Schmerzen Am Hinterkopf Bei Berührung

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von euch kennt das nicht? Du liegst gemütlich auf dem Sofa, scrollst durchs Handy und – PENG! – irgendwer kommt und tätschelt dir liebevoll den Hinterkopf. Und zack, da ist er, der doofe Schmerz.
Schmerzen am Hinterkopf bei Berührung. Klingt dramatisch, ist aber meistens einfach nur… nervig. Und, pssst, ich habe da so eine kleine, vielleicht etwas unpopuläre Meinung dazu:
Ich finde, man sollte den Hinterkopf einfach in Ruhe lassen!
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Ja, ich weiß. Das klingt, als hätte ich irgendwelche traumatischen Erfahrungen mit Hinterkopfmassagen gemacht. Aber nein, darum geht es nicht. Es geht einfach darum, dass dieser eine bestimmte Punkt am Hinterkopf, so kurz über dem Nacken, irgendwie superempfindlich ist. Wie eine Art eingebauter Alarmsensor, der bei der kleinsten Berührung Amok läuft.
Und was passiert dann? Meistens nix Schlimmes. Aber eben dieser kurze, stechende Schmerz. Oder dieses unangenehme Kribbeln. Oder das Gefühl, als würde da irgendwas pochen. Manchmal hab ich das Gefühl, da wohnt ein kleines, schlecht gelauntes Männchen, das sofort lostritt, wenn man es berührt.

Die Hinterkopf-Berührungs-Etikette
Deshalb, meine Lieben, plädiere ich für eine neue Etikette: Die Hinterkopf-Berührungs-Etikette! Und die beinhaltet im Wesentlichen nur eine Regel: Finger weg vom Hinterkopf!
Ich weiß, ich weiß. Manche Menschen wollen einem einfach nur ihre Zuneigung zeigen. Oder sie meinen es gut und wollen einem den Nacken lockern. Aber mal ehrlich, gibt es nicht tausend andere, angenehmere Arten, das zu tun? Eine Umarmung? Ein freundliches Wort? Ein Schokoladenkuchen? (Okay, der Kuchen ist vielleicht etwas übertrieben, aber ihr versteht, was ich meine.)
Ich meine, Hand aufs Herz: Wann hat euch denn jemals eine unerwartete Hinterkopfberührung wirklich glücklich gemacht? Vielleicht als Kind, von Oma? Aber selbst da, ganz ehrlich, war es nicht vielleicht doch eher so ein "Oh, danke, Oma… AUA!"-Moment?

"Der Hinterkopf: Eine Zone der Ruhe und des Friedens. Bitte nicht stören!"
Ich bin fest davon überzeugt, dass die meisten Menschen das gar nicht böse meinen. Sie sind sich einfach nicht bewusst, wie empfindlich dieser Bereich sein kann. Sie denken, es ist wie eine Schulter oder ein Arm – eine neutrale Zone, die man einfach so betatschen kann. Aber nein! Der Hinterkopf ist anders. Der Hinterkopf ist… besonders.
Vielleicht liegt es daran, dass da so viele Nerven zusammenlaufen. Oder vielleicht daran, dass wir evolutionsbedingt einfach misstrauisch sind, wenn sich etwas von hinten an uns heranschleicht. Wer weiß das schon? Fakt ist: Es ist unangenehm.

Die Ausnahmen von der Regel
Okay, es gibt natürlich Ausnahmen von der Regel. Wenn der Arzt meinen Hinterkopf abtastet, um irgendwelche medizinischen Ursachen abzuklären, dann sage ich natürlich nichts. Und wenn mein Friseur mir die Haare schneidet, dann ist das auch okay. Aber das sind eben professionelle Hinterkopfberührungen. Da weiß ich, was passiert und warum.
Es geht mir eher um die ungefragten, zufälligen oder gut gemeinten, aber eben trotzdem schmerzhaften Berührungen. Um die Momente, in denen man einfach nur in Ruhe gelassen werden will.
Ich sage nicht, dass ihr ab sofort ein Warnschild um euren Hals tragen sollt, auf dem steht "Vorsicht, empfindlicher Hinterkopf!". Aber vielleicht könnt ihr euren Liebsten einfach mal ganz subtil andeuten, dass ihr diese Art von Zuneigung nicht so richtig genießt. Vielleicht mit einem kleinen, gequälten Lächeln und einem leisen "Aua!". Oder indem ihr diesen Artikel teilt.

Und wer weiß, vielleicht stoßen wir ja damit eine neue Bewegung an: Die "Rettet den Hinterkopf!"-Bewegung. Wer ist dabei?
Denn am Ende des Tages wollen wir doch alle nur eins: Einen entspannten Hinterkopf. Und einen Schokoladenkuchen. Aber den dann bitte nicht auf den Hinterkopf legen. Danke.
Also, lasst uns den Hinterkopf respektieren. Und vielleicht, nur vielleicht, wird die Welt dadurch ein kleines bisschen besser. Weniger schmerzhaft. Und mit mehr Schokoladenkuchen.
