Robert Louis Stevenson Jekyll And Hyde

Kennst du das? Du bist total entspannt, trinkst deinen Kaffee, liest ein Buch, und plötzlich… ZACK!… wird irgendwas in dir getriggert. Irgendein Kommentar, ein Geräusch, ein Gedanke, und schwuppdiwupp, bist du eine ganz andere Person. Willkommen im Klub! Wir alle haben unseren inneren Mr. Hyde, mal mehr, mal weniger ausgeprägt.
Robert Louis Stevensons Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, das ist nicht nur irgendein Schauerroman. Das ist eine Metapher für das Leben selbst! Stell dir vor, Dr. Jekyll ist so wie du, an einem guten Tag. Nett, hilfsbereit, versucht, ein guter Mensch zu sein. Und Mr. Hyde? Naja, Mr. Hyde ist so wie du, wenn du morgens um 6 Uhr aufstehen musst, weil der Wecker geklingelt hat und du eigentlich noch im Tiefschlaf bist. Oder wenn jemand dein letztes Stück Schokolade weggenascht hat. Dieser Mr. Hyde.
Die dunkle Seite der Macht (und des Alltags)
Jeder von uns hat diesen kleinen Teufel auf der Schulter. Der, der sagt: "Klar, lass uns noch eine Folge schauen, auch wenn wir morgen früh raus müssen." Oder: "Warum nicht diesen dummen Kommentar bei Facebook hinterlassen? Es wird schon keiner merken…" Mr. Hyde ist die Verkörperung unserer dunklen Triebe, unserer unkontrollierten Impulse und unserer ungesagten Gedanken. Er ist der Teil in uns, der Dinge tun will, die wir uns normalerweise nicht trauen würden.
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Aber hey, keine Panik! Es ist völlig normal. Wir sind keine Monster, nur weil wir mal unseren inneren Hyde rauslassen. Das Problem ist nur, wenn Hyde die Kontrolle übernimmt und anfängt, das ganze Leben auf den Kopf zu stellen.
Der Kampf zwischen Gut und Böse (oder: Müssen meine Socken wirklich sortiert sein?)
Die Geschichte von Jekyll und Hyde ist im Grunde ein Kampf. Ein Kampf zwischen dem, was wir sein wollen, und dem, was wir manchmal sind. Stell dir vor, du bist auf Diät und stehst vor einem Kühlschrank voller Kuchen. Dr. Jekyll sagt: "Nein, nein, das machen wir nicht. Wir wollen doch abnehmen!" Und Mr. Hyde grinst diabolisch und flüstert: "Ach komm schon, nur ein kleines Stückchen… für die Nerven!" Wer gewinnt?

Und genau das ist der Punkt. Es geht darum, diesen Kampf zu erkennen und zu lernen, ihn zu kontrollieren. Nicht zu unterdrücken, denn das führt nur zu noch größeren Problemen (frag mal Dr. Jekyll!). Sondern zu akzeptieren, dass Mr. Hyde ein Teil von uns ist, und ihn in Schach zu halten.
Jeder ist ein bisschen Jekyll, jeder ist ein bisschen Hyde
Die Moral von der Geschicht'? Wir sind alle kompliziert. Wir sind alle ein bisschen Jekyll und ein bisschen Hyde. Und das ist okay! Solange wir uns bewusst sind, dass wir beide Seiten haben und versuchen, die Kontrolle zu behalten. Denk an Dr. Jekyll und Mr. Hyde das nächste Mal, wenn du kurz davor bist, einen Wutausbruch im Supermarkt zu bekommen, weil die Schlange so lang ist. Atme tief durch, zähle bis zehn und erinnere dich daran: Du bist besser als Mr. Hyde in diesem Moment!

Und wenn du doch mal ausrastest? Naja, dann entschuldige dich und lerne daraus. Nobody's perfect! Hauptsache, du verwandelst dich nicht in ein Monster, das London terrorisiert. Ein bisschen Alltags-Hyde ist erlaubt. Aber übertreibe es nicht!
Denk daran: Das Leben ist ein Balanceakt. Zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen gesundem Essen und Schokolade, und vor allem zwischen Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Viel Glück beim Balancieren!
Also, das nächste Mal, wenn du deinen inneren Hyde spürst, erinnere dich an Dr. Jekyll. Er war auch nur ein Mensch… mit einem kleinen Problem.
