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Organon Modell Nach Karl Bühler


Organon Modell Nach Karl Bühler

Hach, Kommunikation. Kennen wir alle, machen wir alle (mehr oder weniger gut). Aber hast du dich jemals gefragt, was da eigentlich genau passiert, wenn wir miteinander quatschen? So richtig mit allem Pipapo?

Ein schlauer Kopf, der gute Karl Bühler, hat sich das auch gefragt und ein Modell entwickelt, das versucht, das Ganze zu erklären. Nennt sich das Organon-Modell. Klingt erstmal nach was, das man im Biologieunterricht lernt, oder? Aber keine Panik, ist viel einfacher als 'ne Zelle mit all ihren Organellen.

Das Organon-Modell – Ein bisschen wie ein Schweizer Taschenmesser

Stell dir vor, Kommunikation ist wie ein Schweizer Taschenmesser. Es hat verschiedene Werkzeuge für verschiedene Aufgaben. Bühler sagt, jede sprachliche Äußerung hat drei Hauptfunktionen, wie eben die Klinge, den Korkenzieher und den Dosenöffner.

1. Die Ausdrucksfunktion: Das ist der "Ich bin's"-Teil. Wenn du sagst "Mir ist kalt!", dann drückst du damit aus, wie du dich fühlst. Das ist wie, wenn dein Hund jault, weil er raus muss. Er drückt sein Bedürfnis aus. Ganz basic.

2. Die Appellfunktion: Der "Mach mal!"-Teil. Wenn du rufst "Bring mir 'nen Kaffee!", dann willst du, dass jemand was tut. Das ist wie, wenn deine Katze dich anstarrt und miaut, bis du ihr Futter gibst. Klare Ansage!

Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste
Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste

3. Die Darstellungsfunktion: Der "So ist es"-Teil. Wenn du sagst "Der Himmel ist blau", dann beschreibst du etwas in der Welt. Das ist wie, wenn ein Papagei "Hallo" sagt. Er ahmt die Realität nach, auch wenn er vielleicht nicht ganz versteht, was er da tut.

Und das alles passiert meistens gleichzeitig! Stell dir vor, du sagst: "Boah, ist das heiß hier, mach doch mal das Fenster auf!". Du drückst aus, dass dir heiß ist (Ausdruck), appellierst an jemanden, das Fenster zu öffnen (Appell) und beschreibst die Temperatur (Darstellung). Dreifach-Combo!

Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste
Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste

Das Zeichen – Der kleine Vermittler

Bühler hat auch gesagt, dass das sprachliche Zeichen (also das Wort, der Satz) eine ganz wichtige Rolle spielt. Das Zeichen ist wie ein kleiner Vermittler zwischen dem Sender, dem Empfänger und der Sache, über die gesprochen wird.

Denk mal an das Wort "Apfel". Wenn du das hörst, denkst du wahrscheinlich an einen runden, roten (oder grünen oder gelben) Apfel. Das Wort "Apfel" ist das Zeichen, das dich mit dem realen Apfel (der Sache) und demjenigen, der über den Apfel spricht (dem Sender) verbindet. Und natürlich verbindet es dich mit deinem eigenen inneren Apfelbild!

Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste
Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste

Das Ganze ist wie ein Dreieck:

  • Oben: Sender (der, der spricht)
  • Links: Empfänger (der, der zuhört)
  • Rechts: Sache (das, worüber gesprochen wird)

Und in der Mitte des Dreiecks: Das Zeichen! Es verbindet alles.

Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste
Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste

Warum ist das Ganze wichtig?

Naja, es hilft uns, Kommunikation besser zu verstehen. Wenn du weißt, welche Funktionen eine Aussage hat, kannst du besser darauf reagieren. Und du kannst deine eigene Kommunikation bewusster gestalten.

Stell dir vor, du bist im Meeting und dein Chef sagt: "Wir haben noch viel zu tun". Ist das jetzt ein Ausdruck seiner Frustration (Ausdruck), ein Appell an dich, härter zu arbeiten (Appell), oder eine bloße Feststellung der Fakten (Darstellung)? Vielleicht alles zusammen! Wenn du das erkennst, kannst du besser darauf eingehen.

Das Organon-Modell ist also kein staubiges Theorie-Ding, sondern ein Werkzeug, das dir im Alltag helfen kann. Es ist wie eine kleine Gebrauchsanweisung für Gespräche. Und wer weiß, vielleicht verstehst du deine Mitmenschen (und dich selbst!) dadurch ein bisschen besser. Und das ist doch schon mal was, oder?

Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste Abbildung 6.3.1: Organon-Modell nach Karl Bühler (angepasste Karl Bühler's Organon Model 33 Communication process in the Organon Das Organon-Modell von Karl Bühler by Dave Großmann on Prezi 2. An extended version of Karl Bühler's Organon Model | Download

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