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Mein Erwachsener Sohn Kann Nicht Mit Geld Umgehen


Mein Erwachsener Sohn Kann Nicht Mit Geld Umgehen

Na, kennst du das? Dein Kind ist erwachsen, hat einen Job... und trotzdem ist das Konto chronisch leer? Mein Sohn, nennen wir ihn mal Max (weil... das ist sein Name!), ist da auch so ein Kandidat. Ich sag's dir, manchmal sitze ich da und frage mich, ob er das Geld drucken lässt, so schnell wie es wieder weg ist! Gestern erst wieder: "Mama, könntest du mir kurz...?" Ja, kurz. Das kenne ich.

Ich liebe den Jungen ja, keine Frage! Aber sein Umgang mit Geld… das ist, ähm, sagen wir mal, verbesserungswürdig. Er sagt immer, er "investiert in Lebenserfahrungen". Klar, wenn Lebenserfahrungen "3-Uhr-nachts-Döner nach einer durchzechten Nacht" bedeutet, dann ja.

Wo ist das ganze Geld nur hin?

Ich glaube, Max hat eine magische Beziehung zum Geld. Es verschwindet einfach! Als ob es ein kleines Loch in seiner Hosentasche gäbe, durch das die Euros in eine andere Dimension abwandern. Oder vielleicht hat er einen geheimen Pakt mit dem Lieferdienst geschlossen? Ich tippe ja auf Letzteres.

Das Problem ist nicht, dass er kein Geld verdient. Er hat einen ganz ordentlichen Job! Das Problem ist eher, dass er alles ausgibt, was er verdient – und oft noch ein bisschen mehr. Kredite sind ja auch was Tolles, oder? Nicht!

Und wehe, ich erwähne mal das Thema "Sparplan"! Dann guckt er mich an, als hätte ich ihm vorgeschlagen, auf Lebzeiten Kartoffeln zu schälen. "Sparen? Mama, das Leben ist zu kurz! Man muss doch YOLO leben!" Ja, YOLO bis zum Privatkonkurs, oder was?

Mein erwachsener sohn redet nicht mehr mit mir
Mein erwachsener sohn redet nicht mehr mit mir

Was also tun?

Ich habe schon alles versucht. Gut zureden, predigen, drohen (okay, vielleicht nicht richtig drohen, eher so Mama-Drohungen, die eh keiner ernst nimmt). Ich habe ihm sogar mal heimlich ein Sparschwein unter sein Kopfkissen gelegt! (Hat er leider für eine Spontan-Pizza genutzt...).

Ich bin ja kein Fan davon, erwachsenen Kindern das Leben vorzukauen. Aber manchmal... manchmal juckt es mir in den Fingern, ihm einfach einen Crashkurs in "Finanzielle Verantwortung für Dummies" zu verpassen. Oder ihn direkt zu meiner Oma zu schicken. Die hat ihr ganzes Leben lang gespart und würde ihm mal so richtig die Leviten lesen! Das wäre ein Spektakel!

Warum kann ich nicht mit Geld umgehen? - Mein Geld Blog
Warum kann ich nicht mit Geld umgehen? - Mein Geld Blog

Nein, im Ernst: Was wirklich geholfen hat (ein bisschen zumindest), war ein offenes Gespräch. Kein Vorwurf, kein Gemecker, einfach nur reden. Ihm erklären, wie wichtig es ist, einen Überblick über seine Finanzen zu haben.

Ich habe ihm vorgeschlagen, ein Haushaltsbuch zu führen. Ja, ich weiß, klingt mega-uncool. Aber überraschenderweise hat er sich darauf eingelassen! Zumindest für ein paar Wochen. Jetzt trackt er seine Ausgaben mit einer App. Immerhin etwas! Fortschritt ist Fortschritt, auch wenn er langsam ist.

Mein Sohn würde als Erwachsener niemals in meinem Keller leben. Er ist
Mein Sohn würde als Erwachsener niemals in meinem Keller leben. Er ist

Der Schlüssel zum Erfolg? Geduld!

Ich bin mir bewusst, dass sich Max nicht von heute auf morgen in einen Finanzexperten verwandeln wird. Aber ich bin zuversichtlich, dass er irgendwann den Dreh rauskriegt. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut, oder? Und Max' Schuldenberg hoffentlich auch nicht...

Ich versuche, ihn zu unterstützen, ohne ihm die Eigenverantwortung abzunehmen. Das ist ein schmaler Grat! Aber ich glaube fest daran, dass er es schaffen kann. Manchmal braucht es einfach ein bisschen Zeit und die eine oder andere schmerzhafte Erfahrung.

"Mein erwachsener Sohn bittet mich ständig um Geld: Ich bin einfach
"Mein erwachsener Sohn bittet mich ständig um Geld: Ich bin einfach

Und das Wichtigste: Ich lasse ihn wissen, dass ich für ihn da bin. Nicht um ihn finanziell aus der Patsche zu helfen (das habe ich mir abgewöhnt!), sondern um ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Und ihm notfalls auch mal eine Pizza zu spendieren. Aber nur eine!

Also, liebe Leidensgenossinen und Leidensgenossen: Verliert nicht den Mut! Eure Kinder werden auch irgendwann erwachsen... zumindest finanziell. Und bis dahin: Habt Humor und nehmt es mit einem Augenzwinkern. Denn ganz ehrlich: Sonst wird man ja verrückt!

Denkt daran: Jeder macht mal Fehler. Wichtig ist, daraus zu lernen und weiterzumachen. Und wer weiß, vielleicht schreibt Max ja irgendwann mal ein Buch über seine finanziellen Eskapaden. Der Titel? "Vom Lebemann zum Budget-Meister". Ich wäre die Erste, die es kauft!

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