Nurofen Und Ibuflam Im Wechsel

Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal im Medizinschrank gewühlt, auf der Suche nach Erlösung von fiesen Kopfschmerzen oder schmerzenden Gliedern?
Da stehen sie dann, die üblichen Verdächtigen. Nurofen, der Platzhirsch, mit seiner knackigen Verpackung und dem Versprechen schneller Hilfe. Und dann Ibuflam, der etwas bescheidenere Konkurrent, oft ein bisschen günstiger, aber deswegen nicht weniger wirksam, oder?
Jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, wir machen uns das Leben manchmal unnötig schwer. Dieses ständige Hin und Her, dieses "Nurofen jetzt, dann in drei Stunden Ibuflam, bloß nicht durcheinander bringen!"
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Mal ehrlich, ist das wirklich nötig? Fühlt sich irgendjemand wirklich besser, weil er penibel darauf achtet, die Präparate im Wechsel einzunehmen? Oder ist das eher so ein "Hauptsache, ich hab alles richtig gemacht"-Gefühl?
Die Wechsel-Theorie
Ich hab ja schon alles Mögliche gehört. Der Körper gewöhnt sich an ein Medikament, deshalb muss man wechseln. Sonst wirkt es nicht mehr! Das ist doch Quatsch, oder? Also, ich behaupte mal frech: Der Unterschied ist minimal. Und das Placebo-Dings spielt da auch eine große Rolle.
Ich meine, beide sind doch Ibuprofen, oder nicht? Klar, unterschiedliche Dosierungen, vielleicht ein paar andere Zusatzstoffe. Aber im Grunde ist es doch das Gleiche in Grün (oder Rot, je nach Verpackung).

Deswegen meine These: Solange man die Dosis im Blick behält und nicht übertreibt, ist es ziemlich egal, ob man jetzt eine Nurofen nach der anderen schluckt oder brav abwechselt.
Klar, die Apothekerin wird jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: "Das ist aber gefährlich! Das darf man nicht einfach so!" Aber sind wir mal ehrlich, wer hält sich immer an alles, was die Apothekerin sagt?
Der innere Monk
Ich kenne Leute, die haben extra eine Tabelle, in der sie genau festhalten, wann sie welches Medikament genommen haben. Alle drei Stunden klingelt der Wecker: Zeit für die nächste Dosis, aber bloß nicht das Falsche!

Klingt stressig, oder? Find ich auch. Ich bin eher der Typ: Wenn's weh tut, nehm ich was. Und wenn's dann wieder weh tut, nehm ich halt nochmal was. Hauptsache, der Schmerz geht weg. Ob das jetzt Nurofen oder Ibuflam ist, ist mir relativ schnuppe.
Natürlich, das ist jetzt keine medizinische Beratung. Bitte nicht falsch verstehen. Wenn ihr ernsthafte Beschwerden habt, geht zum Arzt. Und lest die Packungsbeilage. Das muss ich ja auch noch schreiben, sonst kriege ich Ärger. Aber zwischen uns gesagt: So dramatisch ist das alles nicht.
Und noch eine unpopuläre Meinung: Ich glaube, die Pharmaindustrie profitiert ganz gewaltig von dieser Unsicherheit. "Bloß nicht das Falsche nehmen! Lieber beides kaufen, dann ist man auf der sicheren Seite!"

Die Wahrheit liegt... irgendwo
Vielleicht ist die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Vielleicht gibt es tatsächlich einen kleinen Vorteil, wenn man abwechselt. Aber ich glaube, der ist so gering, dass er den ganzen Aufwand nicht wert ist.
Also, liebe Schmerzgeplagten, entspannt euch! Atmet tief durch! Und nehmt das Medikament, das gerade griffbereit ist. Ob es Nurofen oder Ibuflam ist, ist doch wirklich zweitrangig. Hauptsache, ihr fühlt euch bald wieder besser!
Und wenn ihr euch trotzdem sicherer fühlt, wenn ihr abwechselt, dann macht das halt. Aber bitte, ohne Stress. Das Leben ist schon kompliziert genug.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Kauft einfach das, was gerade im Angebot ist. Spart Geld und stresst euch nicht. Euer Körper wird es euch danken.
Disclaimer: Dieser Artikel ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Apotheker.
Und jetzt verratet mir: Wie haltet ihr es mit Nurofen und Ibuflam? Team Wechsel oder Team "Hauptsache, es hilft"? Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
