Probleme Nach Schleimbeutel Op Ellenbogen

Okay, Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal von diesem ominösen Schleimbeutel am Ellenbogen gehört? Und wer, noch viel wichtiger, hat sich danach gefragt: "Was zur Hölle soll da schiefgehen nach der OP?" Ich meine, Problem gelöst, oder?
Die rosarote Brille und ihre Risse
Jeder Arzt verspricht dir das Blaue vom Himmel. "Danach ist alles besser!" "Sie werden wieder Golf spielen/Klavier spielen/den Weltfrieden stiften können!" (Okay, vielleicht nicht den Weltfrieden, aber ihr versteht, was ich meine.) Aber was, wenn die Realität eher so aussieht: "Sie können jetzt etwas besser Golf spielen, aber dafür juckt es wie Hölle und sieht aus, als hätte ein Hamster darin gewohnt?"
Ich sage es mal so: Die Nachwirkungen einer Schleimbeutel-OP am Ellenbogen sind wie eine Wundertüte. Man weiß nie, was man kriegt. Und oft ist es nicht das, was man sich gewünscht hat.
Must Read
Die berüchtigten Schmerzen (aka "Hallo, alter Freund!")
Ja, ja, die Schmerzen. Natürlich. Wer hätte das gedacht? Operation = Schmerzen. Aber nach der OP? Sollte es da nicht langsam mal besser werden? Unpopuläre Meinung: Manchmal, nur manchmal, habe ich das Gefühl, die Schmerzen sind nur umgezogen. Vorher waren sie stumpf und pochend, jetzt sind sie... ach, ich weiß auch nicht, anders. Aber definitiv da. Und sie haben neue Freunde mitgebracht: Taubheitsgefühle und unerklärliche Zuckungen. Party!
Die Narbe: Ein Kunstwerk...naja, fast.
Narbe ist Narbe, klar. Aber habt ihr mal versucht, jemandem zu erklären, dass die Narbe an eurem Ellenbogen nicht von einem wilden Bärenangriff stammt? Sondern von einer harmlosen (hüstel) Operation? Die Blicke! Unbezahlbar. Und wenn die Narbe dann noch zu Wulsten neigt? Perfekt! Dann sieht es aus, als hätte man einen Mini-Wurm unter der Haut versteckt. Romantisch, oder?

Die Physio: Mehr Folter als Therapie?
Okay, ich will der Physio ja nicht unrecht tun. Sie gibt sich Mühe. Wirklich. Aber diese Übungen! Diese langsamen, qualvollen Dehnungen! Es fühlt sich manchmal eher nach mittelalterlicher Folter an als nach Therapie. "Nur noch einmal, dann sind wir fertig!" Ja, genau. Und danach kommt die spanische Inquisition.
"Fühlt sich das gut an?"

Sagt sie. Während sie meinen Arm in Positionen zwingt, von denen ich nicht wusste, dass sie überhaupt möglich sind. Meine Antwort: Ein gequältes Stöhnen. Genug gesagt.
Die Geduldsprobe: Ein Marathon, kein Sprint
Das Schlimmste an der ganzen Sache? Die Geduld. Man braucht verdammte Geduld. Und ich bin bekanntlich nicht gerade das geduldigste Wesen auf diesem Planeten. Wochenlang den Arm schonen? Nicht belasten? Ja, klar. Sag das mal jemandem, der gerne seine Wohnung putzt, Gartenarbeit macht und nebenbei noch ein Buch schreiben will.

Die Alternative: Einfach ignorieren? (Bloß nicht!)
Jetzt kommt meine wirklich unpopuläre Meinung: Manchmal, ganz heimlich, habe ich mich gefragt, ob es nicht einfacher gewesen wäre, den verdammten Schleimbeutel einfach zu ignorieren. Einfach so tun, als wäre er nicht da. Leben und leben lassen. Aber nein, ich musste ja zum Arzt gehen. Und jetzt habe ich den Salat.
Aber mal ehrlich, Ignorieren ist natürlich keine Lösung. Sonst sitze ich hier in zehn Jahren mit einem Ellenbogen, der aussieht wie ein mutierter Blumenkohl. Also, Augen zu und durch. Weiterhin tapfer die Physio ertragen, die Narbe mit Feuchtigkeitscreme verwöhnen und hoffen, dass die Schmerzen irgendwann mal Urlaub machen.
Fazit: Es ist kompliziert.
Die Probleme nach einer Schleimbeutel-OP am Ellenbogen sind...nun ja, sie sind da. Manchmal nerven sie, manchmal sind sie einfach nur lästig. Aber sie gehören dazu. Wie die Socken, die immer verschwinden, oder die Nachbarn, die nachts bohren. Man muss lernen, damit zu leben. Und sich vielleicht ab und zu einen kleinen Witz darüber erlauben. Denn Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin (nach Schmerztabletten, versteht sich).
