopf hat... hey, dann ist es eben ein besonders einzigartiges Baby. Und wer weiß, vielleicht wird es ja mal ein berühmter Künstler!

Also, Prost! Auf alle späten Mamas da draußen! Wir rocken das!

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