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May I Compare Thee To A Summer's Day


May I Compare Thee To A Summer's Day

Okay, stellt euch vor: Ich sitze im Café, draußen strahlt die Sonne (endlich!), und ich versuche, diesen Artikel zu schreiben. Aber mein Kopf ist leer. Wirklich leer. Dann höre ich, wie ein Pärchen am Nachbartisch sich streitet. Irgendwas mit „Du bist so launisch wie das Wetter im April!“ Zack! Da war sie, die Inspiration. Aprilwetter... und plötzlich Shakespeare.

Denn, Hand aufs Herz, wer hat noch nie von Shakespeares Sonett 18 gehört? "Soll ich dich einem Sommertag vergleichen?" ("Shall I compare thee to a summer's day?"). Selbst wenn du Shakespeare das letzte Mal in der Schule gelesen hast (oder eben nicht!), dieser Satz ist Kult. Aber warum eigentlich?

Der Sommertag: Ein wackeliger Vergleich

Ganz ehrlich, der Vergleich hinkt doch, oder? Ein Sommertag ist toll, ja, aber eben auch... vergänglich. Shakespeare legt ja gleich los und zählt die Nachteile auf: "Rough winds do shake the darling buds of May..." (Stürmische Winde schütteln die zarten Knospen des Mai). Also, erstmal ist der Sommer kurz. Und dann ist er auch noch unbeständig! Ist das wirklich das beste, was ihm eingefallen ist?

Ich meine, er hätte ja auch sagen können: "Soll ich dich einem gut gefüllten Bankkonto vergleichen?" Wäre vielleicht ehrlicher gewesen. 😉 (Okay, vielleicht nicht ganz so romantisch…)

Aber genau da liegt ja der Trick! Shakespeare ist kein Dummkopf (Überraschung!). Er weiß genau, dass der Sommertag eben nicht perfekt ist. Er nutzt ihn als Kontrastfolie, um zu zeigen, was an der geliebten Person so besonders ist.

Shall I Compare Thee to a Summer’s Day? | Introduction to Literature
Shall I Compare Thee to a Summer’s Day? | Introduction to Literature

Die Unsterblichkeit der Poesie

Denn was passiert dann? Shakespeare dreht den Spieß um. Er sagt: "Aber du bist besser! Dein Sommer, deine Schönheit, wird niemals vergehen!" ("But thy eternal summer shall not fade..."). Und wie macht er das? Durch die Poesie! Durch dieses Gedicht.

Das ist der eigentliche Clou. Nicht der Sommertag an sich, sondern die Kraft der Kunst, die Schönheit zu konservieren und für die Ewigkeit festzuhalten. Die geliebte Person wird durch das Sonett unsterblich. Ziemlich clever, oder?

The Power Of Written Word: Sonnet 18 [Shall I Compare Thee To A Summer
The Power Of Written Word: Sonnet 18 [Shall I Compare Thee To A Summer

Mehr als nur ein Liebesgedicht

Sonett 18 ist natürlich ein Liebesgedicht, klar. Aber es ist auch eine Ode an die Kunst. Shakespeare sagt uns: Die Natur ist vergänglich, die Schönheit ist vergänglich, aber die Poesie kann sie überdauern. Ein bisschen wie ein Instagram-Filter für die Seele, nur in lyrisch und mit deutlich mehr Tiefgang.

Und hey, wer möchte nicht, dass seine Schönheit für immer erhalten bleibt? (Mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal mit Filtern getrickst? 😉)

SHALL I COMPARE THEE TO A SUMMER’S DAY Poet William Shakespeare
SHALL I COMPARE THEE TO A SUMMER’S DAY Poet William Shakespeare

Was können wir daraus lernen?

Also, was nehmen wir jetzt mit? Erstens: Sei nicht so kritisch, wenn dir jemand einen Sommertag zum Vergleich anbietet. Es könnte eine Metapher für so viel mehr sein! Zweitens: Die Kunst ist mächtig. Sie kann uns trösten, inspirieren und sogar unsterblich machen. Drittens: Selbst Shakespeare hatte mal einen Schreibblock. (Fühlt ihr euch jetzt besser? Ich schon!)

Und viertens, und das ist vielleicht das Wichtigste: Schätze die Menschen, die du liebst. Und wenn du schon nicht so gut dichten kannst wie Shakespeare, dann sag ihnen wenigstens, warum sie so besonders sind. Auch ohne poetische Vergleiche. Manchmal reicht ein ehrliches Wort.

So, genug philosophiert. Ich geh jetzt raus und genieße den Sommertag, bevor er wieder weg ist. Und vielleicht, nur vielleicht, inspiriert er mich ja doch noch zu einem eigenen kleinen Gedicht... (Okay, eher unwahrscheinlich. Aber man darf ja träumen!)

Sonnet Xviii: Shall I Compare Thee To A Summer's Day? Poem by William Sonnet 018: Shall I Compare Thee To A Summer's Day? Poem by William How Is Personification Used In Sonnet 18 at Madeleine Darbyshire blog C.D. Reiss Quote: “Shall I compare thee to a summer’s day? Thou art 英文夜读 | Shall I Compare Thee to A Summer's Day?_winds PPT - Sonnet 18: Shall I compare thee to a Summer’s Day? PowerPoint Shall I Compare Thee To A Summers Day ~by William Shakespeare | The

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