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Medizin Studieren Wo In Deutschland


Medizin Studieren Wo In Deutschland

Also, ganz ehrlich? Medizin studieren in Deutschland ist wie die Suche nach dem besten Döner der Stadt. Jeder hat SEINEN Favoriten, und jeder schwört, dass SEINER der einzig Wahre ist. Aber am Ende ist es… nun ja, Döner. Nur eben in anderer Form.

Klar, es gibt die berühmten Unis. Die Elite-Unis, wo man denkt, man bräuchte einen Doktortitel, bevor man überhaupt den Antrag ausfüllen darf. Heidelberg, München, Berlin… die üblichen Verdächtigen. Allein schon bei der Bewerbung fühlt man sich wie bei einer Audienz beim Papst.

Und dann gibt es die anderen Unis. Die, die nicht ganz so im Rampenlicht stehen, aber trotzdem super Ärzte hervorbringen. Leipzig? Jena? Halle? Niemand redet so richtig drüber, aber hey, dort leben auch Menschen, und die brauchen auch Ärzte! Vielleicht sind die sogar entspannter, weil sie nicht den ganzen Tag damit beschäftigt sind, sich selbst zu feiern.

Die Qual der Wahl (oder: Wo kriege ich überhaupt einen Platz?)

Das Hauptproblem ist ja eh, überhaupt reinzukommen. NC, NC, NC! Diese magische Zahl, die über dein Schicksal entscheidet. Gefühlt muss man einen IQ von 200 haben und schon drei Menschenleben gerettet haben, bevor man überhaupt in die engere Auswahl kommt.

Und mal ehrlich: Wer kann mir erklären, warum ausgerechnet Abiturnoten entscheiden, ob jemand ein guter Arzt wird? Kann man Empathie büffeln? Kann man Einfühlungsvermögen in Klausuren abfragen? Ich glaube, nicht wirklich.

Les études de médecine en Allemagne : candidature, sélection et déroulement
Les études de médecine en Allemagne : candidature, sélection et déroulement

Ich behaupte ja, die besten Ärzte sind die, die mal so richtig auf die Nase gefallen sind. Die, die wissen, wie es ist, wenn etwas schiefgeht. Die, die gelernt haben, dass man nicht alles kontrollieren kann. Aber hey, das ist nur meine unpopuläre Meinung.

Die Stadt, die dich ruft (oder: Wo zahlt man am wenigsten Miete?)

Neben dem NC spielt natürlich auch die Stadt eine Rolle. Will ich in einer hippen Metropole leben, wo ich am Wochenende in angesagten Clubs abtanzen kann? Oder bevorzuge ich eine beschauliche Studentenstadt, wo ich mit dem Fahrrad zur Uni fahren kann und meine Oma mich Sonntags zum Mittagessen einlädt?

Medizinstudium Universitäten | praktischArzt
Medizinstudium Universitäten | praktischArzt

München ist toll, keine Frage. Aber die Mieten sind so hoch, dass man wahrscheinlich schon mit dem Bettlaken in der Hand vor dem Studentenwohnheim campieren muss, bevor die Bewerbungsfrist überhaupt abgelaufen ist. Und Berlin? Klar, coole Stadt, aber gefühlt lebt da die Hälfte aller Medizinstudenten Deutschlands. Da wird die Konkurrenz um die begehrten Praktikumsplätze auch nicht gerade kleiner.

Also, mein Tipp: Schaut euch mal die kleineren Städte an! Tübingen, Marburg, Greifswald… Dort ist das Leben vielleicht etwas ruhiger, aber dafür ist die Uni oft familiärer und die Lebenshaltungskosten sind überschaubar. Und mal ehrlich: Wer braucht schon jeden Abend eine neue hippe Bar, wenn man stattdessen in Ruhe lernen kann? (Okay, vielleicht doch ab und zu…)

Das PJ: Der Endspurt (oder: Überleben im Krankenhaus-Dschungel)

Und dann kommt das Praktische Jahr. Die Zeit, in der man endlich mal richtig Hand anlegen darf. Die Zeit, in der man lernt, dass der Kaffee in der Cafeteria das Wichtigste überhaupt ist. Die Zeit, in der man nachts von Blutdruckmessgeräten und EKG-Kurven träumt.

Blog - medizin-in-deutschland-studieren.de
Blog - medizin-in-deutschland-studieren.de

Wo man sein PJ macht, ist auch wieder Geschmackssache. Das Uniklinikum in der Großstadt bietet natürlich viele spannende Fälle und modernste Technik. Aber im kleinen Kreiskrankenhaus lernt man vielleicht besser, wie man mit begrenzten Mitteln trotzdem gute Medizin macht. Und außerdem sind die Ärzte dort vielleicht etwas weniger gestresst und haben mehr Zeit, einem etwas zu erklären. Vielleicht.

Also, wo soll man nun Medizin studieren in Deutschland? Die Antwort ist: Es kommt darauf an! Auf deine Noten, deine Vorlieben, deine finanziellen Möglichkeiten und deine persönlichen Ziele. Aber egal, wo du landest: Hauptsache, du wirst ein guter Arzt. Und ein bisschen Humor schadet auch nie. Denn ganz ehrlich: Den braucht man im Medizin-Studium mehr als einen perfekten Abiturschnitt.

Medizinstudium: Dauer, Aufbau, Inhalte | Stuzubi
Medizinstudium: Dauer, Aufbau, Inhalte | Stuzubi

"Es ist nicht wichtig, wo du anfängst, sondern wo du aufhörst."
Das hat mal meine Oma gesagt. Und Omas haben ja bekanntlich immer Recht. (Meistens jedenfalls.)

Und zum Schluss noch eine unpopuläre Meinung: Die beste Medizinische Fakultät ist die, die dich genommen hat. Basta!

Also, viel Glück bei der Bewerbung! Und vergiss nicht: Egal wo du landest, es wird eine wilde Fahrt. Aber eine, die sich lohnt. Irgendwann.

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