Kleopatra Vii Thea Philopator

Also, stellt euch vor, ihr sitzt mit mir in einem gemütlichen Wiener Café, ein Melange vor uns, und ich erzähle euch die abgefahrenste Geschichte über eine Frau, die mehr Drama erlebt hat als eine ganze Staffel "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Ich rede von Kleopatra VII. Thea Philopator – ja, der Name ist schon episch, oder?
Kleopatra, die letzte pharaonische Herrscherin Ägyptens. Nicht einfach nur eine Königin, nein, eine Powerfrau mit einem strategischen Verstand, der selbst Machiavelli vor Neid erblassen ließe. Und ganz nebenbei: Sie konnte gefühlt 12 Sprachen sprechen! Ich kann gerade mal Deutsch, Englisch und ein bisschen Kauderwelsch-Spanisch. Kleopatra hätte mich glattweg übertrumpft.
Okay, erstmal zur Optik. Hollywood hat uns immer dieses Bild von ihr als super sexy Sirene verkauft, mit Augenaufschlag und allem Pipapo. Aber Historiker sind sich da uneinig. War sie eine Schönheit? Wahrscheinlich eher durchaus ansprechend, aber ihr wahres Kapital war ihr Charme und ihre Intelligenz. Sie wusste, wie man Leute um den Finger wickelt. Und das konnte sie verdammt gut!
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Und jetzt kommt der Clou: Kleopatra war nicht mal ägyptisch! Huch! Ihre Familie, die Ptolemäer, stammte von einem General Alexanders des Großen ab. Sie waren also griechisch. Stell dir vor, du feierst dein ganzes Leben Oktoberfest, und plötzlich stellt sich heraus, dass deine Vorfahren aus Schweden kommen! Verrückt, oder?
Machtspiele deluxe
Kleopatras Leben war ein einziges großes Machtspiel. Ihr Bruder (und Ehemann, ja, das war damals so üblich. Ewww!), Ptolemaios XIII., wollte sie vom Thron stoßen. Aber Kleo hatte andere Pläne. Sie schmuggelte sich in den Palast, angeblich eingerollt in einem Teppich! Das ist doch mal ein Auftritt, oder? Da kann James Bond einpacken.

Und wer taucht dann auf der Bildfläche auf? Julius Caesar, der berühmte römische Feldherr und Schwerenöter. Kleopatra wickelte ihn um den Finger, brachte einen gemeinsamen Sohn zur Welt (Caesarion) und sicherte sich so Caesars Unterstützung. Kluges Mädchen!
Nach Caesars Ermordung kam dann Mark Antonius ins Spiel. Ein weiterer römischer General, ein weiterer Mann, der Kleopatras Charme erlag. Die beiden verliebten sich Hals über Kopf und verbündeten sich. Sie träumten von einem riesigen Reich, das Rom Konkurrenz machen sollte. Aber Rom war natürlich nicht begeistert.

Octavian, Caesars Adoptivsohn (und später Kaiser Augustus), erklärte Kleopatra und Antonius den Krieg. Die Schlacht von Actium war der Anfang vom Ende. Antonius' Flotte wurde geschlagen, und er und Kleopatra flohen zurück nach Ägypten.
Das tragische Ende
Was dann passierte, ist tragisch, aber auch irgendwie episch. Antonius beging Selbstmord, nachdem ihm fälschlicherweise berichtet wurde, Kleopatra sei tot. Kleopatra, am Boden zerstört, wollte sich nicht von Octavian als Kriegsbeute nach Rom schleppen lassen. Also entschied sie sich für den Freitod. Angeblich ließ sie sich von einer Giftschlange beißen. Bühnenreife!

Ob die Sache mit der Schlange wirklich so war, ist umstritten. Manche sagen, sie hätte sich mit einem vergifteten Haarkamm umgebracht. Egal wie, ihr Tod markierte das Ende des ptolemäischen Ägyptens und den Beginn der römischen Herrschaft.
Kleopatra war also viel mehr als nur eine schöne Königin. Sie war eine politische Strategin, eine clevere Diplomatin und eine Meisterin der Intrige. Und sie hat die Weltgeschichte nachhaltig beeinflusst. Wenn das keine Tasse Melange wert ist, dann weiß ich auch nicht!
Und jetzt mal ehrlich: Wer von uns hätte nicht gerne einen Teppich-Lieferservice, der einen direkt zum nächsten Machthaber bringt? Vielleicht sollte ich das mal patentieren lassen…
