Mach Doch Was Du Willst

Erinnert ihr euch an eure Schulzeit? Ich schon. Da gab es diesen einen Lehrer, Herr Schmidt, der immer sagte: "Macht, was ich sage!" Und wir dachten alle: "Ja klar, Herr Schmidt." Aber tief im Inneren wollten wir doch alle was anderes. Neulich saß ich im Café und beobachtete eine junge Frau. Sie tippte wild auf ihrem Laptop, wirkte aber total unglücklich. Irgendwann schlug sie den Laptop zu, atmete tief durch und kritzelte dann in ein Notizbuch. Das sah schon viel befreiter aus. Hat sie vielleicht gerade ihren Job gekündigt? Oder zumindest eine Geschichte geschrieben, die sie wirklich schreiben wollte? Wer weiß... aber es brachte mich zum Nachdenken.
Das bringt mich zu dem Punkt: "Mach doch was du willst!" Klingt simpel, oder? Aber ist es das wirklich? Denk mal drüber nach: Wie oft machst du wirklich das, was du willst? Nicht das, was erwartet wird, nicht das, was "vernünftig" ist, sondern das, was dein Herz dir sagt?
Die Angst vor dem "Was wäre wenn..."
Die größte Hürde ist meistens die Angst. Die Angst vor dem Scheitern, vor der Reaktion der anderen, vor dem Unbekannten. Wir malen uns Horrorszenarien aus, die in der Realität meistens gar nicht so schlimm sind. (Psst... die meisten Leute sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um sich großartig für deine Entscheidungen zu interessieren!) Und dann bleiben wir lieber im sicheren Hafen, auch wenn der eigentlich gar nicht so gemütlich ist.
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Aber was ist mit dem "Was wäre wenn..." in die andere Richtung? Was wäre, wenn du den Job kündigst, der dich unglücklich macht? Was wäre, wenn du diesen einen Kurs belegst, der dich schon immer interessiert hat? Was wäre, wenn du einfach mal "Nein" sagst, anstatt immer "Ja" zu allem und jedem? Das könnte ziemlich genial werden!
Erlaubnis zum Anderssein
Ein großes Problem ist oft auch, dass wir uns selbst keine Erlaubnis geben, anders zu sein. Wir vergleichen uns mit anderen, die vermeintlich "erfolgreicher" oder "glücklicher" sind, und denken, wir müssten genauso sein. Bullshit! (Entschuldigung, aber das musste raus.) Jeder Mensch ist anders, hat andere Träume und andere Stärken. Deine Einzigartigkeit ist deine Superkraft! Nutze sie!

Mach dir bewusst: Es gibt keinen "richtigen" Weg. Es gibt nur deinen Weg. Und der kann aussehen, wie er will. Ob das jetzt ein unkonventioneller Job ist, ein schräger Kleidungsstil oder eine verrückte Leidenschaft – scheiß drauf, was die anderen denken! Solange es dich glücklich macht.
Kleine Schritte, große Wirkung
Man muss ja nicht gleich alles auf einmal umkrempeln. Fang klein an. Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit für etwas, das dir wirklich Freude bereitet. Lies ein Buch, geh spazieren, male ein Bild, tanz im Wohnzimmer – egal was, Hauptsache, es ist etwas, das dir gut tut. Und dann, ganz langsam, kannst du anfangen, größere Veränderungen in deinem Leben vorzunehmen.
Wichtig: Hör auf dein Bauchgefühl. Es lügt selten. Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann ist es das wahrscheinlich auch nicht. Vertrau dir selbst!
Und was, wenn's schiefgeht?
Na und? Dann geht's schief. So what? Das Leben ist nicht perfekt. Wir alle machen Fehler. Das ist okay. Wichtig ist, dass du daraus lernst und weitermachst. Und dass du dir selbst verzeihst. (Sei dein bester Freund, nicht dein schlimmster Kritiker!)
Also, worauf wartest du noch? Mach doch was du willst! Trau dich, deinen eigenen Weg zu gehen. Das Leben ist zu kurz, um es mit Dingen zu verbringen, die dich nicht erfüllen. Und denk dran: Du bist der Regisseur deines eigenen Lebensfilms. Schreib das Drehbuch so, wie du es willst!
