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Richtig Atmen Durch Nase Oder Mund


Richtig Atmen Durch Nase Oder Mund

Wisst ihr, letztens beim Yoga… Ich liege da in Savasana, versuche, diesen inneren Frieden zu finden, von dem alle reden. Und dann merke ich: Mein Nachbar schnarcht! Also nicht richtig schnarchen, aber so ein leises, unregelmäßiges Röcheln, das eindeutig durch den Mund kommt. Und ich denke mir: "Mann, atme doch einfach durch die Nase!" Das hat mich dann den Rest der Stunde beschäftigt, statt mit meinem inneren Frieden… Ironisch, oder? Aber es hat mich auch zum Nachdenken gebracht: Atmen wir eigentlich richtig?

Die große Frage: Nase oder Mund? Und was ist eigentlich der Unterschied? Also, mal ehrlich, darüber haben wir uns wahrscheinlich noch nie so richtig Gedanken gemacht, oder? Wir atmen halt, irgendwie. Aber es gibt tatsächlich eine "richtige" Art zu atmen. Und spoiler alert: Meistens ist die Nase die bessere Wahl.

Die Nase: Ein kleines Wunderwerk

Die Nase ist mehr als nur ein Riechorgan (obwohl, Essen riechen ist natürlich auch super wichtig!). Sie ist ein echtes Filtersystem. Sie wärmt die Luft an, befeuchtet sie und filtert Staub und Schmutzpartikel heraus. Stell dir vor, die Nase ist wie ein kleiner Türsteher für deine Lunge. Er lässt nur die VIPs rein: Warme, saubere Luft. Der Mund hingegen… naja, der ist eher wie ein Hintereingang, wo jeder reinkommt, ohne Kontrolle.

Außerdem produziert die Nase Stickstoffmonoxid (NO). Und jetzt kommt's: Das Zeug erweitert die Blutgefäße und verbessert so die Sauerstoffaufnahme. Das heißt, wenn du durch die Nase atmest, kriegt dein Körper mehr Sauerstoff! Klingt gut, oder? Ich meine, wer will schon weniger Sauerstoff? Niemand, richtig?

Zusammengefasst: Die Nasenatmung...

Mund- vs. Nasenatmung: Folgen, Gesichtsveränderungen & wie abgewöhnen
Mund- vs. Nasenatmung: Folgen, Gesichtsveränderungen & wie abgewöhnen
  • ...reinigt die Luft
  • ...wärmt die Luft
  • ...befeuchtet die Luft
  • ...produziert Stickstoffmonoxid (NO)
  • ...führt zu besserer Sauerstoffaufnahme

Mundatmung: Nur im Notfall

Klar, es gibt Situationen, in denen Mundatmung okay ist. Zum Beispiel, wenn du gerade einen Marathon läufst (Respekt übrigens!) oder eine verstopfte Nase hast (Gute Besserung!). Aber dauerhafte Mundatmung ist nicht ideal. Warum? Weil die Luft ungefiltert und trocken in die Lunge kommt. Das kann zu Reizungen, Husten und sogar zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führen.

Und noch was: Mundatmung kann auch zu trockenem Mund führen (wer hätte das gedacht!). Und trockener Mund ist nicht nur unangenehm, sondern auch schlecht für die Zähne. Bakterien lieben trockene Umgebungen, und das kann zu Karies und Zahnfleischentzündungen führen. Also, denkt an eure Zähne, Leute!

Wie atme ich denn jetzt richtig?

Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, um richtig zu atmen. Und es ist einfacher als du denkst! Versuche, dich bewusst auf die Nasenatmung zu konzentrieren. Vor allem im Schlaf ist das wichtig! Vielleicht hilft es dir, dich daran zu erinnern, indem du dir ein kleines Post-it auf den Nachttisch klebst: "Nase atmen!".

Richtig atmen – wikiHow
Richtig atmen – wikiHow

Tagsüber kannst du kleine Übungen machen. Setz dich bequem hin, schließe die Augen und atme tief durch die Nase ein und aus. Spüre, wie die Luft durch deine Nase strömt und sich in deiner Lunge ausbreitet. Konzentriere dich auf deinen Atem und lass alle anderen Gedanken los. (Ja, auch die To-Do-Liste für morgen!).

Und wenn du merkst, dass du im Stress bist, atme bewusst durch die Nase ein und zähle dabei bis vier. Halte den Atem kurz an und atme dann langsam durch die Nase wieder aus, während du bis sechs zählst. Diese Übung hilft, den Körper zu beruhigen und Stress abzubauen. Probier's mal aus, du wirst überrascht sein, wie gut das funktioniert!

Richtig Atmen - Verständlich erklärt (Video/Bilder)
Richtig Atmen - Verständlich erklärt (Video/Bilder)

Kleiner Tipp: Bei verstopfter Nase helfen Nasenspülungen mit Salzwasser. Das befreit die Nase und erleichtert die Nasenatmung. (Und nein, das brennt nicht! Naja, vielleicht ein bisschen, aber es lohnt sich!).

Fazit: Die Nase ist Trumpf!

Also, liebe Freunde, merkt euch: Die Nase ist euer Freund und Helfer. Sie sorgt für saubere, warme und feuchte Luft und liefert euch extra Sauerstoff. Atmet bewusst durch die Nase, besonders im Schlaf und in Stresssituationen. Eure Lunge, eure Zähne und euer allgemeines Wohlbefinden werden es euch danken. Und vielleicht schnarcht ihr dann auch nicht mehr so laut! (Dein Yoga-Nachbar wird sich freuen!).

Und jetzt: Tief durchatmen! (Durch die Nase, natürlich!).

Nasen- und Mundatmung - Dr. Anne Karl Atemübungen: So geht richtiges Atmen | karrierebibel.de Richtig atmen – Atemübungen & Tipps für Entspannung, Beruhigung & Co.

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