Parasiten Unter Der Haut Mensch

Okay, mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal gekratzt und gedacht: „Huch, was kriecht denn da unter meiner Haut?“ Manchmal ist es nur ein Wollfaden, der sich verirrt hat, oder ein besonders motivierter Staubkrümel. Aber manchmal… nun ja, manchmal ist es der Gedanke an Parasiten, der uns einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Wir kennen das doch alle, oder? Der Juckreiz, der einfach nicht weggehen will, das seltsame Gefühl, als ob da wirklich etwas unter der Haut los ist.
Klar, das Fernsehen ist schuld! Doku-Soaps über seltene und exotische Parasiten, die sich in irgendwelchen Urwaldregionen einnisten, tragen nicht gerade zur Beruhigung bei. Da denkt man sich: „Hoffentlich hole ich mir sowas nicht beim nächsten Urlaub in… na, eigentlich egal wo, Hauptsache nicht zu Hause!“
Versteht mich nicht falsch, ich will das Thema nicht ins Lächerliche ziehen. Parasiten sind kein Spaß. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter unserer Haut eine komplette Alien-Zivilisation aufbaut, ist doch eher gering. Meistens sind es ganz banale Dinge, die den Juckreiz verursachen.
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Die üblichen Verdächtigen
Denken wir mal an die Klassiker: Milben. Die kleinen Biester sind überall! In der Matratze, im Sofa, im Teppich. Und manche von ihnen, wie die Krätzmilbe, graben sich tatsächlich in die Haut ein. Das ist dann weniger lustig. Aber keine Panik! Krätze ist gut behandelbar. Also, ab zum Arzt, wenn der Juckreiz unerträglich wird und sich kleine Bläschen bilden.
Und dann sind da noch die Insektenstiche. Mücken, Bremsen, Zecken… Die Liste ist lang und schmerzhaft. Besonders Zecken sind kleine Meister der Tarnung. Die sitzen da, saugen Blut und man merkt es erstmal gar nicht. Also, nach jedem Ausflug ins Grüne gründlich absuchen! Das ist wie eine kleine Schnitzeljagd am eigenen Körper, nur ohne den Spaß.

Wenn die Psyche verrückt spielt
Aber nicht immer sind es echte Krabbeltiere, die uns das Leben schwer machen. Manchmal spielt uns auch die Psyche einen Streich. Stichwort: Dermatozoenwahn. Das ist ein Zustand, in dem man sich einbildet, von Parasiten befallen zu sein, obwohl da gar nichts ist. Klingt komisch, ist aber gar nicht so selten. Stress, Angst und andere psychische Belastungen können das auslösen. Da hilft dann kein Kratzen, sondern eher ein Gespräch mit einem Therapeuten. Stell dir vor, dein Gehirn spielt dir einen Streich und du kratzt dich wund, weil du denkst, da krabbelt was, obwohl es nur Einbildung ist. Das ist wie, wenn du deine Schlüssel suchst und sie die ganze Zeit in der Hand hältst! Frustrierend, oder?
Was tun, wenn's juckt?
Also, was tun, wenn es unter der Haut kribbelt und juckt? Erstmal: Ruhe bewahren! Nicht gleich in Panik verfallen und das ganze Haus desinfizieren. Beobachte die Stelle genau. Sind da Rötungen, Bläschen oder andere Auffälligkeiten? Wenn ja, ab zum Arzt. Der kann am besten beurteilen, ob es sich um einen harmlosen Mückenstich oder um etwas Ernsthafteres handelt.

Ansonsten gilt: Gute Hygiene ist das A und O. Regelmäßig duschen, die Wäsche wechseln und die Wohnung sauber halten. Das hilft, die meisten ungebetenen Gäste fernzuhalten. Und wenn es doch mal juckt, dann versuche, nicht zu kratzen. Das macht es meistens nur schlimmer. Lieber kühlen oder eine beruhigende Salbe auftragen. Und vor allem: Nicht verrückt machen lassen!
Denk daran, die meisten Juckreize sind harmlos und gehen von alleine wieder weg. Aber wenn du dir unsicher bist, lieber einmal zu viel zum Arzt gehen als einmal zu wenig. Denn im Zweifel gilt: Lieber die Sicherheit als das Kratzen!
