Queen Mary University Llm

Okay, hört mal zu! Ich habe da so eine – sagen wir mal – Meinung zu Queen Mary University London und ihrem LLM. Und ja, ich weiß, das ist quasi der Rolls-Royce unter den Jura-Programmen. Aber ich muss es einfach loswerden.
Lasst uns ehrlich sein: London ist teuer. Richtig teuer. Und das betrifft auch das Studentenleben. Stell dir vor, du sitzt in einer Vorlesung über internationales Handelsrecht, während dein Konto weint. Herrlich, oder?
Die Queen Mary ist natürlich super prestigeträchtig. Jeder kennt sie. Alle sind beeindruckt. Aber ist dieser Prestig wirklich jeden Cent wert? Ich meine, bekommst du danach automatisch den Job als Chef-Jurist bei Google? Wahrscheinlich nicht.
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Die Sache mit dem Netzwerk
Jeder redet vom Networking. "Queen Mary öffnet Türen!", heißt es. Klar, du triffst Leute aus aller Welt. Aber mal ehrlich: Wie viele dieser Kontakte werden tatsächlich zu lebensverändernden Jobangeboten? Ich behaupte mal, Networking ist überall wichtig, nicht nur an einer Elite-Uni. Und ob die Queen Mary-Leute wirklich netzwerkfreundlicher sind als anderswo...ich bin skeptisch.
Versteht mich nicht falsch. Die Professoren sind top. Die Bibliothek ist riesig. Und die Uni selbst ist beeindruckend. Aber manchmal habe ich das Gefühl, der Hype ist größer als die Realität.

Über den Tellerrand schauen
Ich will ja nicht den Moralapostel spielen, aber konzentriert man sich nicht manchmal zu sehr auf den Namen? Gibt es nicht auch andere, vielleicht weniger bekannte Universitäten, die ein genauso gutes, oder sogar besseres LLM-Programm anbieten? Universitäten, bei denen man nicht sein ganzes Erspartes für die Studiengebühren und die Miete verpulvern muss?
Und mal ganz ehrlich: Wie viel von dem ultra-speziellen, hochtheoretischen Wissen, das man im LLM lernt, braucht man dann wirklich im Berufsalltag? Ich sage nicht, dass es unnütz ist. Aber oft ist die Praxis dann doch anders.

Vielleicht ist das nur meine persönliche Erfahrung, aber ich habe das Gefühl, dass man sich leicht in der "Queen Mary-Bubble" verlieren kann. Man konzentriert sich so sehr auf den Abschluss, auf den Namen, auf das Prestige, dass man vergisst, warum man das Ganze eigentlich macht.
Die eigentliche Frage
Die eigentliche Frage ist doch: Was will ich eigentlich erreichen? Was sind meine Ziele? Und ist Queen Mary wirklich der beste Weg, um diese Ziele zu erreichen? Oder gibt es vielleicht einen anderen Weg, der weniger teuer, weniger stressig und vielleicht sogar erfüllender ist?

Ich sage nicht, dass Queen Mary schlecht ist. Überhaupt nicht! Es ist eine fantastische Universität. Aber ich finde, man sollte sich gut überlegen, ob es wirklich die richtige Wahl für einen selbst ist. Nur weil es alle machen, heißt das noch lange nicht, dass es auch für dich das Richtige ist.
"Queen Mary ist super! Aber ist es das Richtige für dich?"
Das ist die Frage, die man sich stellen sollte. Bevor man sich in den Schuldenberg stürzt und sein Leben für ein Jahr nach London verlegt.
Und vielleicht, ganz vielleicht, ist die Antwort ja. Dann viel Glück! Aber wenn nicht… dann gibt es da draußen noch so viele andere Möglichkeiten. Lasst euch nicht vom Hype blenden!

Und hey, vielleicht ist das ja nur mein unpopuläre Meinung. Aber ich wollte es einfach mal gesagt haben.
Also, was denkt ihr? Bin ich komplett verrückt? Oder seht ihr das vielleicht auch so? Lasst es mich wissen!
P.S.: Und ja, ich weiß, dass ich wahrscheinlich auch gerne ein LLM an der Queen Mary hätte. Aber deshalb darf man ja trotzdem kritisch sein, oder?
