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Minijob Bei Der Deutschen Post


Minijob Bei Der Deutschen Post

Also, Leute, setzt euch mal! Ich muss euch was erzählen. Ihr kennt das ja: Ende des Monats, Ebbe in der Kasse, und der Kühlschrank gähnt einem leer entgegen. Da denkt man sich: "Was mach ich denn jetzt bloß?" Tja, da kam mir die glorreiche Idee: Minijob bei der Deutschen Post. Genauer gesagt, Zeitung austragen. Klingt erstmal nicht so aufregend, oder? Aber wartet ab...

Ich dachte: "Hey, bisschen Bewegung an der frischen Luft, Kohle verdienen, easy peasy!" Ha! Denkste! Ich hatte mir das ungefähr so vorgestellt: Schickes Fahrrad, kleiner Rucksack, entspannt durch die Gegend cruisen, alle grüßen mich freundlich, und die Sonne scheint. Die Realität sah...anders aus.

Die Bewerbung: Ein Hürdenlauf

Schon die Bewerbung war ein Abenteuer. Man füllt gefühlt fünfzig Formulare aus, beantwortet Fragen, die selbst Albert Einstein ins Schwitzen gebracht hätten, und liefert gefühlt seinen kompletten Stammbaum ab. Aber hey, was tut man nicht alles für ein bisschen Bares? Ich hab sogar angegeben, dass ich eine ausgezeichnete Orientierung habe. Eine kleine Notlüge? Vielleicht. Hat später niemand überprüft. Zum Glück!

Die Einarbeitung: Willkommen im Dschungel

Dann kam die Einarbeitung. Die war kurz und... sagen wir mal... effizient. Mir wurde ein riesiger Stapel Zeitungen in die Hand gedrückt, eine Karte meines Bezirks (die gefühlt aus dem Mittelalter stammte) und ein "Viel Erfolg!" entgegengeschleudert. Keine Einführung in die feinen Unterschiede zwischen "Briefkasten" und "Bitte keine Werbung"-Schildern. Learning by doing war angesagt.

Der erste Tag: Die Apokalypse

Mein erster Tag war... sagen wir mal... denkwürdig. Ich hab mich natürlich direkt verlaufen. Mehrmals. Die Karte war nutzlos, mein Orientierungssinn hatte scheinbar Urlaub, und mein Fahrrad hatte beschlossen, spontan in den Streik zu treten. Zu allem Überfluss begann es zu regnen. Natürlich. Ich stand da, klatschnass, umzingelt von einem Berg Zeitungen, und fragte mich, ob das vielleicht doch nicht so eine brillante Idee war.

Diese sicheren Jobs werden jetzt bei der Deutschen Post vergeben
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Aber ich hab durchgehalten! Ich hab gelernt, die Zeichen zu deuten: Ein zorniger Dackel hinterm Gartenzaun bedeutet nicht, dass er sich über meine Anwesenheit freut. Ein Briefkasten, der mit einem Schloss gesichert ist, bedeutet definitiv, dass man dort keine Zeitung reinwerfen soll. Und "Bitte keine Werbung"-Schilder sind keine bloßen Dekorationsobjekte.

Die Herausforderungen: Mehr als nur Zeitung austragen

Es gab noch andere Herausforderungen. Da waren die unheimlichen Begegnungen mit anderen Zustellern, die aussahen, als hätten sie die letzten fünf Jahre im Wald gelebt. Dann die mysteriösen Briefkästen, die irgendwo in Büschen versteckt waren und nur mit Indiana-Jones-ähnlichen Fähigkeiten zu erreichen waren. Und natürlich die endlosen Diskussionen mit Leuten, die sich beschwerten, weil sie entweder zu viele oder zu wenige Zeitungen bekommen hatten.

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Aber hey, es gab auch positive Seiten! Ich hab meinen Bezirk wirklich kennengelernt. Ich weiß jetzt genau, wer wo wohnt, wer den schönsten Garten hat und wer immer seinen Rasen mäht. Ich hab auch eine gewisse Resistenz gegen Regen, Wind und zornige Dackel entwickelt. Und ich hab gelernt, dass man mit einem freundlichen Lächeln und einem "Entschuldigung, da muss ich mich wohl vertan haben!" fast jede Situation entschärfen kann.

Das Fazit: Lohnt es sich?

Lohnt sich ein Minijob bei der Deutschen Post? Naja, das kommt drauf an. Wenn du denkst, du cruist entspannt mit dem Fahrrad durch die Gegend und kassierst easy Kohle, dann solltest du deine Erwartungen vielleicht etwas herunterschrauben. Aber wenn du bereit bist, dich den Herausforderungen zu stellen, ein bisschen zu schwitzen, vielleicht auch mal nass zu werden und dich von zornigen Dackeln nicht einschüchtern zu lassen, dann kann es durchaus eine lohnende Erfahrung sein. Und hey, am Ende des Monats ist der Kühlschrank wenigstens wieder voll. Und das ist doch was, oder?

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Und mal ehrlich, wo sonst bekommt man die Chance, sein Fitnessstudio quasi vor die Haustür verlegt zu bekommen und gleichzeitig noch bezahlt zu werden? Außerdem: Hast du schon mal versucht, so viele Zeitungen gleichzeitig zu balancieren? Das ist quasi Leistungssport!

Also, überleg es dir gut. Aber wenn du dich entscheidest, es zu tun, dann wünsche ich dir viel Glück und starke Nerven! Und denk dran: Immer schön lächeln, auch wenn der Dackel bellt!

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