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Phasen Der Kreativität Bei Kindern


Phasen Der Kreativität Bei Kindern

Stell dir vor, du bist ein kleiner Picasso, ein junger Beethoven oder vielleicht sogar die nächste J.K. Rowling – nur mit etwas mehr Matsch im Gesicht. Kinder und Kreativität, das ist wie Pommes mit Mayo, wie Spaghetti mit Ketchup, wie... okay, du verstehst schon! Es gehört einfach zusammen. Aber wusstest du, dass auch diese sprudelnde Kreativität verschiedene Phasen durchläuft? Keine Sorge, wir reden hier nicht von komplizierten, wissenschaftlichen Abhandlungen. Wir reden von den ganz normalen, urkomischen und liebenswerten Momenten, die jedes Kind durchlebt, wenn es seine Fantasie entfaltet.

Phase 1: Die Kritzel-Krabbelei (aka: "Das ist ein...ähm...Ding!")

Das ist die Zeit der wilden Striche, der undefinierbaren Formen und der triumphierenden Präsentation eines Blattes, das aussieht, als hätte eine Spinne einen Farbmarathon hingelegt. Fragst du: "Was ist das?", bekommst du eine Antwort, die so fantasievoll ist, dass sie selbst Salvador Dalí neidisch machen würde. "Das ist ein Dinosaurier, der auf einem Einhorn reitet und eine Pizza isst!" Ja, klar. In dieser Phase geht es weniger um Perfektion und mehr darum, die Welt mit Farben und Formen zu erkunden. Akzeptiere die Krabbelei, lobe die Anstrengung und hänge das "Meisterwerk" an den Kühlschrank – auch wenn du immer noch nicht erkennst, was es sein soll. Es ist ein Dinosaurier-Einhorn-Pizza-Ding!

Phase 2: Die Detail-Detektive (aka: "Genauigkeit ist ALLES!")

Plötzlich werden die Striche präziser, die Figuren erkennbarer. Aus dem undefinierbaren "Ding" wird ein Mensch mit fünf Fingern (manchmal auch sechs, sieben oder zwanzig – hey, wer zählt schon?). Die Farben werden bewusster gewählt, und jedes Detail hat eine Bedeutung. Die Sonne ist nicht mehr einfach nur ein gelber Kreis, sondern ein gelber Kreis mit Strahlen, die alle Familienmitglieder darstellen. Wenn du Pech hast, wirst du nun mit endlosem Detailfragen bombardiert: "Warum hat der Hund blaue Schuhe?", "Warum hat die Prinzessin einen grünen Bart?", "Warum schwimmt die Pizza im Pool?". Geduld ist hier gefragt, denn jedes Detail ist Ausdruck der kindlichen Fantasie. Und ja, es ist völlig logisch, dass die Prinzessin einen grünen Bart hat – in ihrer Welt jedenfalls.

Phase 3: Die Geschichten-Spinner (aka: "Es war einmal… eine sprechende Banane!")

Jetzt wird es richtig spannend! Die Bilder werden zu Geschichten, die Bauklötze zu Burgen und die Kuscheltiere zu lebendigen Charakteren. Dein Kind erfindet ganze Welten, bevölkert sie mit sprechenden Tieren, mutigen Rittern und natürlich: der sprechenden Banane. Diese Phase ist ein Fest für die Fantasie. Hör gut zu, denn die Geschichten deines Kindes sind oft Spiegelbilder seiner Gefühle, Ängste und Wünsche. Und wer weiß, vielleicht steckt in einer dieser Geschichten der nächste Bestseller! Unterstütze das Erzählen, indem du Fragen stellst, aufmerksam zuhörst und vielleicht sogar selbst ein bisschen mitspielst. Werde zum Ritter, zur Prinzessin oder zur sprechenden Gurke – Hauptsache, du bist dabei!

Phase 4: Die Perfektionisten-Plage (aka: "Das ist NICHT gut genug!")

Oh oh, hier kommt eine kleine Herausforderung. Dein Kind wird kritischer mit seinen eigenen Werken. Plötzlich ist nichts mehr gut genug. Der Strich ist zu krumm, die Farbe zu blass, die Geschichte zu doof. Frustration macht sich breit, und das Kind neigt dazu, seine angefangenen Projekte frustriert in die Ecke zu werfen. Das ist eine wichtige Phase, denn hier lernt dein Kind, sich selbst zu bewerten und zu verbessern. Aber es ist auch wichtig, dass du ihm in dieser Phase den Druck nimmst. Ermutige es, Fehler zu machen, zu experimentieren und sich nicht von der Angst vor dem Scheitern entmutigen zu lassen. Erinnere es daran, dass auch Picasso mal klein angefangen hat (und wahrscheinlich auch mal einen krummen Strich gemalt hat!).

Kreativität und Kompetenzen bei Kindern fördern | rossmann.de
Kreativität und Kompetenzen bei Kindern fördern | rossmann.de

Wichtig: Die Kreativitäts-Booster!

Egal in welcher Phase sich dein Kind befindet, es gibt ein paar einfache Dinge, die du tun kannst, um seine Kreativität zu fördern:

  • Biete Freiraum: Gib deinem Kind die Möglichkeit, sich ohne Druck und ohne Vorgaben kreativ auszutoben.
  • Sei neugierig: Zeige Interesse an den Werken deines Kindes und stelle Fragen.
  • Gib Inspiration: Lies Geschichten vor, besucht Museen, geht in die Natur.
  • Sei geduldig: Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo.
  • Sei positiv: Lobe die Anstrengung, nicht nur das Ergebnis.

Also, lass uns die Kreativität unserer Kinder feiern! Denn in jedem kleinen Künstler, in jedem kleinen Geschichtenerzähler, in jedem kleinen Kritzel-Krabbler steckt ein riesiges Potenzial. Und wer weiß, vielleicht sitzt da ja wirklich der nächste Picasso – mit Matsch im Gesicht und einer sprechenden Banane in der Hand.

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