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Novel To Kill A Mockingbird


Novel To Kill A Mockingbird

Leute, Leute, setzt euch, bestellt euch 'nen Kaffee (oder 'nen Bourbon, ganz wie Atticus Finch es machen würde!) und hört mal zu. Ich erzähl euch was von einem Buch, das ist so amerikanisch wie Apfelkuchen und ein bisschen Rassismus… Ja, ich rede von To Kill A Mockingbird, oder, wie wir Deutschen sagen würden, "Wer die Nachtigall stört".

Ernsthaft, dieses Buch hat Generationen geprägt. Aber mal ehrlich, wer von uns hat's wirklich komplett gelesen? Oder haben wir alle nur die Cliff Notes genommen? Keine Sorge, ich beichte auch: Ich hab’s beim ersten Mal nur überflogen, weil ich dachte: "Oh Gott, noch ein Buch für die Schule!" Aber dann, irgendwann, hab ich's richtig gelesen. Und – Überraschung! – es ist gar nicht so schlimm, wie man denkt.

Die Story, Kurz und Schmerzlos (mit 'ner Prise Humor)

Also, die Story spielt im tiefsten Alabama der 1930er Jahre. Stellt euch vor: Hitze, Staub, Langeweile und Leute, die ihre Zeit damit verbringen, über andere Leute zu reden. Mittendrin die kleine Scout Finch, ein echtes Wildfang-Mädchen, ihr älterer Bruder Jem und ihr geheimnisvoller Freund Dill. Und natürlich ihr Papa, Atticus Finch, ein Anwalt, der so integer ist, dass er wahrscheinlich nicht mal 'ne Fliege was zuleide tun würde (es sei denn, sie ist 'ne besonders nervige Fliege, dann vielleicht schon).

Atticus, gespielt von Gregory Peck im Film (und wir alle wissen, dass Gregory Peck Atticus Finch ist), verteidigt einen schwarzen Mann, Tom Robinson, der fälschlicherweise beschuldigt wird, eine weiße Frau vergewaltigt zu haben. Das ist natürlich kein Zuckerschlecken in einer Zeit, in der Rassismus so dick in der Luft liegt wie die schwüle Hitze Alabamas.

Und hier kommt der Knackpunkt: Die Kinder, Scout und Jem, müssen mit ansehen, wie ihre kleine Welt auf den Kopf gestellt wird. Sie lernen über Ungerechtigkeit, Vorurteile und den Unterschied zwischen richtig und falsch. Und all das, während sie versuchen, den mysteriösen Boo Radley aus seinem Haus zu locken. Boo Radley, der lokale Grusel-Typ, über den sich alle die verrücktesten Geschichten erzählen. (Erinnert mich ein bisschen an meinen Nachbarn von nebenan, der immer noch glaubt, die Erde sei flach…)

To Kill a Mockingbird | Summary, Characters, Book, & Facts | Britannica
To Kill a Mockingbird | Summary, Characters, Book, & Facts | Britannica

Warum 'ne Nachtigall Nicht Abgeknallt Werden Sollte

Der Titel ist natürlich eine Metapher. Eine Nachtigall, so erklärt es Atticus den Kindern, tut niemandem was zuleide. Sie singt nur wunderschön. Und Tom Robinson, der unschuldige Mann, ist wie eine Nachtigall. Ihn zu verurteilen und zu töten, ist wie eine reine, unschuldige Kreatur zu zerstören.

Klar, das klingt jetzt alles super ernst und moralisch. Aber Harper Lee, die Autorin, hat das Ganze mit so viel Witz und Kindlichkeit erzählt, dass es einem trotzdem Spaß macht. Scout ist einfach unglaublich sympathisch, und ihre Beobachtungen sind oft zum Schreien komisch. Zum Beispiel, als sie zum ersten Mal in die Schule geht und feststellt, dass sie schon viel mehr weiß als die Lehrerin. (Klingt vertraut?)

To Kill A Mockingbird: 60th Anniversary Edition : Harper Lee: Amazon.co
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Fakten, die Dich Umhauen Werden (oder zumindest Zum Schmunzeln Bringen)

Wusstet ihr, dass Harper Lee eigentlich Truman Capotes beste Freundin war? Ja, der Truman Capote, der Frühstück bei Tiffany's geschrieben hat. Die beiden waren unzertrennlich und haben sich gegenseitig inspiriert. Man sagt, Dill in To Kill A Mockingbird basiert auf Truman Capote selbst!

Und hier kommt der Hammer: Harper Lee hat nach To Kill A Mockingbird fast nichts mehr veröffentlicht. Jahrzehntelang! Sie hat gesagt, sie habe alles gesagt, was sie sagen wollte. Aber dann, 2015, kam Go Set a Watchman heraus, eine Art Fortsetzung, die sie schon viel früher geschrieben hatte. Die Kritiken waren gemischt, viele waren schockiert, dass Atticus plötzlich rassistische Züge hatte. Autsch!

To Kill A Mockingbird by Harper Lee - Penguin Books Australia
To Kill A Mockingbird by Harper Lee - Penguin Books Australia

Das Urteil (Nachdem Ich meinen Kaffee Ausgetrunken Habe)

To Kill A Mockingbird ist nicht perfekt. Es ist ein Produkt seiner Zeit, und es gibt natürlich Kritikpunkte. Aber es ist ein wichtiges Buch, das uns daran erinnert, wie wichtig es ist, für das Richtige einzustehen, auch wenn es schwierig ist. Und es ist eine verdammt gute Geschichte, die einen zum Lachen und zum Nachdenken bringt. Also, schnappt euch das Buch, lest es (oder tut so, als ob ihr es lest), und denkt mal darüber nach. Und wenn ihr das nächste Mal eine Nachtigall hört, denkt daran: Lasst sie in Ruhe!

Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss meinen Nachbarn erklären, dass die Erde nicht flach ist. Das wird ein Spaß!

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