free web page hit counter

Lernen Am Modell Beispiele


Lernen Am Modell Beispiele

Stell dir vor, du stehst in der Bäckerei. Die Zimtschnecken sehen verdammt gut aus, aber du hast noch nie welche gebacken. Was machst du? Panisch googeln? Eine Therapie beginnen? Nein! Du erinnerst dich an das magische Konzept: Lernen am Modell!

Denn seien wir ehrlich, wer hat schon Bock, stundenlang trockene Theorie zu wälzen? Ich nicht! Da lerne ich lieber von jemandem, der's drauf hat. Und genau darum geht's beim "Lernen am Modell", oder wie Psychologen es nennen: Beobachtungslernen. Klingt fancy, ist aber total simpel.

Im Grunde ist es wie: "Affe sieht, Affe tut." Nur dass wir keine Affen sind (hoffentlich!) und es ein bisschen komplexer ist. Aber im Kern: Wir gucken uns was ab. Von wem? Von Modellen! Und was ist ein Modell? Gute Frage!

Was zum Teufel ist ein Modell?

Ein Modell kann im Prinzip jeder sein. Deine Mama, die die besten Spaghetti Bolognese macht. Dein Kumpel, der jedes Computerspiel in Rekordzeit durchzockt. Oder sogar ein YouTube-Video von Gordon Ramsay, der einem hysterisch erklärt, wie man ein Ei pochiert. Hauptsache, die Person (oder das Video) kann etwas, was du lernen willst.

Aber Achtung! Nicht jedes Modell ist gleich gut. Stell dir vor, du willst Gitarre lernen und nimmst dir Mick Jagger als Vorbild. Viel Glück! Der Mann hat Charisma für zehn, aber ob er dir die Griffe ordentlich erklären kann, ist fraglich. Such dir lieber jemanden, der tatsächlich Gitarre spielen kann und nicht nur gut aussieht dabei. (Obwohl, beides wäre natürlich ideal...)

Pentingnya Sosok Model Dalam Kehidupan Versi Albert B - vrogue.co
Pentingnya Sosok Model Dalam Kehidupan Versi Albert B - vrogue.co

Wie funktioniert das jetzt genau?

Das Lernen am Modell ist ein bisschen wie eine geheime Zutat, die in vier Schritten in dein Gehirn geschmuggelt wird:

  1. Aufmerksamkeit: Du musst erstmal hinsehen! Sonst kannst du dir ja nichts abgucken. Klingt logisch, oder? Aber versuch mal, dich auf ein YouTube-Tutorial zu konzentrieren, während dein Hamster Breakdance-Moves auf dem Schreibtisch hinlegt. Schwierig!
  2. Speicherung: Was du gesehen hast, muss irgendwie in deinem Kopf bleiben. Das geht am besten, wenn du dir Notizen machst, es dir bildlich vorstellst oder es einfach ganz oft wiederholst (im Kopf, versteht sich. Sonst hält man dich für verrückt).
  3. Reproduktion: Jetzt wird's ernst! Du versuchst, das Gelernte nachzumachen. Am Anfang klappt's wahrscheinlich nicht so gut. Deine Spaghetti Bolognese schmecken eher wie Schuhsohle in Tomatensoße. Aber keine Panik! Übung macht den Meister (oder zumindest den besseren Koch).
  4. Motivation: Hier kommt der wichtigste Teil! Wenn du merkst, dass du Fortschritte machst, bleibst du eher dran. Und wenn du dann noch ein dickes Lob von deiner Mama bekommst, bist du endgültig motiviert, weiter zu lernen. Denn Lob ist wie Doping für's Gehirn! (Okay, vielleicht nicht ganz. Aber fast.)

Beispiele gefällig?

Klar, hier kommen ein paar Beispiele, damit das Ganze nicht nur graue Theorie bleibt:

Überwältigend Metapher Eintauchen stellvertretende verstärkung
Überwältigend Metapher Eintauchen stellvertretende verstärkung
  • Sprache lernen: Kleine Kinder lernen ihre Muttersprache, indem sie ihren Eltern und anderen Menschen zuhören und sie imitieren. Deswegen sollte man auch nicht vor Kindern fluchen. Sonst brabbelt der kleine Racker beim nächsten Familienessen "Verdammte Scheiße!" in die Runde. Autsch!
  • Sport: Du willst besser Basketball spielen? Schau dir Profis an! Beobachte ihre Bewegungen, ihre Taktiken und versuche, sie nachzuahmen. Natürlich wirst du nicht gleich der nächste Michael Jordan, aber es hilft!
  • Soziales Verhalten: Wir lernen, wie wir uns in verschiedenen Situationen verhalten sollen, indem wir andere Menschen beobachten. Zum Beispiel, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch benimmt oder wie man mit einem Streit umgeht. (Okay, zugegeben, manchmal gucken wir uns auch schlechtes Verhalten ab. Aber das lassen wir jetzt mal unter den Tisch fallen.)

Warum ist das Ganze so wichtig?

Weil es uns das Leben leichter macht! Stell dir vor, du müsstest alles selbst herausfinden. Wie man ein Feuer macht, wie man einen Mammut erlegt, wie man eine E-Mail schreibt... Das wäre doch mega anstrengend! Dank des Lernens am Modell können wir von den Erfahrungen anderer profitieren und uns so schneller weiterentwickeln. Und das ist doch ziemlich cool, oder?

Also, das nächste Mal, wenn du vor einer neuen Herausforderung stehst, denk daran: Such dir ein gutes Modell, guck genau hin, speichere das Gelernte ab, probier es aus und lass dich nicht entmutigen! Und vielleicht, ganz vielleicht, wirst du irgendwann selbst zum Modell für andere.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss Zimtschnecken backen. Ich hab da so ein YouTube-Video gesehen...

Modell-Lernen nach Bandura - Verhalten - Online-Kurse Lernen am Modell-Albert Bandura by Merle Hahn on Prezi Lernen am Modell nach Bandura - Alles Wichtige einfach erklärt Lernen am Modell: So gehst du mit gutem Beispiel voran Lernen am Modell nach Bandura - Alles Wichtige einfach erklärt Lernen am Modell - Modelllernen nach Bandura Lernen am Modell - Modelllernen nach Bandura Lernen am Modell (nach Bandura) by Philipp Jürgens on Prezi

You might also like →