Prince Of Persia Der Sand Der Zeit Wii

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal davon geträumt, die Zeit zurückzudrehen? Sei es, um den peinlichen Kommentar auf der Party ungeschehen zu machen oder den Moment zu verhindern, in dem wir versehentlich das letzte Stück Kuchen gegessen haben. Nun, in Prince of Persia: Der Sand der Zeit für die Wii, bekommen wir zumindest virtuell die Chance dazu!
Stellt euch vor, ihr seid der Prinz. Nicht irgendein Prinz, sondern ein akrobatischer Superheld mit einem Dolch, der die Zeit manipulieren kann. Klingt cool, oder? Ist es auch! Nur, dass die Steuerung auf der Wii manchmal so ist, als würde man versuchen, einen widerspenstigen Kater zu dirigieren. Manchmal klappt's, manchmal landet man mit dem Gesicht im Teppich – äh, in der virtuellen Wand.
Die Story: Ein orientalisches Missverständnis
Die Story ist im Grunde genommen ein klassisches Märchen aus 1001 Nacht, nur mit mehr Parkour und weniger fliegenden Teppichen (obwohl, Parkour ist irgendwie wie fliegen, oder?). Der Prinz, etwas übereifrig, befreit versehentlich die Sands of Time, verwandelt das halbe Königreich in Sandmonster und muss das Ganze jetzt wieder in Ordnung bringen. Typischer Montag, oder?
Must Read
Die Wii-Version hält sich größtenteils an die Geschichte des Originals, aber mit dem zusätzlichen Bonus, dass man die Wii-Fernbedienung schwingen muss, um zu kämpfen. Manchmal fühlt man sich dabei wie ein Jedi-Ritter im Sandkasten, während man wild um sich schlägt und hofft, dass man die Sandmonster trifft, bevor sie einen selbst in Staub verwandeln.
Wii-Steuerung: Liebe und Hass in Perfektion
Apropos Kämpfen: Die Wii-Steuerung ist... sagen wir mal... speziell. Man schwingt die Wii-Fernbedienung für Angriffe, führt Spezialbewegungen mit bestimmten Gesten aus und versucht dabei, nicht den Fernseher zu treffen. Das kann super immersiv sein, wenn es klappt. Aber wenn der Prinz einfach nicht das tut, was man will, und stattdessen wild in der Luft herumfuchtelt, kann es auch ganz schön frustrierend sein. So wie wenn man versucht, ein IKEA-Regal ohne Anleitung zusammenzubauen.

Die Zeitmanipulation ist das Herzstück des Spiels. Man kann die Zeit zurückdrehen, um Fehler zu korrigieren, die Zeit verlangsamen, um Gegner auszuweichen oder ihnen den Garaus zu machen, und sogar die Zeit beschleunigen, um Hindernisse zu überwinden. Das ist nicht nur cool, sondern auch unglaublich nützlich, besonders wenn man mal wieder in eine Falle getappt ist oder von einem Sandmonster überrascht wurde.
Parkour für Couchpotatoes
Der Parkour ist ein weiteres Highlight. Der Prinz rennt an Wänden entlang, springt über Abgründe, klettert an Säulen hoch und vollführt dabei akrobatische Manöver, die selbst Spiderman neidisch machen würden. Nur, dass man selbst gemütlich auf der Couch sitzt und die Wii-Fernbedienung festhält. Ist doch auch was, oder?

Grafisch ist das Spiel natürlich nicht mehr der letzte Schrei. Wir reden hier von einem Wii-Spiel, also erwartet keine fotorealistischen Texturen. Aber der orientalische Stil ist immer noch charmant und die Animationen sind flüssig, selbst wenn der Prinz mal wieder den Boden küsst.
Fazit: Prince of Persia: Der Sand der Zeit für die Wii ist ein spaßiges Action-Adventure mit einer coolen Story, anspruchsvollen Rätseln und einer Steuerung, die einen manchmal zum Lachen und manchmal zum Verzweifeln bringt. Aber hey, das ist doch das, was ein gutes Spiel ausmacht, oder? Es ist wie eine Achterbahnfahrt – mit Sandmonstern und Zeitmanipulation! Und wer will das nicht?
