март какой месяц по счёту

Wir wollen uns heute der Frage widmen: Welcher Monat im Jahr ist März? Diese Frage scheint einfach, doch ihre Beantwortung beruht auf einer tief verwurzelten historischen Entwicklung unserer Kalender.
Um die Position des März im Kalenderjahr vollständig zu verstehen, müssen wir einen Blick auf die Ursprünge des römischen Kalenders werfen, dem der uns heute bekannte gregorianische Kalender entstammt.
Die Ursprünge im römischen Kalender
Der römische Kalender, wie er Romulus zugeschrieben wird, begann ursprünglich mit dem Monat Martius, benannt nach dem Kriegsgott Mars. Martius war somit der erste Monat des Jahres. Die darauffolgenden Monate trugen Namen wie Aprilis (dessen Bedeutung umstritten ist), Maius (nach der Göttin Maia) und Iunius (nach der Göttin Juno). Die restlichen Monate waren schlicht durchnummeriert: Quintilis (der fünfte Monat), Sextilis (der sechste Monat), September (der siebte Monat), October (der achte Monat), November (der neunte Monat) und December (der zehnte Monat).
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Dieser frühe Kalender hatte allerdings nur zehn Monate. Die restlichen Tage des Jahres wurden entweder nicht berücksichtigt oder als ein ungeordneter Zeitraum betrachtet. Das führte natürlich zu erheblichen Problemen bei der Synchronisation mit den tatsächlichen Jahreszeiten.
Die Reformen des Numa Pompilius
Numa Pompilius, der Nachfolger von Romulus, führte bedeutende Änderungen am Kalender ein. Er fügte zwei weitere Monate hinzu: Ianuarius (Januar, nach dem Gott Janus) und Februarius (Februar, nach einem Reinigungsfest). Damit bestand das Jahr nun aus zwölf Monaten.

Ursprünglich wurden Januar und Februar am Ende des Jahres hinzugefügt, nach Dezember. Das bedeutet, dass März immer noch der erste Monat im ursprünglichen Sinne war, aber in der Gesamtstruktur des Kalenders nun an dritter Stelle stand. Dies erklärt auch die merkwürdigen Namen der Monate September bis Dezember, die zahlenmäßig nicht mehr zu ihrer Position im Kalender passen. Sie erinnern an die Zeit, als sie der siebte bis zehnte Monat waren.
Weitere Anpassungen und der Julianische Kalender
Im Laufe der Zeit gab es immer wieder Anpassungen und Korrekturen am Kalender. Die Priester, die für die Verwaltung des Kalenders zuständig waren, nutzten ihre Machtposition oft aus, um politische Vorteile zu erlangen, indem sie das Jahr künstlich verlängerten oder verkürzten.

Julius Caesar führte schließlich mit dem Julianischen Kalender eine umfassende Reform durch. Dieser Kalender basierte auf dem Sonnenjahr und beinhaltete Schaltjahre, um die Abweichungen zwischen dem Kalenderjahr und dem astronomischen Jahr auszugleichen. Allerdings behielt Caesar die Reihenfolge der Monate bei, die Numa Pompilius festgelegt hatte. Das bedeutet, dass Januar und Februar weiterhin vor März standen.
Der Gregorianische Kalender
Der Julianische Kalender war zwar ein großer Fortschritt, aber er war immer noch nicht perfekt. Es gab eine leichte Abweichung, die sich im Laufe der Jahrhunderte summierte und dazu führte, dass der Kalender immer weiter vom tatsächlichen Sonnenjahr abwich. Im 16. Jahrhundert führte Papst Gregor XIII. daher den Gregorianischen Kalender ein, der bis heute in den meisten Teilen der Welt verwendet wird.

Der Gregorianische Kalender korrigierte die Fehler des Julianischen Kalenders durch eine verfeinerte Berechnung der Schaltjahre. Auch hier blieb die Reihenfolge der Monate unverändert. März behielt seine Position als dritter Monat im Jahr bei.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass März im heutigen Gregorianischen Kalender der dritte Monat des Jahres ist. Obwohl er ursprünglich der erste Monat im römischen Kalender war, führten die Reformen von Numa Pompilius dazu, dass Januar und Februar vorgeschaltet wurden. Diese historische Entwicklung erklärt, warum einige Monatsnamen numerisch nicht mehr zu ihrer Position im Kalender passen und zeigt die lange und komplexe Geschichte unseres Kalenders.
