Schmerzen An Der Rechten Rippe

Kennt ihr das? Dieser kleine, fiese Stich, der sich rechts unter euren Rippen eingenistet hat? Schmerzen an der rechten Rippe. Klingt dramatisch, ist es aber meistens gar nicht. Außer vielleicht dramatisch unbequem, wenn man gerade versucht, den neuesten Netflix-Hit zu streamen und jeder Atemzug zur Qual wird.
Ich erinnere mich an meine Oma Erna. Die hatte das regelmäßig. Und was hat sie gemacht? Einen Löffel Honig gegessen und behauptet, das käme von den bösen Geistern, die ihr den Lieblingsplatz auf dem Sofa streitig machen wollten. Zugegeben, Oma Erna war schon immer etwas…sagen wir mal…fantasievoll. Aber ihr Honig-Rezept, das hatte was. Placebo oder nicht, es hat meistens geholfen!
Natürlich sollte man Schmerzen an der rechten Rippe nicht einfach ignorieren. Aber bevor man gleich den Notarzt ruft und sein Testament schreibt, lohnt es sich, mal genauer hinzuhören. Was hat man den Tag über so getrieben? War da ein besonders intensives Lachyoga-Training dabei (ja, das gibt’s wirklich!)? Oder hat man vielleicht versucht, sich beim Umzug als Superheld zu beweisen und eine Waschmaschine alleine die Treppe hochgewuchtet?
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Oft sind es nämlich ganz banale Dinge, die uns da pieksen. Verspannungen von stundenlangem Sitzen am Schreibtisch, ein Muskelkater vom Sport (oder dem Versuch, Sport zu treiben!), oder einfach nur eine ungünstige Schlafposition. Der Körper ist schon ein komisches Ding. Manchmal meckert er wegen Kleinigkeiten, und manchmal übersteht er die verrücktesten Sachen ohne mit der Wimper zu zucken.
Die Detektivarbeit beginnt!
Wenn die Schmerzen an der rechten Rippe auftauchen, ist es Zeit für eine kleine Selbst-Analyse. War da vielleicht ein fettes Stück Kuchen im Spiel, das jetzt rebelliert? Oder hat man sich beim Karaoke-Abend etwas zu sehr verausgabt und die Lungenflügel überstrapaziert? (Ja, auch das kann passieren. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung.)

Vielleicht ist es aber auch einfach nur der Stress, der sich da bemerkbar macht. Der moderne Mensch ist ja schließlich ein Meister darin, Stress in allen möglichen Körperregionen zu parken. Die Schultern sind verspannt, der Nacken tut weh, und die Rippen…ja, die Rippen machen eben auch mal Zicken.
Ich habe mal gelesen, dass Schmerzen an der rechten Rippe auch von der Leber kommen können. Die Leber! Das klingt gleich viel ernster. Aber keine Panik! Meistens ist es dann doch etwas Harmloseres. Aber falls die Schmerzen wirklich stark sind, länger anhalten oder andere Symptome dazukommen, dann sollte man natürlich zum Arzt gehen. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. Das hat schon meine Oma Erna gesagt. Bevor sie dann wieder ihren Löffel Honig gegessen hat.

"Manchmal ist es einfach nur ein kleiner Pieks. Manchmal ist es ein Signal. Hör auf deinen Körper!" - Weise Worte von Oma Erna.
Was hilft denn nun gegen diese lästigen Schmerzen? Wärme! Ein warmes Bad, eine Wärmflasche, ein heißes Kirschkernkissen. Das entspannt die Muskeln und beruhigt die Nerven. Und natürlich: Bewegung! Aber nicht gleich den Marathon laufen. Ein Spaziergang an der frischen Luft, ein bisschen Yoga, ein paar Dehnübungen. Hauptsache, der Körper kommt wieder in Schwung.
Und ganz wichtig: Entspannung! Stress reduzieren, zur Ruhe kommen, sich etwas Gutes tun. Ein gutes Buch lesen, einen Film schauen, mit Freunden quatschen. Das Leben ist schließlich zu kurz, um sich ständig über Schmerzen an der rechten Rippe zu ärgern.

Ach ja, und noch ein Tipp von Oma Erna: "Immer schön lachen! Lachen ist die beste Medizin!" Und wenn das nicht hilft, dann eben doch der Löffel Honig.
Denn am Ende des Tages sind Schmerzen an der rechten Rippe oft nur ein kleines, vorübergehendes Ärgernis. Ein Zeichen, dass der Körper mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit braucht. Und wer weiß, vielleicht steckt ja auch wirklich ein böser Geist dahinter, der einem den Lieblingsplatz auf dem Sofa streitig machen will. In diesem Fall hilft dann aber wahrscheinlich auch der Löffel Honig.
