Mit Erfolg Zum Deutsch-test Für Zuwanderer A2-b1

Okay, lasst uns ehrlich sein. Der Deutschtest für Zuwanderer A2-B1. Ein Name, der klingt wie ein Zauberspruch aus einem vergessenen Märchen. Und manchmal fühlt er sich auch so an.
Ich habe da eine – Achtung, jetzt kommt's – eine vielleicht etwas unpopuläre Meinung. Seid ihr bereit? Ich finde, dieser Test ist...naja...ein bisschen überbewertet.
Ja, ich weiß, ich weiß. Bevor ihr mich mit Tomaten bewerft: Natürlich ist es wichtig, Deutsch zu lernen, wenn man hier lebt. Absolut. Sprechen ist super. Verstehen ist noch besser. Aber dieser Test? Puh.
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Erinnert ihr euch an die Schulzeit? An die Prüfungen, die gefühlt nichts mit dem echten Leben zu tun hatten? Genau so ist das hier, finde ich. Da lernt man Vokabeln, die man danach nie wieder braucht. "Die Mülltrennungsrichtlinie der Stadtverwaltung", zum Beispiel. Wann, bitteschön, diskutiert man das im Alltag?!
Und die Grammatik! Oh, die Grammatik. Dativ, Akkusativ, Genitiv… Mein Gehirn macht jedes Mal einen Salto mortale, wenn ich das höre. Und ich bin Muttersprachler!
Klar, die Präpositionen muss man schon beherrschen. Aber ist es wirklich entscheidend, ob jemand "auf dem Tisch" oder "an dem Tisch" sagt, solange man versteht, dass da irgendwas mit einem Tisch ist? Ich bezweifle es.

Ich habe mal jemanden getroffen, der fließend Englisch, Spanisch und Mandarin sprach. Aber er ist an diesem Deutschtest gescheitert. Ich wiederhole: Er sprach Mandarin. Das ist, als würde man Einstein in Mathe durchfallen lassen, weil er einen Tippfehler gemacht hat.
Und was passiert, wenn man den Test nicht besteht? Panik! Existenzielle Krise! Die Welt geht unter! Okay, vielleicht nicht ganz. Aber es ist schon frustrierend. Man fühlt sich dumm, obwohl man vielleicht schon jahrelang hart gearbeitet hat, um die Sprache zu lernen.
Manchmal habe ich das Gefühl, der Test misst nicht wirklich die Fähigkeit, sich auf Deutsch zu verständigen. Sondern eher die Fähigkeit, einen Test zu bestehen. Und das sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Es gibt Leute, die den Test mit Bravour bestehen, aber im Supermarkt keine Brötchen bestellen können. (Okay, das ist vielleicht etwas übertrieben. Aber ihr wisst, was ich meine!)
Was also tun?
Nun, ich sage nicht, dass man den Test komplett abschaffen sollte. Aber vielleicht könnte man ihn etwas...realitätsnäher gestalten? Mehr Fokus auf Kommunikation, weniger auf unnötige Grammatikregeln?
Oder, noch besser: Mehr auf spielerisches Lernen! Wer braucht schon "Die Mülltrennungsrichtlinie", wenn er stattdessen "Wer wird Millionär?" auf Deutsch spielen kann?
Und, liebe Freunde, vergesst nicht: Der Test ist nur eine Momentaufnahme. Er sagt nichts über eure Persönlichkeit, euren Wert oder eure Fähigkeit, ein erfülltes Leben in Deutschland zu führen.

Wenn ihr durchgefallen seid, ist das kein Weltuntergang. Lernt weiter, sprecht weiter, macht Fehler. Fehler sind wichtig! Aus Fehlern lernt man. Und irgendwann klappt es dann auch mit dem Test. Oder auch nicht. Aber das ist dann auch nicht so schlimm.
Ich habe gehört, man kann den Test sogar mehrmals machen. Das ist doch beruhigend, oder? Man hat quasi ein "Deutsch-Leben" mehr! (Okay, das war jetzt etwas makaber. Sorry!)
Und jetzt, entschuldigt mich bitte. Ich muss noch schnell die Mülltrennungsrichtlinie der Stadtverwaltung studieren. Man weiß ja nie, wann man sie mal braucht…

Viel Glück allen, die den Test vor sich haben! Ihr schafft das! Oder auch nicht. Aber wie gesagt, das ist nicht das Ende der Welt.
Vergesst nicht: Das Wichtigste ist, dass ihr euch hier zuhause fühlt. Und das geht auch, wenn man mal einen komischen Deutschtest nicht besteht.
Und wenn alles nichts hilft: Lernt einfach Bairisch. Dann versteht euch sowieso keiner mehr. Und das ist doch auch irgendwie eine Lösung, oder?
Ach ja, und noch ein kleiner Tipp: Trinkt vor dem Test einen Kamillentee. Das beruhigt die Nerven. (Obwohl, vielleicht sollte man lieber Kaffee trinken. Dann ist man wacher. Ich bin verwirrt!)
Also, dann mal los! Auf zum Deutschtest! Und denkt immer daran: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
