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Leiche Nach 1 Jahr Im Sarg


Leiche Nach 1 Jahr Im Sarg

Okay, Leute, mal ehrlich. Wir müssen reden. Und zwar über was Unangenehmes. Ein Jahr im Sarg. Eine Leiche. Klingt erstmal nicht so prickelnd, oder?

Ich weiß, das Thema ist vielleicht ein bisschen... speziell. Aber lasst uns mal kurz drüber nachdenken. Ein Jahr! Das ist doch eine lange Zeit! Stell dir vor, du liegst ein Jahr lang in einer dunklen Holzkiste. Keine Netflix, kein Instagram, kein gar nichts.

Ich weiß, ich weiß, es ist makaber. Aber ich finde, darüber darf man ruhig mal nachdenken. Jeder redet über das Leben, aber wer redet schon über das, was danach kommt? Außer vielleicht Bestatter Schmidt von nebenan. Aber dessen Gespräche sind... naja, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig.

Und jetzt mal Hand aufs Herz: Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, was wirklich mit unserem Körper passiert, wenn wir nicht mehr sind? Ich meine, klar, die Basics kennen wir. Aber so ins Detail? Eher nicht, oder?

Das große Mysterium: Was passiert da unten?

Also, ein Jahr im Sarg. Die Wissenschaft sagt, es passiert so einiges. Zersetzungsprozesse, Bakterien, und so weiter. Sehr appetitlich, ich weiß. Aber sind wir mal ehrlich: Ist es nicht auch irgendwie faszinierend? Das ist doch die ultimative Transformation, oder?

Tod – Wiki.sah
Tod – Wiki.sah

Ich finde, wir sollten uns viel öfter mit dem Tod auseinandersetzen. Nicht auf eine morbide Art und Weise, sondern einfach um das Leben mehr zu schätzen. Klingt komisch? Vielleicht. Aber überlegt mal: Wenn wir uns bewusst sind, dass alles vergänglich ist, leben wir dann nicht intensiver?

Ich weiß, meine Freunde finden mich manchmal seltsam. "Warum redest du schon wieder über Leichen?", fragen sie dann. Aber ich finde, es ist wichtig, über solche Dinge zu sprechen. Tabus sind doch was für Spießer!

Eine Leiche wird in einen Sarg gelegt Stockfotografie - Alamy
Eine Leiche wird in einen Sarg gelegt Stockfotografie - Alamy

Und mal ehrlich: Wer hat nicht schon mal einen Gedanken daran verschwendet, wie er nach seinem Tod in Erinnerung bleiben möchte? Will man als der lustige Onkel gelten, der immer Witze erzählt hat? Oder als die engagierte Tante, die sich für den Umweltschutz eingesetzt hat? Oder vielleicht einfach nur als der Mensch, der ein gutes Leben geführt hat?

Meine (vielleicht) unpopuläre Meinung

Hier kommt’s: Ich finde, wir sollten alle eine Art "Testament" schreiben. Nicht nur im juristischen Sinne, sondern auch ein persönliches. Was wollen wir unseren Liebsten mit auf den Weg geben? Was sollen sie über uns wissen? Was sollen sie nach unserem Tod mit unseren Sachen machen? (Ich will zum Beispiel, dass meine Plattensammlung an meinen Neffen geht. Der hat wenigstens Geschmack!)

Sterbe-Vorsorge: In diesem Kurs baut man seinen Sarg selbst | STERN.de
Sterbe-Vorsorge: In diesem Kurs baut man seinen Sarg selbst | STERN.de

Ich weiß, das klingt alles sehr ernst. Aber ich versuche, es mit Humor zu nehmen. Denn was bleibt uns auch anderes übrig? Das Leben ist kurz, und irgendwann liegen wir alle in einer Holzkiste. Oder in einer Urne. Oder werden zu einem Baum. Je nachdem, was man so bevorzugt.

Ich finde, der Tod ist nicht das Ende. Er ist nur ein anderer Anfang. Ein Anfang von etwas Neuem. Vielleicht werden wir ja zu Sternenstaub. Oder zu Schmetterlingen. Oder vielleicht auch einfach nur zu nahrhaftem Humus für die Pflanzen.

Verwesung: Was passiert im Sarg?
Verwesung: Was passiert im Sarg?

Und was passiert mit unserer Leiche nach einem Jahr im Sarg? Nun, die ist dann wahrscheinlich nicht mehr so, wie wir sie kennen. Aber das ist doch auch okay, oder? Sie hat ihren Dienst getan. Sie hat uns durchs Leben getragen. Jetzt darf sie ruhen.

Also, lasst uns das Leben feiern! Lasst uns lachen, lieben und tanzen! Und lasst uns nicht vergessen, dass alles vergänglich ist. Denn irgendwann liegen wir alle da. In einer Holzkiste. Oder in einer Urne. Oder als Sternenstaub. Aber bis dahin haben wir hoffentlich ein gutes Leben gehabt. Und vielleicht sogar ein paar lustige Geschichten zu erzählen. Auch wenn wir dann nicht mehr selbst erzählen können.

Denkt mal drüber nach. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch meine Plattensammlung sortieren. Man weiß ja nie…

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