Medikamente Morgens Mittags Abends Nachts Uhrzeiten

Ach, Medikamente. Das Wort allein klingt schon nach Erwachsensein, oder? So wie Steuererklärung und der panische Blick, wenn die Waschmaschine komische Geräusche macht. Aber mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal in der Pillen-Lotterie mitgespielt? Und dann kommt die Frage aller Fragen: Wann soll ich das Zeug eigentlich schlucken?
Die Zeit als Gegner: Morgens, Mittags, Abends, Nachts... und dann noch die Uhrzeit!
Da steht’s, fein säuberlich auf dem Beipackzettel: "Morgens mit dem Frühstück einnehmen." Klar, mit dem Frühstück. Als ob mein Frühstück jeden Tag zur gleichen Zeit stattfindet! Manchmal ist es ein eiliger Kaffee auf dem Weg zur Arbeit, manchmal ein ausgedehntes Brunch-Fest am Wochenende. Da lacht die Tablette mich ja quasi aus, wenn sie pünktlich um 8 Uhr auf ihren Einsatz wartet.
Mittags? Oh Gott, Mittagspause! Das ist doch schon ein Kampf für sich. Zwischen dem Meeting mit dem Chef, dem Versuch, in der Kantine einen Sitzplatz zu ergattern und dem dringenden Bedürfnis, kurz die Augen zu schließen, soll ich dann auch noch an meine Medikamente denken? Ehrlich, manchmal vergesse ich meinen Namen in der Mittagspause, wie soll ich da an Pillen denken?
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Und der Abend? Der Abend ist die Königsdisziplin der Medikamenten-Einnahme. Nach einem langen Tag bin ich so müde, dass ich kaum noch weiß, wo oben und unten ist. Da stehe ich dann im Bad, die Tablette in der Hand, und starre sie an, als wäre sie ein Alien. Habe ich die heute schon genommen? War das gestern? War das letzte Woche? Ich schwöre, manchmal habe ich das Gefühl, mein Gehirn spielt mir einen Streich.
Die Nacht. "Vor dem Schlafengehen einnehmen." Okay, das klingt einfach. Aber was, wenn "Schlafengehen" zwischen 22 Uhr und 3 Uhr variiert? Und was, wenn ich nachts aufwache und mich frage, ob ich die Tablette schon genommen habe? Dann beginnt das große Grübeln, und ehe ich mich versehe, liege ich hellwach im Bett und zähle Schäfchen, die alle eine Tablette in der Hand halten.

Der innere Schweinehund und die Pillen-Erinnerungs-App
Wir kennen ihn alle, den inneren Schweinehund. Der kleine Teufel, der uns einflüstert: "Ach, eine Tablette mehr oder weniger macht doch keinen Unterschied." Tja, falsch gedacht! Gerade bei Medikamenten, die regelmäßig eingenommen werden müssen, ist es wichtig, am Ball zu bleiben.
Deswegen mein Tipp: Pillen-Erinnerungs-Apps! Ja, ich weiß, noch eine App mehr auf dem Smartphone. Aber diese kleinen Helferlein sind Gold wert! Sie erinnern dich nicht nur daran, wann du welche Tablette nehmen musst, sondern können dir auch sagen, ob du sie schon genommen hast. Das ist wie ein kleiner Medikamenten-Sheriff, der dich auf dem rechten Pfad hält. Oder zumindest daran erinnert, dass du nicht schon wieder vergessen hast, deine Vitamine zu nehmen.

Und wenn du es doch mal vergisst? Keine Panik! Atme tief durch und lies im Beipackzettel nach, was du tun sollst. In den meisten Fällen ist es kein Weltuntergang, wenn du eine Tablette mal vergisst. Aber sprich mit deinem Arzt oder Apotheker, wenn du dir unsicher bist. Die kennen sich aus und können dir helfen, den Überblick zu behalten.
Humor ist die beste Medizin (neben den Medikamenten, natürlich!)
Also, Kopf hoch! Die Medikamenten-Einnahme ist kein Kinderspiel, aber auch kein Hexenwerk. Mit ein bisschen Organisation, ein bisschen Humor und vielleicht einer Pillen-Erinnerungs-App können wir das alle schaffen. Und denk dran: Wenn du dich mal wieder fragst, ob du die Tablette schon genommen hast, dann lach einfach drüber. Denn Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin – und vielleicht erinnerst du dich dann ja auch wieder, ob du die Tablette schon genommen hast. Viel Glück!
