Psychisch Krank Durch Mobbing Am Arbeitsplatz
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Hey du! Stell dir mal vor, du gehst jeden Tag zur Arbeit und freust dich eigentlich drauf. Die Kollegen sind cool, der Job macht Spaß, alles super, oder? Aber was, wenn sich das plötzlich ändert? Was, wenn die Stimmung kippt und du das Gefühl hast, irgendjemand hat es auf dich abgesehen?
Genau darum soll es heute gehen: Mobbing am Arbeitsplatz. Klingt erstmal doof und nach kompliziertem Psychologie-Kram, aber keine Sorge, wir machen das ganz easy. Und glaub mir, es betrifft mehr Leute, als du denkst – und deshalb sollten wir alle ein bisschen genauer hinschauen!
Was ist Mobbing überhaupt? Und warum sollte mich das interessieren?
Mobbing ist im Grunde genommen systematisches Ärgern, Schikanieren oder Ausgrenzen einer Person über einen längeren Zeitraum. Denk mal an die Schulzeit zurück: Da gab’s vielleicht auch jemanden, der immer gehänselt wurde. Am Arbeitsplatz ist das leider auch keine Seltenheit.
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Warum das wichtig ist? Ganz einfach: Mobbing macht krank – und zwar richtig krank. Stell dir vor, du gehst jeden Tag mit Bauchschmerzen zur Arbeit, weil du Angst hast, was heute wohl wieder passiert. Das nagt an dir, klar!
Es ist wie ein kleiner Stein im Schuh. Am Anfang merkst du ihn kaum, aber je länger du damit rumläufst, desto mehr schmerzt es. Irgendwann kannst du kaum noch laufen. Und genau so ist es mit Mobbing.

Also, warum solltest du dich darum kümmern? Weil es sein kann, dass du selbst betroffen bist, oder ein Kollege, dem du helfen kannst. Und weil ein gutes Arbeitsklima einfach viel schöner ist – für alle!
Die fiesen kleinen Gemeinheiten: Wie sieht Mobbing am Arbeitsplatz aus?
Mobbing hat viele Gesichter. Es ist nicht immer das laute Schreien oder die offene Beleidigung. Oft sind es die subtilen Dinge, die unter der Oberfläche brodeln:
- Gerüchte verbreiten: Stell dir vor, jemand erzählt hinter deinem Rücken, du wärst faul und unfähig. Das ist nicht nur unfair, sondern kann auch deinen Ruf schädigen.
- Ausgrenzung: Du wirst nicht zu Meetings eingeladen, niemand fragt dich nach deiner Meinung, und in der Mittagspause sitzen alle woanders. Du fühlst dich wie ein Geist.
- Aufgaben verweigern oder sabotieren: Du bekommst keine wichtigen Aufgaben mehr oder jemand macht deine Arbeit absichtlich schlecht. Das ist frustrierend und demotivierend.
- Unfaire Kritik: Egal was du machst, es ist nie gut genug. Du wirst ständig kritisiert, auch wenn es keinen Grund dafür gibt.
- Drohungen oder Einschüchterungen: Im schlimmsten Fall wird es sogar handgreiflich oder du wirst bedroht. Das ist natürlich absolut inakzeptabel.
Das sind nur ein paar Beispiele. Wichtig ist: Mobbing ist kein einmaliger Vorfall, sondern eine wiederholte und systematische Handlung.

Wenn der Kopf nicht mehr mitspielt: Die psychischen Folgen von Mobbing
Mobbing kann schwere psychische Probleme verursachen. Das ist kein Pappenstiel! Stell dir vor, du stehst ständig unter Strom, bist nervös und ängstlich. Das kann auf Dauer echt zermürbend sein.
Zu den häufigsten Folgen gehören:

- Depressionen: Du fühlst dich traurig, leer und hoffnungslos. Nichts macht mehr Spaß und du hast keine Energie.
- Angststörungen: Du hast Angst vor der Arbeit, vor den Kollegen, vor der Zukunft. Du fühlst dich ständig bedroht.
- Schlafstörungen: Du kannst nicht einschlafen, wachst nachts auf oder schläfst unruhig. Das macht dich müde und gereizt.
- Burnout: Du bist total ausgebrannt, erschöpft und hast keine Kraft mehr für irgendwas.
- Konzentrationsschwierigkeiten: Du kannst dich nicht mehr konzentrieren, bist vergesslich und machst Fehler.
Und das ist noch nicht alles. Mobbing kann auch zu körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder Herzrasen führen. Der Körper reagiert auf den Stress! Es ist wie ein Alarmsignal, das sagt: "Hier stimmt was nicht!".
Wichtig: Du bist nicht schwach, wenn du unter Mobbing leidest. Es ist eine extreme Belastungssituation, die jeden Menschen an seine Grenzen bringen kann.
Was tun, wenn's brennt? Tipps und Tricks gegen Mobbing
Okay, genug von den schlechten Nachrichten. Was kann man denn nun konkret tun, wenn man selbst betroffen ist oder einen Kollegen beobachtet, der gemobbt wird?

- Nicht schweigen! Sprich mit jemandem, dem du vertraust. Das kann ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kollege oder ein Therapeut sein. Reden hilft!
- Dokumentiere alles! Schreibe auf, wann, wo und was genau passiert ist. Das kann später wichtig sein, wenn du rechtliche Schritte einleiten willst.
- Such dir Unterstützung! Es gibt Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, die dir helfen können. Du bist nicht allein!
- Sprich mit deinem Vorgesetzten oder dem Betriebsrat! Sie sind verpflichtet, dem Mobbing nachzugehen und Maßnahmen zu ergreifen.
- Setze Grenzen! Lass dir nicht alles gefallen. Sage klar und deutlich, wenn dir etwas nicht passt.
- Stärke dein Selbstbewusstsein! Mach Dinge, die dir Spaß machen und dich gut fühlen lassen. Kümmere dich um dich selbst!
- Im Notfall: Wenn es gar nicht mehr geht, ziehe Konsequenzen und suche dir einen neuen Job. Deine Gesundheit ist wichtiger als alles andere!
Und das Wichtigste: Hab keine Angst, dir Hilfe zu suchen. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke!
Zusammen sind wir stark: Was jeder Einzelne tun kann, um Mobbing zu verhindern
Mobbing ist ein Problem, das wir nur gemeinsam lösen können. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten, um ein besseres Arbeitsklima zu schaffen:
- Sei aufmerksam! Achte auf deine Kollegen und darauf, wie sie behandelt werden.
- Greife ein! Wenn du siehst, dass jemand gemobbt wird, sprich es an. Zeige dem Betroffenen, dass du für ihn da bist.
- Sei ein gutes Vorbild! Behandle deine Kollegen respektvoll und fair. Vermeide Lästereien und Gerüchte.
- Unterstütze ein positives Arbeitsklima! Organisiere gemeinsame Aktivitäten, lobe deine Kollegen für ihre Arbeit und sorge für gute Stimmung.
Denk dran: Ein freundliches Wort, ein Lächeln oder eine helfende Hand können schon viel bewirken. Zusammen können wir dafür sorgen, dass sich jeder am Arbeitsplatz wohlfühlt. Und das ist doch das Ziel, oder?
