Materialgestütztes Argumentieren Klasse 7 Pdf

Kennt ihr das? Ihr habt eine Meinung, eine feste Überzeugung! Sagen wir mal, ihr findet, dass Pizza mit Ananas einfach genial ist. (Ja, ich weiß, das spaltet die Geister, aber bleibt mal dran!) Und dann kommt eure beste Freundin oder euer bester Freund und sagt: "Pizza mit Ananas? Igitt! Das ist ja wie Ketchup auf Eis!"
Was macht man da? Einfach klein beigeben und heimlich weiter Ananas-Pizza futtern? Neee, natürlich nicht! Man argumentiert! Aber nicht einfach so aus dem Bauch heraus, sondern... materialgestützt! Klingt kompliziert? Ist es aber nicht!
Was ist denn dieses "materialgestützte Argumentieren" überhaupt?
Stellt euch vor, ihr seid Detektive! Ihr habt einen Fall (Pizza mit Ananas ist super!) und ihr braucht Beweise, um eure Theorie zu untermauern. Diese Beweise sind euer "Material". Das können Texte sein, Bilder, Statistiken, Umfragen – alles, was eure Aussage stützt.
Must Read
Sagen wir, ihr habt einen Artikel gefunden, in dem ein berühmter Koch schwärmt, wie gut die Süße der Ananas mit dem salzigen Käse harmoniert. Bäm! Das ist euer Material! Ihr könnt eurer Freundin jetzt sagen: "Hey, sogar Sternekoch XY findet das gut! Der muss es ja wissen!"
Oder ihr habt eine Umfrage unter euren Mitschülern gemacht und herausgefunden, dass 60% heimlich Ananas auf Pizza lieben, es aber nicht zugeben wollen, weil sie Angst vor der Meinung der anderen haben. Voila! Noch mehr Material!

Das Geheimnis liegt im "Material"
Das Tolle am materialgestützten Argumentieren ist, dass ihr euch nicht nur auf eure Meinung verlasst. Ihr habt handfeste Beweise! Das macht eure Argumente viel überzeugender. Und mal ehrlich, wer kann schon gegen Fakten argumentieren (außer vielleicht Leute, die immer noch glauben, die Erde sei eine Scheibe)?
Aber Achtung! Nur weil ihr Material habt, heißt das nicht, dass ihr automatisch gewinnt. Ihr müsst euer Material auch richtig einsetzen!

"Argumentieren ist wie Schach spielen. Man muss seine Züge gut planen und den Gegner ausmanövrieren." - Irgendwer Kluges (wahrscheinlich ich, in 5 Minuten)
Wie wird man ein Meister des materialgestützten Argumentierens?
Keine Panik, ihr müsst nicht gleich ein Jura-Studium anfangen. Hier ein paar einfache Tipps:
- Sucht euch gutes Material: Nicht jeder Artikel im Internet ist Gold wert. Achtet darauf, dass eure Quellen zuverlässig sind. Wikipedia ist ein guter Startpunkt, aber überprüft die Informationen immer noch mal!
- Versteht euer Material: Lest die Texte aufmerksam durch! Was steht da wirklich? Was will der Autor uns sagen? Und vor allem: Wie hilft mir das, meine Meinung zu verteidigen?
- Zitiert richtig: Gebt immer an, woher ihr euer Material habt. Das ist nicht nur fair, sondern macht euch auch glaubwürdiger. Sagt also nicht: "Ich hab mal gelesen...", sondern: "In dem Artikel 'Die Wahrheit über Ananas auf Pizza' von Kochheld.de steht..."
- Ordnet eure Argumente: Fangt mit dem stärksten Argument an und arbeitet euch dann zu den schwächeren vor. So bleibt eure Freundin oder euer Freund garantiert dran!
- Bleibt fair: Auch wenn ihr von eurer Meinung überzeugt seid, hört auch auf die Argumente der anderen Seite. Vielleicht könnt ihr ja sogar was dazulernen! (Und vielleicht bekehrt ihr sie ja auch noch zur Ananas-Pizza! 😉)
Also, ran an die Ananas (oder was auch immer ihr verteidigen wollt)! Mit ein bisschen Übung werdet ihr zu wahren Argumentations-Profis und könnt jede Diskussion für euch entscheiden. (Okay, vielleicht nicht jede, aber zumindest die meisten!)

Und denkt dran: Auch wenn ihr mal verliert, ist das kein Weltuntergang. Hauptsache, ihr habt Spaß am Diskutieren und lernt was dabei. Und wer weiß, vielleicht überzeugt ihr eure Freunde ja doch noch irgendwann von der Genialität der Ananas-Pizza. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Also, viel Spaß beim Materialgestützten Argumentieren! Und lasst es euch schmecken – egal, was auf eurer Pizza ist!
