Resumen Niebla Miguel De Unamuno

Einleitung
Miguel de Unamuno und sein Niebla. Ach, wo fangen wir da nur an? Ich sage es euch: mit einem leichten Seufzer und einem Augenzwinkern. Denn seien wir ehrlich, wer hat das Buch WIRKLICH verstanden?
Ich meine, klar, wir haben alle in der Schule fleißig mitgeschrieben. "Existenzialismus! Metafiktion! Der Kampf zwischen Autor und Figur!" Jaja, ist gut. Aber Hand aufs Herz: Habt ihr euch nicht auch manchmal gefragt, ob Unamuno einfach nur mit uns allen einen Spaß treibt?
Augusto Pérez: Der Typ, der sich verliebt... oder so
Da ist also Augusto Pérez. Ein reicher, gelangweilter Mann. Was macht man da? Richtig, man verliebt sich. Erst in Rosario, dann in Eugenia. Er stolpert so durchs Leben, immer auf der Suche nach... ja, nach was eigentlich? Nach Liebe? Nach Sinn? Nach der nächsten Mahlzeit?
Must Read
Rosario weist ihn ab. Eugenia ist mit Mauricio zusammen. Armer Augusto! Man könnte fast Mitleid haben. Fast. Aber irgendwie ist er auch selbst schuld, oder?
Ich meine, er könnte ja auch mal was Sinnvolles machen! Einen Baum pflanzen, ein Waisenhaus bauen, wenigstens mal die Socken sortieren! Aber nein, er grübelt lieber über die Liebe. Und über das Leben. Und überhaupt über alles. Typisch Mann, oder?

Die große Frage: Existiert Augusto wirklich?
Und dann kommt der Knaller: Augusto beschließt, Unamuno zu besuchen. Er will wissen, ob er wirklich existiert. Und hier wird's richtig verrückt!
"Sie existieren nicht!", brüllt Unamuno ihm entgegen. (Oder so ähnlich.) "Ich bin der Autor! Ich entscheide über Ihr Schicksal!"
Autsch! Das muss gesessen haben. Stell dir vor, dein Schöpfer sagt dir, dass du nicht real bist. Das ist ja schlimmer als jede Trennung!

Aber Moment mal... ist das nicht auch irgendwie genial? Unamuno bricht mit allen Regeln. Er spielt mit der Fiktion, er hinterfragt die Realität. Er macht uns Leser zu Komplizen. Wir sind mittendrin im Chaos.
Das Ende vom Lied (oder Roman)
Was passiert dann? Augusto stirbt. Oder besser gesagt: Unamuno lässt ihn sterben. Einfach so. Zack! Aus die Maus! Das ist natürlich total unfair. Aber ist das Leben nicht auch manchmal unfair?

Augustos Tod ist der absolute Hammer. Er hinterfragt seine Existenz bis zum Schluss. Sogar sein Hund ist verwirrt. Und wir Leser sitzen da und fragen uns: Was zur Hölle haben wir da gerade gelesen?
Meine (etwas unpopuläre) Meinung
Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, Niebla ist gar nicht so tiefgründig, wie alle immer tun. Klar, da sind existentialistische Themen drin. Aber Unamuno hat das Ganze doch auch mit einem Augenzwinkern geschrieben.
Ich stelle mir vor, wie er da sitzt, in seinem Arbeitszimmer, und sich ins Fäustchen lacht. Er hat uns alle reingelegt! Wir analysieren und interpretieren, während er einfach nur ein bisschen Spaß haben wollte.

Vielleicht ist das Buch einfach nur eine große, verrückte Persiflage. Eine Parodie auf das Leben, auf die Liebe, auf die Philosophie. Eine riesige Trolling-Aktion, lange bevor es das Internet gab.
Und wisst ihr was? Vielleicht ist genau das der Witz an der Sache. Vielleicht sollen wir das Ganze gar nicht so ernst nehmen. Vielleicht sollen wir einfach nur lachen. Und uns fragen: Bin ich wirklich real? Oder bin ich auch nur eine Figur in einem Buch?
Fazit
Niebla von Miguel de Unamuno ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Und zum Lachen. Und vielleicht auch zum Verzweifeln. Aber vor allem ist es eins: Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst. Auch wenn man nicht wirklich verstanden hat, worum es eigentlich geht. Aber ist das nicht irgendwie auch egal?
