Schmerzen An Der Stelle Wo Die Gallenblase War

Also, pass auf, Leute! Ich sitze hier mit meinem Latte Macchiato und will euch mal was erzählen. Es geht um was, was kein Zuckerschlecken ist: Schmerzen, da, wo früher die Gallenblase war. Ja, genau, da! Stell dir vor, du hast da unten, wo vorher ein ganzes Organ gewohnt hat, plötzlich Party-Alarm. Nur ohne Party.
Ich mein, wer hat sich schon mal so richtig Gedanken über die Gallenblase gemacht, bevor sie weg war? Niemand, oder? Die hat da halt so rumgechillt und Fett verdaut. Ein unscheinbarer Held des Verdauungstrakts. Aber wehe, sie muckt auf! Dann ist Feierabend mit der ungestörten Chilling-Session.
Das Phantom-Gallenblasen-Aua
So, die Gallenblase ist also raus. Tschüssikowski, Galle! Man sollte ja meinen, jetzt ist Ruhe im Karton. Aber Pustekuchen! Manche Leute (und ich sage "manche", weil ich natürlich keine Namen nenne… außer vielleicht meinen eigenen…äh…), manche Leute spüren da trotzdem noch was. Und zwar: Aua. Autsch. Uff! Nennen wir es mal das Phantom-Gallenblasen-Aua.
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Das ist, als ob dein Gehirn immer noch Checklisten abarbeitet, wo die Gallenblase halt früher stand. "Gallenblase check? Hmm, fehlt. Schmerzmeldung auslösen!" – So stelle ich mir das vor. Irgendwie gruselig, oder?
Aber keine Panik! Bevor du jetzt schon Google nach "Gallenblasen-Exorzismus" suchst (ja, ich habe auch schon komischere Sachen gegoogelt), lass uns mal schauen, was da wirklich los sein könnte.

Die üblichen Verdächtigen (nach der Party ist vor der Reinigung)
Es gibt nämlich ein paar ganz rationale Gründe, warum es da unten zwickt und zwackt, auch ohne Gallenblase:
1. Die Narbe: Logisch, oder? Da wurde rumgeschnippelt. Das Gewebe muss heilen. Das kann ziehen, jucken, spannen. Ist wie bei einer schlecht gepflegten Beziehung: Da zieht und spannt es auch.

2. Verklebungen: Die inneren Organe sind ja nicht einfach so lose im Bauchraum. Die hängen da alle mit so einem Gewebe zusammen, wie Spiderman an seinen Fäden. Nach einer OP können diese Fäden sich aber verkleben. Das ist wie wenn du versuchst, deine Kopfhörer ordentlich zusammenzurollen – am Ende ist es doch nur ein Knoten.
3. Die Leber und die Galle: Die Leber produziert die Galle ja weiterhin. Und die Galle muss ja irgendwohin. Die fließt dann halt direkt in den Dünndarm. Das kann manchmal zu Verdauungsbeschwerden führen, vor allem wenn du denkst, du kannst jetzt wieder jeden Tag Currywurst mit Pommes essen. Kleiner Tipp: Lieber nicht!

4. Postcholezystektomie-Syndrom: Klingt fancy, gell? Heißt aber nix anderes, als dass du nach der Gallenblasenentfernung immer noch Beschwerden hast. Die sind dann oft ähnlich wie vorher: Blähungen, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch. Super, oder? Als ob das Universum dich veräppeln will.
Wann zum Doc? (Wenn der Schmerz nervtötend wird)
So, wann ist es Zeit, den Arzt anzurufen? Wenn…:

- Die Schmerzen extrem sind.
- Du Fieber bekommst.
- Du Gelbsucht entwickelst (Augen und Haut werden gelb).
- Du denkst, du bist von Aliens entführt worden und die haben deine Gallenblase zurückgebracht, aber sie ist jetzt bösartig (okay, das ist eher unwahrscheinlich, aber trotzdem...).
Ansonsten gilt: Beobachte deinen Körper. Ernähre dich gesund. Mach Sport (oder zumindest einen Spaziergang zum Kühlschrank). Und sprich mit deinem Arzt, wenn du dir Sorgen machst. Der ist ja schließlich dafür da.
Wichtiger Hinweis: Ich bin hier nur der Kaffeetrinker mit lustigen Anekdoten. Ich bin kein Arzt! Das hier ist keine medizinische Beratung! Wenn du echte Beschwerden hast, geh zum Arzt und lass dich untersuchen.
So, genug geredet. Jetzt muss ich meinen Latte austrinken, bevor er kalt wird. Und denkt dran: Auch ohne Gallenblase kann man ein tolles Leben haben! Hauptsache, man hat Humor. Und vielleicht ein paar Schmerztabletten für den Notfall. Prost!
