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Magische Phase Mit 7 Jahren


Magische Phase Mit 7 Jahren

Kennst du das Gefühl, dass dein Kind sich plötzlich verändert? Dass es Dinge sagt oder tut, die du so noch nie erlebt hast? Besonders um das siebte Lebensjahr herum bemerken viele Eltern solche Veränderungen. Es ist eine Zeit des Umbruchs, die oft als die "magische Phase" mit 7 Jahren bezeichnet wird. Keine Sorge, du bist nicht allein!

Viele Eltern fühlen sich in dieser Zeit hilflos und überfordert. Dein Kind, das eben noch so brav und anhänglich war, trotzt plötzlich, stellt alles in Frage und scheint sich in seiner eigenen Welt zu verlieren. Die Geduld wird auf eine harte Probe gestellt, und man fragt sich: Was ist bloß los?

Was passiert in der magischen Phase?

Die "magische Phase" ist keine offizielle psychologische Bezeichnung, aber sie beschreibt treffend die Entwicklungen, die Kinder in diesem Alter durchlaufen. Es ist eine Zeit des großen Entwicklungssprungs, sowohl kognitiv als auch emotional.

Hier sind einige der wichtigsten Veränderungen, die in dieser Phase stattfinden:

  • Kognitive Entwicklung: Das Kind beginnt, abstrakter zu denken, Zusammenhänge zu erkennen und logische Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Fantasie blüht auf, und das Kind kann sich lebhaft in andere Rollen hineinversetzen.
  • Emotionale Entwicklung: Die emotionale Welt des Kindes wird komplexer. Es lernt, seine eigenen Gefühle besser zu verstehen und auszudrücken, aber auch die Gefühle anderer wahrzunehmen und zu berücksichtigen.
  • Soziale Entwicklung: Das Kind wird selbstständiger und unabhängiger von seinen Eltern. Es sucht vermehrt Kontakt zu Gleichaltrigen und entwickelt eigene Freundschaften. Die Bedeutung der Peergroup nimmt zu.
  • Identitätsentwicklung: Das Kind beginnt, sich selbst als eigenständige Person wahrzunehmen und sich von anderen abzugrenzen. Es entwickelt ein eigenes Selbstbild und versucht, seine Rolle in der Welt zu finden.

Diese Entwicklungen führen oft zu Verhaltensweisen, die Eltern als "magisch" oder "verrückt" empfinden. Das Kind taucht in Fantasiewelten ab, erfindet unsichtbare Freunde oder entwickelt ängstliche Vorstellungen. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Verhaltensweisen normal und wichtig für die Entwicklung des Kindes sind.

Magische Phase im Kita-Alter: Was Eltern wissen sollten
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Typische Herausforderungen und Verhaltensweisen

Während der magischen Phase können folgende Verhaltensweisen auftreten:

  • Trotz und Widerstand: Das Kind testet Grenzen aus und versucht, seinen eigenen Willen durchzusetzen.
  • Ängste und Sorgen: Das Kind entwickelt Ängste vor Monstern, Dunkelheit oder dem Alleinsein.
  • Fantasiespiele: Das Kind verbringt viel Zeit in Fantasiewelten und erfindet Geschichten.
  • Lügen: Das Kind erzählt manchmal Unwahrheiten, um sich vor Strafe zu schützen oder um sich interessanter zu machen.
  • Konzentrationsschwierigkeiten: Das Kind hat Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Aufgaben zu erledigen.
  • Klammern oder Rückzug: Das Kind kann entweder besonders anhänglich sein oder sich zurückziehen und isolieren.
"Die magische Phase ist eine Zeit der großen Veränderungen, die sowohl für das Kind als auch für die Eltern herausfordernd sein kann. Wichtig ist, geduldig zu sein, dem Kind Raum für seine Entwicklung zu geben und ihm gleichzeitig Halt und Sicherheit zu bieten."

Wie du dein Kind unterstützen kannst

Auch wenn die magische Phase anstrengend sein kann, bietet sie auch eine große Chance für die Entwicklung deines Kindes. Hier sind einige Tipps, wie du dein Kind in dieser Zeit unterstützen kannst:

Magisches Denken: Die fantasievolle Phase der Kindheit | Eltern.de
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  • Zeige Verständnis und Geduld: Versuche, die Welt aus den Augen deines Kindes zu sehen und seine Ängste und Sorgen ernst zu nehmen.
  • Biete Sicherheit und Geborgenheit: Gib deinem Kind das Gefühl, dass es geliebt und akzeptiert wird, egal was passiert.
  • Fördere die Fantasie: Ermutige dein Kind, zu spielen, zu malen, zu basteln und Geschichten zu erfinden.
  • Setze klare Grenzen: Klare Regeln und Konsequenzen helfen deinem Kind, sich sicher und orientiert zu fühlen.
  • Sprich über Gefühle: Hilf deinem Kind, seine Gefühle zu benennen und auszudrücken.
  • Lass dein Kind selbstständig werden: Gib deinem Kind die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
  • Nimm dir Zeit für dein Kind: Verbringt Zeit miteinander, spielt, lest vor oder unternehmt etwas gemeinsam.
  • Suche professionelle Hilfe: Wenn du dir Sorgen machst oder das Gefühl hast, überfordert zu sein, scheue dich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wichtig ist, dass du dich in dieser Zeit nicht entmutigen lässt. Die magische Phase ist eine vorübergehende Phase, die vorbeigeht. Mit Geduld, Verständnis und Liebe kannst du dein Kind dabei unterstützen, diese wichtige Entwicklungsphase erfolgreich zu meistern.

Denke daran, du bist nicht allein. Viele Eltern erleben ähnliche Herausforderungen. Spreche mit anderen Eltern, tausche dich aus und hol dir Unterstützung, wenn du sie brauchst.

Wie gehst du mit den Herausforderungen der magischen Phase um und welche Erfahrungen hast du gemacht? Teile deine Gedanken und Tipps mit uns!

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